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Banktyp Geschäftsbank

Bank für Unternehmen und deren Bedürfnisse

Es gibt viele Bezeichnungen für ein Bankinstitut, beispielsweise die Hausbank, bei der man davon ausgeht, dass ein Unternehmen von einer Bank in Finanzfragen betreut wird. Die Bank kann aber durchaus neben der Geschäftstätigkeit für das Unternehmen auch private Kunden betreuen, wie es viele Banken machen, die ein breit gefächertes Angebot darlegen können und wollen. Aber es gibt auch andere Bankentypen und einer davon ist die Geschäftsbank.

Was versteht man unter einer Geschäftsbank?

Als Geschäftsbank wird ein Bankinstitut bezeichnet, das sich hauptsächlich, manchmal auch ausschließlich auf Unternehmen konzentriert. Manche dieser Bankinstitute betreuen auch Privatkunden, aber in der Regel geht es um Geschäftsbeziehungen für Unternehmen und die Produktpalette ist darauf abgestimmt, welche Finanzangebote ein Unternehmen in Anspruch nehmen könnte, die in der Regel für einen Privathaushalt kein Thema sind.

Damit werden auch ganz andere Pakete geschnürt als bei einer normalen Bank, die vielfältig tätig ist. Weil das Sparbuch für eine kleine Einlage ist dann nicht gefragt. Hingegen ist die Geldanlage in Investmentfonds oder Aktien wichtiger, eine intensive Betreuung bei Wertpapieren oder ähnliche Dienstleistungen sind viel öfter gefragt, weil oft auch in größeren Beträgen angelegt wird. Auch der Börsengang kann ein Thema sein oder die Investitionen in weitere Geschäftsstellen.

Auch im Sinne der Wertpapierdeckung von Pensionsrücklagen braucht es Unterstützung und die Geschäftsbank spezialisiert sich genau darauf. Damit grenzt sie sich von der normalen Bank ab und bietet sich als Geldinstitut mit großem Know-How in den unternehmensspezifischen Fragen rund um die Finanzierung an.

Mögliche Kooperationen und Abgrenzungen

Geschäftsbanken können aber durchaus mit anderen Bankinstituten, die auch Pakete für Privatkunden anbieten, zusammenarbeiten, wodurch bei Interesse an die Partnerbank vermittelt werden kann, wenn doch einmal ein Sparbuch angelegt werden soll. Umgekehrt kann die Partnerbank bei spezifischen Fragestellungen von Unternehmen vermitteln, sodass beide Institute einen Vorteil aus der Zusammenarbeit ziehen können.

Ein praktisches Beispiel ist dann gegeben, wenn ein Kleinunternehmer seine wirtschaftlichen Lösungen mit der Geschäftsbank abwickelt, aber für sich privat auch Lösungen braucht. Diese könnten über eine Partnerbank abgewickelt werden. Das hängt auch von der Bank selbst ab, weil wenn man den Unternehmer als Kunden schon hat, kann es auch gut denkbar sein, dass man für das Sparbuch auch ein Angebot legen kann. Die Ausrichtung kann daher bei einer Geschäftsbank unterschiedlich gestaltet sein, abhängig vom Kundenstamm, den angefragten Lösungen und dem Netzwerk, in dem sich die Bank bewegt. Wenn man ohnehin Experten als Partner im Bankensystem zur Verfügung hat, wird man sich die Sparangebote kaum antun.

Wieso braucht man eine Geschäftsbank?

Die Unternehmen haben andere alltägliche Entscheidungen zu treffen als ein Privathaushalt. Im Privathaushalt kann der Autokredit oder ein Kredit für den Wohnungskauf Thema sein, im Unternehmen muss man Grundstücke, Fabriken, Großbüros oder eine neue EDV-Anlage kaufen. Die Geldsummen sind häufig sehr hohe, es hängen viele Arbeitsplätze daran und daher sind gerade mittlere und große Unternehmen auch davon abhängig, dass die Bank eine Idee hat, was wichtig ist. Daher muss die Geschäftsbank sich in diese Situationen hineindenken können und sich spezialisieren. So kann man dann auch nützliche Pakete schnüren, die die Unternehmen unterstützen.

Zwar könnte das eine Hausbank mit allen Geschäftsfeldern auch hinbekommen und zum Teil ist das auch der Fall, aber es ist doch so, dass eine Spezialisierung sehr hilfreich ist. Es kommt so auch zu einer engen Verbindung zwischen dem Unternehmen und der Geschäftsbank als Partner in finanziellen Fragen.

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Bank GeschäftsbankArtikel-Thema:
Banktyp Geschäftsbank
letztes Datum:
29. 06. 2019

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