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Bankkunden Großanleger

Kundschaft mit großer Geldmenge

Die Kleinsparer sind eine große Gruppe an Bankkundinnen und Bankkunden mit aber einer überschaubaren Menge an Geld, die in welcher Form auch immer angelegt werden soll. Das Sparbuch war lange das Pflichtprogramm, doch durch die geringen Zinsen sind die Investmentfonds interessanter geworden. Eine andere Gruppe von Bankkunden ist mit den Großanlegern gegeben, die über viel höhere Geldmittel verfügen.

Bankkunden: Großanleger mit hohen Geldbeträgen

Bank Bankkunden GroßanlegerBeim Kleinsparer ist die aktuelle Frage gegeben, ob ein Sparbuch noch Sinn macht, denn Zinsen gibt es kaum und daher ist der Ertrag überschaubar oder es gibt vielleicht gar keinen mehr. Der Investmentfonds ist dann eine bessere Lösung, jedoch braucht dieser Zeit, um einen Ertrag hereinzubringen. Die Gebühren, die beim Anlegen zu zahlen sind, sind nicht lustig, aber man nimmt sie in Kauf und wartet ein paar Jahre ab, wie sich der Fonds entwickeln wird.

Das ist beim Großanleger ein ganz anderes Thema. Denn wenn der Kleinsparer 100 Euro einzahlt und 3 % Gebühren anfallen, hat er in Wirklichkeit 97 Euro angelegt und verliert gerade einmal drei Euro. Das ist auch viel Geld für jemanden, der nicht über die großen Beträge verfügt, aber das ist halt so und man muss es zur Kenntnis nehmen. Deshalb ist der Investmentfonds auch eine langfristige Anlage - unabhängig vom eingesetzten Kapital. Braucht man das Geld früher, dann wird man sich eher ein gebundenes Sparbuch wählen.

Wenn der Großanleger aber 100.000 Euro am Stück anlegen will, ist der Betrag der 3 % Gebühren schon viel schmerzhafter. Die Bank wird dann vielleicht bei den Gebühren nachverhandeln können und ein günstigeres Angebot machen, aber die Gebühren wird man nicht ganz außer acht lassen können. Das Interesse ist wie beim Kleinsparer natürlich gleich, weil man einen guten Ertrag haben möchte, aber mit einer solchen Geldsumme kann man anders agieren.

Großes Geld und große Streuung

Wenn man ein paar Hundert Euro zur Verfügung hat, wird man diese am Stück anlegen - wo und wie auch immer. Bei einem großen Betrag, wie das bei Großanlegern anzunehmen ist, kann man anders handeln, weil dann eine Streuung des Risikos interessant wird und fast schon eine Verpflichtung ist. Zwar streut ein Investmentfonds auch schon, indem in verschiedenste Aktien und vielleicht sogar in unterschiedliche Branchen und Regionen investiert wird, aber trotzdem kann man darüber hinaus agieren.

Es braucht also mehr Beratung, wie das Geld angelegt werden soll. Ein Teil könnte durchaus im als lahm empfundenen Sparbuch eingezahlt werden, sodass man dieses Geld jederzeit nutzen kann. Ein Teil wandert in Investmentfonds von konservativ mit Anleihen bis zu aggressiv mit reinem Aktienfonds und ein Teil kann in Aktien selbst angelegt werden, um eine hohe Rendite zu erreichen. Wesentlich ist dabei die richtige Streuung und hier ist die Bank mit den täglich neuen Informationen eine wichtige Anlaufstelle, um Beratung anzubieten, wie man agieren soll. Man kann dies natürlich auch selbst recherchieren, aber die Bank hat die aktuelleren Informationen und die langjährige Erfahrung.

Für die Bank sind die Großanleger natürlich gute Kunden, weil man mit deren Geld auch arbeiten kann, speziell bei Geld in Sparbüchern und ähnlichen Produkten, aber die Großanleger haben auch eine sehr genaue Vorstellung, welche Dienstleistungen sie von den Banken erwarten und sie werden vor der Investition nicht zu einer Bank gehen, sondern die Banken vergleichen und sich überlegen, wer was anbietet und wo man am besten fahren könnte.

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