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Geld anlegen mit Investmentfonds

Streuung des Risikos

Viele Jahre war überschüssiges Geld auf ein Sparbuch gelegt worden, um mittels Zinsen den Betrag erhöhen zu können. Das wird zwar heute auch noch gerne gemacht, aber Zinsen gibt es kaum oder überhaupt nicht mehr. Als Alternative hat sich der Investmentfonds vielfach bewährt, zumal er unzählige Optionen bieten kann.

Was ist ein Investmentfonds?

Der Investmentfonds ist ein Finanzinstrument, bei dem mit verschiedenen Werten an der Börse gehandelt wird. So kann ein Investmentfonds die eingezahlten Gelder in Ökounternehmen investieren, er kann in Südamerika oder Mitteleuropa investieren oder sich auf bestimmte Branchen konzentrieren. Daher gibt es sehr viele dieser Fonds zu unterschiedlichsten Themen. Er wird häufig von Banken als Anlageform angeboten und kann viel höhere Erträge als das Sparbuch bringen, aber er kann auch bis zum Totalverlust reichen. Je nach gewähltem Produkt ist das Risiko höher oder niedriger und es hängt auch davon ab, wie man sein Geld anlegen möchte.

Geld anlegen mit den Fonds

Als Anlageform ist der Investmentfonds oft im Einsatz, doch der Investmentfonds kann sich erheblich unterscheiden. Was bringt er nun einem einzelnen Menschen, der sein Geld aktuell nicht braucht, aber anlegen möchte - dabei kann es sich um Geld handeln, das für den Kauf von Auto, Wohnung, Einrichtung oder Weltreise gewinnbringend angelegt werden soll oder auch um Geld, das als spätere Vorsorge angespart werden soll.

Wenn man direkt an der Börse das Geld einzahlt, um Aktien zu erwerben, kann man bei günstiger Wirtschaftslage bis zu 30 % Gewinn erzielen. Man kann aber auch das Geld komplett verlieren. Denn die Aktie repräsentiert einen Anteil an einem bestimmten Unternehmen. Wird falsch gearbeitet, dann verliert das Unternehmen und damit auch der Anteilsinhaber - also der Aktionär.

Das sieht beim Investmentfonds anders aus. Der Investmentfonds investiert je nach Strategie in Anleihen, Aktien oder andere Investmentfonds und daher in viele verschiedene Finanztitel an der Börse. Geht ein Titel ein (ein börsennotiertes Unternehmen geht bankrott), dann sind noch die anderen Titel da, um den Verlust aufzufangen und zu entschärfen. Hätte man die Aktien nur in diese Firma investiert, wäre man jetzt mit einem Totalverlust konfrontiert, beim Investmentfonds ist das Risiko geringer.

Viele Fonds, viele Möglichkeiten

Die Problematik besteht darin, dass es viele tausende Fonds gibt und man muss schon ein wenig wissen, worin der Fonds investiert. Investiert er in Finanztitel in Europa, dann ist das eine sicherere Lösung als bei Finanztitel in Südamerika oder in Afrika. Investiert er in moderne Technologie, die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es Probleme gibt als in eine Branche, die ohnehin schon Schwierigkeiten hat. Wird dann in die falsche Branche und in die falschen Länder investiert, hat man ein Problem. Daher kann es deutliche Gewinne, aber auch deutliche Verluste geben und es hängt auch davon ab, wie der Investmentfonds aufgebaut wurde.

Denn Anleihen schwanken nicht so stark wie Aktien und daher ist ein reiner Aktienfonds viel riskanter als ein reiner Anleihenfonds. Sehr gerne wird der Mischfonds eingesetzt, der beide Varianten kombiniert.

Aber die ganz heile Welt ist auch nicht bei jedem Investmentfonds gegeben. Es gibt Investmentfonds, die in Staatsanleihen investieren, bei denen selten große Kursschwankungen gegeben sind. Die Gewinne sind höher als beim Sparbuch, die Verluste selten anzutreffen. Es gibt aber auch Fonds, die in Aktien eines bestimmten Segments investieren und wenn genau diese Branche komplett einbricht, ist der Verlust sehr groß, bei einem Wirtschaftsboom kann der Gewinn aber auch dementsprechend hoch ausfallen.

Beides sind Investmentfonds und zeigen die Bandbreite der Möglichkeiten. Je nachdem, was für ein Anleger man sein möchte, wird man sich für das eine Extrem oder das andere oder viele Zwischenformen entscheiden, wenn man sein Geld in Fonds investieren möchte.

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Es ist schwierig, sparen und anlegen zu trennen. Das Sparbuch ist natürlich ein Thema vom reinen Sparen, das Geld anlegen ist aber eine ähnliche Handlung. Herzstück im Bankenwesen ist dabei das Angebot des Investmentfonds als langjährige Möglichkeit. Man kann dabei auch eine Kombination anstreben wie das regelmäßige Überweisen vom Girokonto zum Fonds, womit auch ein Wertpapierplan ein wichtiger Begriff sein kann.

Beim Investmentfonds selbst braucht man ein Grundwissen. Es gibt die Fondsbasisdaten und den ISIN-Code als wesentliche Informationsquellen. Die Kostenfrage führt zum Ausgabeaufschlag und überhaupt muss man das Risiko berücksichtigen. Die Streuung des Risikos ist wichtig und die Risikoklassen eine hilfreiche Angabe über jeden Fonds. Auch die Mindestdauer gilt es zu berücksichtigen.

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Geld anlegen im InvestmentfondsArtikel-Thema: Geld anlegen mit Investmentfonds
Beschreibung: Der 🏦 Investmentfonds und sein Charakter als ✅ Anlageform von geringerem Risiko bis zu hohem Risiko - von Anleihen bis zu Aktienfonds.

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