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Bank Direktbank

Bankinstitut fast nur via Internet

Das Bankinstitut als Filiale einer ganzen Bankenkette ist der traditionelle Weg, um Bankkundinnen sowie Bankkkunden einerseits und der Bankberater sowie der Bank selbst als Ort des Angebots andererseits zusammenzuführen. Aber die Konkurrenzsituation wurde nicht kleiner und selbst die traditionellen Netzwerke reduzieren die Zahl der Filialen bereits und dazu kommen auch neue Möglichkeiten. Eine davon ist die Direktbank.

Was versteht man unter einer Direktbank?

Genau genommen ist eine Direktbank eine Bank wie jede andere, aber sie hat kein Filialnetz. Will man ein Konto eröffnen, dann braucht es dazu einen Internetzugang, den mittlerweile die meisten Menschen haben. Und per Internet kann man dann die Bank erreichen und besucht sie genauso wie man es sonst bei den üblichen Banken in der Filiale betreibt.

Das hat natürlich wirtschaftliche Vorteile, weil die Direktbank viel Platz (Mietkosten) und Personal (Personalkosten) einsparen kann und trotzdem die gleichen Möglichkeiten als Finanzdienstleistungen anbieten kann. Je nach Konzept gibt es die Sparmöglichkeit, man kann in Fonds investieren oder vielleicht sogar einen Kredit abschließen. Außerdem gibt es auch schon Angebote für das Girokonto. Die Konditionen sind dabei sehr attraktiv, weil die Kostenlage eine andere ist und so haben die Direktbanken viele Kundinnen und Kunden schnell gewinnen können.

Direktbank: vom Sparen bis zum Konto

Die Entwicklung der Direktbank ging einher mit dem Internet und dem großen Bedarf, attraktive Möglichkeiten für sein Geld zu finden. Gerade die lange Null-Zins-Politik der Zentralbanken hat die Direktbank nach vorne gespült, weil man trotzdem statt Null Prozent Zinsen vielleicht 0,5 % anbieten konnte, was die großen Banken mit ihren vielen Filialen nicht schaffen können.

Allerdings wäre es falsch, die Direktbank nur mit dem Internet zu erklären, denn das Onlinebanking ist bei jeder Bank mittlerweile ein großes Thema. Mehr noch: die traditionellen Banken bauen die Filialen ab und verstärken die Lösungen für den Besuch via Internet, was diese Banken auch immer mehr zu einer Direktbank machen.

Umgekehrt gibt es Direktbanken, die eigene Filialen aufbauen, um auch persönlich Beratung zur Verfügung stellen zu können. Denn nicht wenige Kundinnen und Kunden würden ihre Geldangelegenheiten doch lieber persönlich besprechen und damit ist die reine Definition der Direktbank auch nicht mehr ganz gegeben, wenn man Filialen betreibt.

Angefangen hat alles damit, dass man günstige Sparformen bieten konnte. Die Zinsen auf dem Konto der Direktbank sind höher als üblich und das Geld kommt von einem Girokonto der bisherigen Hausbank. Braucht man das Geld dann doch, kann man es jederzeit wieder per Freigabe zurücküberweisen und hat in der Zwischenzeit trotzdem von den etwas höheren Zinsen profitieren können. Der nächste Schritt war bei einigen Direktbanken, dass man nicht nur ein Sparkonto mit mehr Ertrag angeboten hat, sondern auch das Investieren bei Investmentfonds. Damit ist auch der Weg zur Börse über die Direktbank möglich geworden.

Der Kredit über diese Bankform war ein absehbarer weiterer Schritt, um das Angebot zu erweitern. Auch dann gilt, dass das Zinsangebot ein attraktives ist, wenngleich der Vergleich beim Sparen und beim Abschluss eines Kredits immer anzustellen ist, ob man wirklich soviel günstiger fährt. Und manche der Direktbanken bieten in der Zwischenzeit auch ein eigenes Girokonto an, sodass man komplett von der bisherigen Hausbank auf ein solches Bankinstitut wechseln könnte, wenn man es denn will.

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letztes Datum:
29. 06. 2019

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