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Girokonto Null-Euro-Girokonto

Konto ohne Kontogebühren

Das Girokonto wurde zum Herzstück der Wirtschaft, denn die Löhne und Gehälter werden damit überwiesen, die meisten Rechnungen damit bezahlt. Nur wenige Menschen kommen ohne dem Girokonto aus und angeschlossen ist meist auch eine Bankomatkarte und eine Kreditkarte. Aber umsonst gibt es das Angebot nicht, denn es sind meist quartalsmäßig Kontogebühren zu zahlen und diese Gebühren würde man sich gerne ersparen. Geht nicht? doch - es gibt nämlich Angebote der Bankinstitute, die ohne den üblichen Kontogebühren auskommen. So entstand der Begriff vom Null-Euro-Konto.

Ist das Null-Euro-Girokonto wirklich gratis?

Theoretisch könnte man die Frage mit ja beantworten, aber ganz so ist es nicht und wenn man kurz darüber nachdenkt, ist es auch logisch, dass die Antwort eher nein lauten muss. Ein Null-Euro-Girokonto, einfacher als Null-Euro-Konto bezeichnet, ist ein sehr günstiges Angebot der Bank, wenn man sich an die Spielregeln hält. Denn klar ist, dass die Bankinstitute Geld verdienen müssen und über die Kontogebühren decken sie viele Fixkosten ab, als Gegenleistung hat man ein Girokonto, das die bekannten Dienstleistungen möglich macht wie Überweisungen, Abhebungen und vieles mehr.

Will man nun auf die Kontogebühren verzichten, hat man noch immer ein Girokonto, meist auch mit einer Gratis-Bankomatkarte, je nach Angebot sogar einer angeschlossenen Gratis-Kreditkarte, aber bei den Dienstleistungen muss man schon vorsichtiger sein. Denn sobald man zum Schalter einer Bankfiliale geht und auch nur die einfachsten Dinge erledigt wissen will, wird man extra Gebühren bezahlen müssen, zum Beispiel für eine Überweisung. Manche verrechnen dafür einen Euro, andere aber auch bis zu drei Euro und dann wird die Geschichte teurer und zwar viel teurer als das Standardkonto mit den üblichen Kontogebühren.

Überweist man hingegen selbst per Computer oder Handy und Online-Banking, fallen keine Gebühren an. Das heißt, gratis ist das Konto nur dann, wenn es genau im Sinne der Spielregeln genutzt wird. Sobald man davon abweicht, wird es teurer, vielleicht sogar sehr viel teurer als beim normalen Girokonto.

Unterschiedliche Angebote, unterschiedliche Kosten

Um es noch komplexer zu machen, gibt es von Bank zu Bank verschiedene Angebote. Bei manchen zahlt man zum Beispiel ein paar Eurocent an Gebühren, wenn man Geld beim Bankomaten abhebt. Bei anderen Null-Euro-Konten ist das nicht der Fall. Das heißt, dass man bei Interesse an so einem Konto sich genau anschauen muss, was im Konto beinhaltet ist und ab wann Gebühren verrechnet werden.

Überraschend ist dies nicht, denn irgendwoher müssen die Bankinstitute ihre Gelder beziehen und wenn die üblichen Kontogebühren nicht verrechnet werden können, braucht es andere Wege. Ein Stück weit ist es auch eine kleine Falle, wenn man solch ein Konto wählt, sich über die Ersparnis freut und dann doch teurer aussteigt, weil man es wie das normale Konto nutzen möchte. Aber das sollte man sich schon vorher überlegen, bevor man solch ein Angebot wählt.

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Girokonto Null-Euro-GirokontoArtikel-Thema: Girokonto Null-Euro-Girokonto
Beschreibung: Das Null-Euro-Girokonto oder auch das Null-Euro-Konto ist ein ungewöhnlich günstiges Konto der Bank, bei dem man aber wissen muss, wofür man es einsetzen will.

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