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Bankkunden Kleinsparer

Geringe Spareinlage, aber viele Bankkunden

Die Banken habe je nach Ausrichtung unterschiedliche Kundenschichten zum Ziel, wobei die Universalbank alle Geschäftsfelder abdeckt und sowohl für das Großunternehmen wie auch für die kleinen Sparer zuständig ist. Unterteilt werden die verschiedenen Kundinnen und Kunden der Bank aber sehr wohl schon alleine aufgrund der großen Zahl und eine bekannte Gruppe ist jene der Kleinsparer.

Bankkunden: was versteht die Bank unter dem Kleinsparer?

Bank Bankkunden KleinsparerEin Kleinsparer im Sinne der Bankinstitute ist ein Bankkunde, der über einen überschaubaren Betrag verfügt, der angelegt werden soll. Dabei kommt es auf die Definition an, was man unter klein versteht, aber grundsätzlich ist die Unterscheidung mit den Großanlegern zu treffen. Wenn jemand in die Bank kommt und eine Beratung will, was er mit den 100.000 Euro anstellen soll, ist das definitiv kein Kleinsparer. Wenn man hingegen ein paar Hundert Euro zur Verfügung hat, ist man sehr wohl ein Teil der großen Gruppe an Kleinsparer.

Die Kleinsparer zeichnen sich dadurch aus, dass sie in großer Masse zur Verfügung stehen, weil ihnen ein wenig Geld übrig bleibt, das sie gerne gewinnbringend anlegen wollen. Der Klassiker ist dabei das Einzahlen in das Sparbuch, wobei viele per Girokonto einen Abbuchungsauftrag eingerichtet haben, sodass zum Zeitpunkt X automatisch das noch vorhandene Guthaben auf das Sparbuch übertragen wird. Der Vorteil ist dabei immer der gewesen, dass es auf dem Girokonto kaum oder gar keine Zinsen gab, am Sparbuch war der Eckzinssatz jedoch deutlich höher und so "verstaubt" das Geld nicht am Girokonto.

Der Wunsch der Kleinsparer ist natürlich der, dass auch die kleine Summe gut verzinst wird, damit auch ein möglichst hoher Ertrag eingefahren werden kann. Denn andernfalls könnte man das Geld ja auch unter dem Kopfpolster lassen. Aber das ist nicht sicher und daher auch nicht das Ziel.

Bedeutung der Kleinsparer für das Bankenwesen

Auf den ersten Blick ist ein Großunternehmen, das Hilfestellung bei der Pensionsrückstellung mit Wertpapiere braucht, große Kredite benötigt und hohe Gewinne erwirtschaftet, viel wichtiger als der Kleinsparer. Aber der Kleinsparer tritt in großer Zahl auf und damit kommt eine beträchtliche Summe zusammen, mit der die Bank arbeiten kann. Kredite sind nicht möglich, wenn man nicht die Einlagen der Sparer zur Verfügung hat und daher ist es sowohl das Interesse, die Kleinsparer begrüßen zu dürfen als auch die Großanleger und erst Recht Unternehmen, die viele verschiedene Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen.

Vom Sparbuch zum Investmentfonds

Aber auch auf dem Feld der Kleinsparer selbst hat sich viel getan. Wenn man nur ein wenig Geld über hat, wird man am Sparbuch kaum vorbeikommen, aber man wird vielleicht ein kurzfristiges Sparbuch wählen, das gebunden ist, etwa für drei Monate oder sechs Monate. Braucht man das Geld doch, dann hat man keinen Verlust wie bei Aktien oder Investmentfonds, braucht man es doch nicht, gibt es zumindest etwas mehr Geld. Denn der Eckzinssatz ist schon seit geraumer Zeit auf niedrigstem Niveau und bringt nicht mehr den Zinsertrag, den es viele Jahre gab. Wobei man berücksichtigen muss, dass zum Zeitpunkt des höheren Eckzinssatz (weit über zwei Prozent) auch die Inflationsrate entsprechend hoch war. Hohe Zinsen waren gleichgesetzt mit hohen Kosten bei Lebensmittel & Co.

Hat man etwas Geld beisammen und braucht es längere Zeit nicht, dann ist das Sparbuch uninteressant geworden. Viele Kleinsparer haben sich dem Investmentfonds zugewandt, wobei diese Personengruppe lieber sichere Fonds mit hohem Anteil an Anleihen (Renten) wählen. Sie hätten gerne ein Sparbuch mit hohen Zinsen, aber das gibt es nicht. Also suchen sie einen Fonds mit gutem Ertrag und möglichst hoher Sicherheit, um einen ähnlichen Ertrag zu erwirtschaften, wie dies früher mit dem Sparbuch möglich war.

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