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Girokonto Bankeinzug

Empfänger holt sich das Geld selbst

Die Überweisung ist der klassische Fall, mit dem man vom eigenen Girokonto Geld auf ein anderes Konto übertragen lassen kann, wodurch eine Zahlung erfolgt. Das ist bei der Miete genauso der Fall wie auch beim Ausgleich einer Rechnung nach einem Einkauf. Eine andere Möglichkeit in diesem Kontext ist aber auch möglich, nämlich der Bankeinzug.

Was ist ein Bankeinzug?

Girokonto BankeinzugDer Bankeinzug ist im Grunde die Erlaubnis oder Ermächtigung Dritter, vom eigenen Konto Geld abbuchen zu dürfen. Das setzt voraus, dass die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber seine Zustimmung erteilt, was oftmals mit der Unterschrift erfolgt, im Internet ist mit einem Bestätigungs-E-Mail diese Möglichkeit gegeben oder über das Online Banking durch Unterschrift mit der mTAN.

Die Konsequenz daraus ist, dass ein Unternehmen nach dem Verkauf von Produkte nicht warten muss, bis der Kunde bezahlt, sondern man holt sich praktisch im gleichen Vorgang das Geld von seinem Konto. Das hat für die Unternehmen den Vorteil, dass sie sofort über das Geld verfügen können und die Kunden wiederum brauchen sich um nichts mehr kümmern.

Sie erhalten die Ware und bezahlt ist sie dann auch schon. Voraussetzung ist aber auch, dass die Abbuchung überhaupt möglich ist. Denn wenn es auf dem Konto kein Guthaben gibt, kann das Unternehmen zwar den Versuch des Bankeinzugs probieren, wird aber kein Geld sehen. In dem Fall wendet sich das Unternehmen dann an den Kontobesitzer mit einer normalen Rechnung wie bei jedem anderen Verkauf auch.

Bankeinzug und Internet

Gerade im Zusammenhang mit dem Einkaufen im Internet wird der Bankeinzug immer wieder genutzt. Viele Menschen möchten das nicht, weil sie ihre Kontodaten nicht bekanntgeben wollen, andere haben damit kein Problem und wissen um die Bequemlichkeit dieses Vorgangs. Auf dem Kontoauszug ist abzulesen, dass sich das Unternehmen das Geld abgebucht hat - oder richtigerweise von der Bank eingezogen - und damit ist der Einkauf erledigt.

Neben den klassischen Versandhäusern nutzt man aber auch in anderen Geschäftsfeldern diese Lösung, zum Beispiel auch im IT-Geschäftsbereich, wenn es um die Kosten für Webhosting und Server geht. Häufig braucht man dringend eine technische Aufrüstung und müsste erst überweisen, den Zahlungseingang abwarten und dann wird das bestellte Produkt und/oder Paket freigeschaltet. Bei einem vereinbarten Bankeinzug weiß das Unternehmen, dass die Bezahlung klar geht und schaltet sofort frei, was gerade bei dringenden Aufgaben eine große Erleichterung darstellt.

Bankeinzug vs. Dauerauftrag

Der Bankeinzug hat aber auch einen anderen Vorteil. Wenn man an einen Dauerauftrag zum Beispiel für die Miete denkt und sich dieser aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im Betrag eine Änderung erfährt, muss man das frühzeitig wissen. Denn ansonsten wird mehr oder weniger überwiesen, als eigentlich gefragt wäre. Bei einem Bankeinzug wird genau der Betrag abgebucht, der gefragt ist. Das ist nicht immer möglich, daher ist der Dauerauftrag weiterhin ein Thema, aber in vielen Situationen kann man den Bankeinzug durchführen lassen.

Ein typisches Beispiel ist das Abbuchen der Versicherungsbeträge, die sich meist jedes Jahr durch die Indexerhöhung verändern. Darum braucht man sich nicht kümmern, weil die Versicherung den neuen Betrag beim Bankeinzug berücksichtigt. Kontrolle hat man trotzdem über die Beträge, weil die Abbuchung natürlich auf dem Kontoauszug abzulesen ist. Außerdem ist das Versicherungsunternehmen verpflichtet, den neuen Betrag schriftlich mitzuteilen.

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