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Hausbank als Begriff der Bankarten

Bank des Vertrauens

Es gibt verschiedene Banktypen, also Bankinstitute mit unterschiedlicher Aufgabenstellung, aber es gibt auch Banken, die einfach nur mit bestimmten Begriffen belegt werden. Zu zweiterem zählt der Begriff der Hausbank, der historische Wurzeln hat.

Entwicklung der Hausbank bis zur Gegenwart

HausbankEine Hausbank war ursprünglich ein Bankinstitut, das in ein Großunternehmen integriert wurde und alle Geldgeschäfte des Unternehmens wie eine eigene Abteilung übernommen und abgewickelt hatte. Damit musste sich das Unternehmen keine Bank suchen, ersparte sich die Bankgebühren und war auch nicht von wirtschaftlichen Problemen der Bank betroffen, sollte diese in Schwierigkeiten geraten. Deshalb hieß die Bank auch Hausbank, weil sie im eigenen Haus war - im Sinne des Unternehmens und nicht örtlich.

Heute ist die Hausbank aber in einem anderen Kontext zu verstehen. Zwar gibt es die genannte Konstruktion noch ab und zu, aber zumeist versteht man unter einer Hausbank einfach jene Zweigstelle, bei der man oftmals ein und aus geht, um seine Bankaktivitäten zu erledigen, sei es ein Beratungsgespräch über das Anlegen von Geld, sei es die Erhöhung der Kreditsumme oder eine Diskussion über mögliche Anlageformen für bestimmte Sparziele.

Die Hausbank ist dabei selten ein eigenständiges Institut, sondern vielmehr meist eine Filiale eines Bankennetzes und in der Nähe. Damit ist diese Filiale leicht erreichbar und das ist praktisch für die Kundinnen und Kunden der Bank, weil lange Wege hinderlich und nervig sind. Und es sind Privatpersonen genauso mit ihrer Hausbank verbunden wie auch Unternehmerinnen und Unternehmer.

Bei Privatpersonen geht es meist um kleinere Beträge und um das Thema sparen, beim Unternehmen sind auch Kreditformen und regelmäßige Transaktionen ein Thema. Natürlich überschneiden sich die Interessen oftmals, denn Geld kann eine Privatperson genauso anlegen wie ein Unternehmen und Beratung brauchen ebenfalls beide Zielgruppen.

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