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Investmentfonds Risikoklassen

Wie riskant ist der Investmentfonds?

Bank Investmentfonds RisikoklassenBei den Fondsbasisdaten findet sich eine Information, die besonders wichtig für die Entscheidung der Veranlagung ist. Nicht jeder Investmentfonds agiert auf gleiche Weise. Fonds, die hauptsächlich mit Anleihen handeln, sind weit weniger anfällig für große Kursschwankungen als Fonds, die ausschließlich mit Aktien arbeiten.

Große Kursschwankungen bedeutet aber auch, dass es nach oben und nach unten gehen kann. Vom riesigen Gewinn bis zum Totalverlust ist die gesamte Palette möglich. Wer "zocken" will und Risiko in Kauf nimmt, kann ein riskanteres Wertpapier versuchen, wer sein Geld sicher anlegen möchte, wird auf der anderen Skala eine Entscheidung treffen oder überhaupt zum Sparbuch wechseln.

In den Fondsbasisdaten findet sich die Informationen, nach welcher Risikoklasse der gerade angebotene Investmentfonds eingeteilt ist. Die Risikoklassen reichen von R1 bis R5. Ihre Grundlage ist die Überlegung, wie wahrscheinlich es ist, dass man das veranlagte Geld verlieren kann. In der niedrigsten Stufe ist das eher unwahrscheinlich, in der höchsten muss man sich hingegen damit auseinandersetzen, dass man sein Geld auch komplett verlieren könnte.

Risikoklasse R1

Die sicherste Variante unter den Investmentfonds. Es gibt kaum Kursveränderungen und es muss schon etwas sehr Ungewöhnliches passieren, dass man hier Verluste einfährt.

Risikoklasse R2

Die Kursschwankungen steigen schon beträchtlicher, der Investmentfonds gilt aber immer noch als recht sicher. Die Kursschwankungen erreichen maximal 10 Prozent pro Jahr, darüber kann es vorkommen, ist aber eher selten.

Risikoklasse R3

Ab dieser Risikoklasse muss man damit rechnen, dass es bei negativem Verlauf auch bis zum Totalverlust gehen kann. Schwankungen von über 10 Prozent pro Jahr sind durchaus möglich, die Kursbewegungen sind schon deutlich stärker ausgeprägt als bei R2.

Risikoklasse R4

Eine hochspekulative Form von Wertpapiere mit vielen Aktienanteilen und der Möglichkeit, sein Geld komplett zu verlieren, aber auch mit der Option, starke Gewinne einzufahren.

Risikoklasse R5

Das höchste einstufbare Risiko für Investmentfonds, bei dem es passieren kann, dass man nicht nur sein Geld verliert, sondern auch zu Nachschussverpflichtung gezwungen sein kann. Andererseits kann bei einem Boom sehr viel Gewinn gemacht werden.

Was heißt das jetzt?

Die Einstufung nach Risikoklassen untergliedert die verschiedenen Fonds und man kann gleich einmal sagen, dass man mit dem hohen Risiko nichts am Hut haben möchte. Aber die Sache ist so einfach dann auch wieder nicht. Wenn es nämlich eine globale Weltwirtschaftskrise gibt wie etwa nach dem Jahr 2008, dann liegen die Kurse am Boden und wenn man dann einsteigt, ist das Risiko auch bei hoher Stufe überschaubar. Denn viel tiefer werden die Kurse nicht mehr fallen können, sie können nur noch steigen und wenn man Zeit hat, kann man das auch abwarten und sogar 20 oder 30 % gewinnen, wenn es entsprechend hinauf geht.

Ganz anders ist der Fall, wenn der Kurs irgendwo in einem Mittelwert sich wiederfindet. Aus der Erfahrung heraus und auch aus den Grafiken der Informationen kann man ermessen, dass es sowohl nach oben als auch nach unten gehen kann. In diesem Fall ist die Risikoklasse so ernst zu nehmen, wie sie angesetzt wurde.

Beide Situation können den gleichen Fonds betreffen - zum Beispiel den Aktienfonds des ATX der Wiener Börse oder einen ähnlichen des DAX in Frankfurt. Wenn der Kurs ohnehin unten ist, ist das Risiko nicht so wichtig, ist die Lage unklar, dann wird es schon schwieriger bei der Beurteilung.

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