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Geld vom Girokonto abheben

Bargeld vom Konto beziehen

Bevor das Girokonto zur üblichen Schaltstelle in Geldangelegenheit geworden war, gab es die Barauszahlung von Lohn und Gehalt. Mit dem Girokonto änderte sich dies und man bekam das Geld direkt auf das Konto überwiesen. Das ist auch in der Gegenwart so und wird wohl so bleiben, die Barauszahlung ist kaum mehr anzutreffen. Eine große Änderung gibt es aber in der Art und Weise, wie man mit dem bezogenen Geld umgeht. Der übliche Weg war lange, dass man sich vom Konto Geld abhebt, um damit einkaufen zu können. Das gilt wohl weiterhin, aber nicht alle folgen dieser Tradition, viele haben mit dem Kauf per Karte einen moderneren Weg gewählt.

Geld vom Girokonto abheben

Die Aktion als solches ist klar: man hat das Geld auf das Girokonto überwiesen bekommen und braucht nun einen Teil davon, um zum Beispiel im Supermarkt einkaufen gehen zu können. Also spaziert man zum nächsten Bankomaten und holt sich einen kleinen Betrag, mit dem man den nächsten Einkauf finanziell abdecken kann. Abseits der Bankomaten kann man auch direkt in der eigenen Bankfiliale seiner Hausbank das Geld beziehen, wobei hier häufig das Foyer gewählt wird. Das heißt, man besucht nicht die Kassa in der Bank oder seinen Bankberater, sondern nur den Eingangsbereich, wobei der auch in der Nacht per Karte besucht werden kann. Mittels Automat kann man hier auch je nach Bank und Angebot bis zu EUR 3.000,-- oder in ähnlicher Höhe beziehen, wenn man einen größeren Einkauf plant.

Auf dem Kontoauszug ist jede Abhebung vermerkt und belastet den Kontostand in entsprechender Höhe. Damit bleiben auch alle Abhebungen nachvollziehbar, egal ob sie per Bankomat oder im Foyer getätigt worden sind.

Bedeutung vom Geld abheben

Girokonto Geld abhebenDie Überweisung von Lohn und Gehalt als Gutschrift auf dem Girokonto ist der übliche Weg geworden, wie man zu seinem Geld kommen kann. Doch der Umgang mit dem Geld hat sich verändert. Das liegt daran, dass man bei den verschiedensten Handelsbetrieben mit Kreditkarte oder Bankomatkarte sowie anderen Karten zahlen kann. Man braucht also nicht mehr abheben, um dann den Einkauf zu finanzieren, sondern ist direkt mit seinem Konto beim Einkauf tätig.

Hierbei ist die Art und Weise, wie man gerne zahlen möchte und vor allem, wie man es gewohnt ist, ein großes Thema. Ältere Menschen neigen eher dazu, mit Bargeld zu zahlen, jüngere Menschen zahlen lieber mit der Karte und haben für die ganze Münzsammlerei nichts am Hut. Die Banken selbst drängen eher dazu, dass man mit der Karte zahlt, was von Datenschützern aber nicht so gerne gesehen wird.

Dass die Bedeutung des Abhebens zurückgeht, ist ein Faktum, aber ob man es überall so haben will wie in Schweden, wo das Bargeld komplett abgeschafft werden soll, ist zu diskutieren. Denn natürlich hat man auch das Problem, dass mit jeder Kartenaktion die Bank mitprotokollieren kann, während die Geldflüsse mit Bargeld nicht so leicht zu kontrollieren sind. Die Überlegung geht aber einen Schritt weiter. Gibt es nämlich kein Bargeld, dann diktieren die Banken die Spielregeln und hält man sich nicht daran, dann kann es passieren, dass man ohne Geld dasteht - so jedenfalls ist die Ansicht im Sinne des Datenschutzes.

Das Geld abheben wird weiterhin ein Thema sein, aber die Entwicklung geht immer mehr in Richtung bargeldlosem Zahlen.

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