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Kontostand am Girokonto

Aktueller Saldo als wichtige Information

Mit dem Kontoauszug kann man sehr einfach die verschiedenen Bewegungen am Girokonto kontrollieren und kommt auf diese Art und Weise auch zum aktuellen Saldo. Der Saldo ist auch in der Buchhaltung ein wichtiges Thema und stellt die Gegenüberstellung von Einzahlungen und Auszahlungen gegenüber, wobei man gerne beim eigenen Girokonto vom Kontostand spricht.

Kontostand beim Girokonto und seine Bedeutung

Kontostand am GirokontoAuf den ersten Blick ist einmal festzustellen, ob man ein Guthaben auf dem Konto hat oder ob man ins Minus gerutscht ist, also das Konto überzogen hat. Wenn man Verbrauchsgüter einkaufen möchte und schon einen Minusstand am Girokonto aufweist, sollte man sich diese Aktion überlegen, bei dringend benötigten Lebensmitteln sieht die Lage ohnehin anders aus. Das bedeutet, dass die simple Information des Kontostandes eine starke Auswirkung auf sein eigenes Handeln hat oder zumindest haben sollte. Immer wieder wird auch in den Medien darüber berichtet, dass viele Menschen mit Geld gar nicht mehr umgehen können und weiter einkaufen, obwohl kein Geld dafür zur Verfügung steht.

Der Kontostand hat aber noch eine andere Bedeutung, die voll automatisch abläuft und sehr ärgerlich werden kann. Denn nicht nur die Kontobesitzerin oder der Kontobesitzer prüft mit dem Kontoauszug, wie es um den Saldo bestellt ist, sondern auch die Bank im vollautmatischen Modus. Und zwar erfolgt dies dann, wenn man einen Dauerauftrag eingerichtet hat und zum Beispiel die monatliche Miete abgebucht ergo an den Vermieter überwiesen werden soll. Das wird nämlich nur dann durchgeführt, wenn es auch eine entsprechende Deckung auf dem Konto gibt. Als Deckung versteht man das Vorhandensein eines Geldbetrages, der die gewünschte Überweisung erfüllt. Wenn noch zehn Euro am Konto als positiver Saldo vorhanden ist und EUR 300,-- abgebucht werden sollten, ist es eine Sache des Systems, ob die Überweisung erfolgt oder ob man diese nicht durchführt.

Wenn der Kontostand schon negativ ist, wird üblicherweise der Dauerauftrag nicht durchgeführt. Je nach Bank und System erhält man eine entsprechende Warnung oder man bekommt vom Zahlungsempfänger die Information, dass es zu keiner Zahlung kam und das Geld noch offen ist. Dann stutzt man, weil man ja extra einen Dauerauftrag eingerichtet hat und erkennt am Kontoauszug, dass es nicht zur Zahlung kam, häufig gibt es auch eine Information.

Wichtige Information für die Bankgeschäfte

Der positive Kontostand ist also auch abseits der Frage, ob man sich noch Filme oder Musik kaufen kann, wichtig. Gerade bei den regelmäßigen Dienstleistungen der Hausbank spielt der aktuelle Saldo eine große Rolle. Zwar kann man natürlich den Dauerauftrag wieder einrichten, aber man hat einen Aufwand und einiges an Ärger am Hals - und Zeit kostet es auch. Manchmal lässt sich ein negativer Kontostand aber nicht vermeiden, wenn sich Einzahlungen und Auszahlungen überschneiden.

Die Situation wurde aber einfacher durch die Tatsache, dass die Überweisungen beschleunigt durchgeführt werden. Spätestens seit der Einführung der SEPA-Überweisung gibt es auch international das Geld oft binnen von 24 Stunden auf dem eigenen Girokonto, was für Privatpersonen schon hilfreich sein kann, was für Unternehmen noch wichtiger ist.

Gerade für Unternehmen ist der Kontostand oft ein Thema, wobei man andere Konditionen für das Girokonto wählen kann. Ein Überziehen ist dann nicht so teuer wie für Privatpersonen - trotzdem sollte man es nicht übertreiben und der aktuelle Saldo verrät, ob die Kunden so verlässlich bezahlt haben wie es ausgemacht war. Die zweite Option abseits des Kontostandes ist dann auch der Blick in die Buchführung, welche Rechnungen noch offen sind und zwar von den Kunden als erwartbare Eingänge als auch von Lieferanten für Beträge, die man selbst noch zahlen muss.

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