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Gutschrift am Girokonto

Kontostand erhöht sich

Der Begriff der Gutschrift ist in vielen wirtschaftlichen Zusammenhängen anzutreffen und in all diesen Situationen handelt es sich um einen Ertrag oder um eine Einnahme, wobei es sich aber auch um ein Retourgeld handeln kann, das man für eine Ware oder eine Dienstleistung bereits gezahlt hatte. Und da das Geschäft dann nicht zustande kam, wurde das Geld zurücküberwiesen.

Gutschrift im Bankenwesen

Gutschrift am GirokontoIm Sinne des Bankenwesens ist die Gutschrift das Gegenteil der Lastschrift und es wird ein Betrag auf dem Konto oder auch auf dem Sparbuch gutgeschrieben. Dabei kann es sich um eine Einzahlung handeln, die man bar leistet und die dem Konto gutgeschrieben wird, meistens ist es aber eine Überweisung, die von externer Stelle auf das Konto durchgeführt wird, wodurch sich der Kontostand erhöht.

Gutschriften sind auf dem Kontoauszug gerne gesehen, denn sie signalisieren somit eine Einnahme. Zahlungen, die den Kontostand reduzieren, werden hingegen mit einem Minus signalisiert und die sieht man weniger gerne. Die Art der Gutschrift kann dabei unterschiedlichste Gründe haben und ist für das Wesen des Kontostanderhöhens nicht wichtig. Die Verrechnung von Habenzinsen für den positiven Kontostand ist genauso eine Gutschrift wie die Übertragung von Geld von der Sparkarte.

Die Gutschrift auf dem Girokonto ist üblicherweise die Haupteinnahme der Menschen. Löhne und Gehälter werden überwiesen und stellen die Basis für die Finanzen des alltäglichen Lebens dar. Davon werden bald die regelmäßigen Lastschriften wie Miete, Versicherungen und anderer Gebühren abgezogen. Die Gutschrift auf dem Unternehmenskonto hat hier schon eine andere Funktion, weil die Kundinnen und Kunden ihre Rechnungen beglichen haben und somit Geld auf das Firmenkonto eingeht.

Die Gutschrift spielt natürlich auf dem Sparbuch auch eine Rolle, aber nicht im Sinne des Girokontos, weil es nur die Einzahlungen und Zinsen sind, die den Kontostand erhöhen. Es gibt auch keine regelmäßigen Ausgaben.

Schnellere Gutschrift am Girokonto

Ein großes Ärgernis in Sachen Gutschrift war lange Zeit, dass Geld etwa durch eine Überweisung nicht sofort gutgeschrieben wurde. Wenn man eine Bankabhebung durchgeführt hat, wurde das Geld sofort abgezogen, wenn man aber an gleicher Stelle Geld eingezahlt hat, war erst am nächsten Tag die Einzahlung gültig. Zwar konnte man am Bankauszug die Einzahlung sehen, das Valutadatum war aber vom nächsten Tag. Das ist zwar jetzt auch noch so und darin begründet, dass die Banken mit dem eingezahlten Geld einen Tag arbeiten können, um etwa Kredite zu bedienen, aber bei Überweisungen wurde die Sachlage verändert.

Dort konnte es nämlich sehr lange dauern, bis Überweisungen angekommen und schließlich auch wirklich gutgeschrieben wurden. Das hat sich durch die SEPA-Überweisung verändert, denn das einheitliche Bankensystem mit der IBAN als Grundlage hat dafür gesorgt, dass selbst Überweisungen aus dem Ausland binnen eines Tages am Konto sichtbar werden - früher konnte das eine Woche auch dauern, auch innerhalb der Europäischen Union.

Somit steht das Geld schneller zur Verfügung als früher und das war auch eine der Ideen bei der Beschleunigung des Bankenwesens, speziell der Überweisungen von Konto zu Konto.

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