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Investmentfonds mit Mindestveranlagungsdauer

Wie lange im Investmentfonds bleiben?

Ebenfalls in den Fondsbasisdaten enthalten ist die Angabe der Mindestveranlagungsdauer mit einer Angabe in Jahren. Der Investmentfonds als Anlageform ist keine Option, wenn man von einem Tag zum nächsten Gewinne einstreifen will, denn alleine die Gebühren, die zu entrichten sind, stellen sicher, dass man mit Verlust aussteigen würde, wenn man die Anteile gleich in der nächsten Woche wieder verkauft.

Was ist die Mindestveranlagungsdauer im Fonds?

Die Mindestveranlagungsdauer ist ein Rat, wie man mit seinen Anteilen umgehen sollte und um einen realistischen Zeithorizont zu haben. Es gibt Erfahrungswerte, wie lange es dauert, bis sich ein Fonds als Anlageform rechnen kann und das wird hiermit ausgedrückt - zum Beispiel drei Jahre. Es ist eine Empfehlung, wie lange man im Investmentfonds bleiben sollte, dass sich die Veranlagung rechnet. Das muss jetzt nicht unbedingt eingehalten werden, denn oft ist der Kurs so stark gestiegen, dass man schon früher aussteigen sollte, um den Gewinn zu realisieren oder umgekehrt ist der Kurs unter Druck und dann wäre nach drei empfohlenen Jahren gar kein guter Zeitpunkt, um sein Geld durch Verkauf der Anteile herauszulösen.

Die Empfehlung der Mindestveranlagungsdauer wird in Jahren von 1 bis 6 Jahre angegeben. Bei vielen Fonds geht man von drei Jahren aus, denn üblicherweise hat man in diesen drei Jahren nicht nur die Gebührenkosten kompensiert, sondern auch einen schönen Ertrag erwirtschaften können und damit das Ziel der Veranlagung erreicht. Wer auf ein Auto sparen will oder eine andere Investition plant, kann auf diese Weise agieren.

Der Haken ist halt, dass man die Entwicklung nicht steuern kann und genau nach drei Jahren kann die Wirtschaft am Bauch liegen und man würde einen Verlust riskieren. Umgekehrt kann aber die Wirtschaft boomen und der Investmentfonds ist ganz oben zu finden und in vielen Fällen wird man von der Bank sogar darauf hingewiesen, dass ein Verkauf jetzt günstig wäre - oft allerdings auch mit dem Hinweis, dass die Bank ein neues Produkt zur Weiterveranlagung hat...

Sinn der Mindestveranlagungsdauer

Die Mindestveranlagungsdauer ist keine Verpflichtung, sondern eine Empfehlung und natürlich auch ein Hinweis, dass man beim Investmentfonds langfristig denken sollte. Es gibt bei den Fonds unterschiedlich hohe Gebühren und entsprechend verändert sich auch die Empfehlung, wie lange man sein Geld im Fonds lassen sollte, damit man zumindest ohne Verlust aussteigt oder noch besser mit Gewinn verkaufen kann. Diese Empfehlung basiert auf durchschnittlichen Entwicklungen und daher weiß man nie, wie sehr sie gültig ist, aber man weiß, womit man es zu tun hat. Braucht man das Geld sicher in einem Jahr wieder, wird ein Fonds mit einer empfohlenen Anlagedauer von drei Jahren kaum eine Option sein können.

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Es ist schwierig, sparen und anlegen zu trennen. Das Sparbuch ist natürlich ein Thema vom reinen Sparen, das Geld anlegen ist aber eine ähnliche Handlung. Herzstück im Bankenwesen ist dabei das Angebot des Investmentfonds als langjährige Möglichkeit. Man kann dabei auch eine Kombination anstreben wie das regelmäßige Überweisen vom Girokonto zum Fonds, womit auch ein Wertpapierplan ein wichtiger Begriff sein kann.

Beim Investmentfonds selbst braucht man ein Grundwissen. Es gibt die Fondsbasisdaten und den ISIN-Code als wesentliche Informationsquellen. Die Kostenfrage führt zum Ausgabeaufschlag und überhaupt muss man das Risiko berücksichtigen. Die Streuung des Risikos ist wichtig und die Risikoklassen eine hilfreiche Angabe über jeden Fonds. Auch die Mindestdauer gilt es zu berücksichtigen.

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Investmentfonds MindestveranlagungsdauerArtikel-Thema: Investmentfonds mit Mindestveranlagungsdauer
Beschreibung: Die 🏦 Mindestveranlagungsdauer ist beim Investmentfonds eine Empfehlung, wie lange man seine ✅ Anteile nicht entnehmen sollte.

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