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Kontoabschluss bei Girokonto und Kredit

Abrechnung der Bewegungen und Zinsen

Kontoabschluss ist ein seltener anzutreffender Begriff aus dem Bankenwesen. Man kennt den Begriff aus der Buchführung (Buchhaltung), wenn in Schulbeispielen ein Konto abgeschlossen wird, um die Bilanz zu erstellen und die Aufgabenstellung zu finalisieren und in ähnlicher Form versteht man den Kontoabschluss auch in den Geschäftsfeldern der Banken.

Was versteht man unter einem Kontoabschluss?

Denn der Kontoabschluss ist in der Regel eine vierteljährliche Aktivität der Bank, um Girokonto und auch Kredit für den Zeitraum dieses Vierteljahres abzurechnen. Das heißt auf dem Feld des Girokontos, dass die Sollzinsen ermittelt und verrechnet werden, wenn man sein Konto in diesem Zeitraum überzogen hat. Die Habenzinsen werden auf das Konto gebucht, wenn man ein Guthaben ausgewiesen hatte, dazu kommen aber auch die Fixkosten wie etwa die Kontoführungsgebühren, die ebenfalls vierteljährlich in Rechnung gestellt werden. Es wird also beim Kontoabschluss eine Bilanz über die Kontobewegungen der letzten drei Monate durchgeführt.

Man kann natürlich auch pro Monat seine Kontobewegungen ausdrucken lassen und hat so eine monatliche Sicht der Dinge, aber für die Abrechnung der Zinsen ist der Kontoabschluss nach jedem Vierteljahr die Grundlage, wobei meist am ersten Tag des Folgemonats die tatsächliche Abrechnung erfolgt. Wenn also die Monate Juli bis September als Grundlage herangezogen werden, gibt es die Zins- und Gebührenabrechnung gemäß Valutierung per 1. Oktober, sodass der 30. September, wenn er ein Werktag ist, voll berücksichtigt werden kann.

Beim Kredit gibt es diese Bewegungen wie am Girokonto nicht in der Häufigkeit und je nach Kreditform wird überhaupt nur vierteljährlich eine Rate berechnet oder aber es gab auch Rückzahlungen, die ausgewiesen sind. Damit erhält man auch einen Eindruck über den Stand der Dinge.

Bedeutung des Kontoabschlusses

Der Begriff ist nicht vielen Menschen geläufig, weil man mit dem Abschluss ja auch meinen könnte, dass das Konto zu Ende geht - das ist aber nicht der Fall. Doch die Abrechnung der Gebühren samt Sollzinsen und/oder Habenzinsen erlebt jeder Girokontobesitzer viermal im Jahr und damit hat man stets mit dem Kontoabschluss zu tun. Wenn man sein Konto ohnehin immer mit einem positiven Kontostand versehen hat, ist diese Aktion bestenfalls eine Information.

Aber man kann den Kontostand, der gleichfalls ermittelt wird, auch nutzen, um zu hinterfragen, ob nicht eine Handlung nötig wäre. Ein hoher Guthabenstand lädt dazu ein, dass man das Geld gewinnbringender anlegt, ein hoher Minusbetrag wäre die Einladung, sich über eine mögliche Kreditform Gedanken zu machen.

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