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Wholesale-Banking

Bankgeschäfte im großen Stil

Bei den Bankgeschäften kennt man die wesentlichen vier Säulen, darunter das Aktivgeschäft mit der Kreditvergabe und das Passivgeschäft mit dem Spareinlagen der Kundinnen und Kunden als bekannteste und wichtigste Formen. Aber es gibt noch andere Untergliederungen im Hinblick auf die Geschäftstätigkeiten der Banken und eine solche Gliederung ist mit dem Umsatz gegeben, wobei man schnell zum Begriff vom Wholesale-Banking kommt.

Was bedeutet Wholesale-Banking?

Banken Wholesale-BankingWholesale ist als Großhandel zu übersetzen und damit bekommt man schon die Grundlage für den Ausdruck, der Bankgeschäfte umschreibt, die mit Großkunden möglich werden. Das heißt, es gibt weniger Kundinnen und Kunden, aber jene sind mit viel größeren Geldsummen an Lösungen durch die Bankinstitute interessiert, wodurch der Umsatz der Bank auch entsprechend verändert wird. Wholesale-Banking ist also jener Teil der gesamten Bankgeschäfte, der mit Großkunden durchgeführt wird.

Zu den Großkunden zählen natürlich Konzerne und andere große Unternehmen der Wirtschaft, aber auch Behörden, der Staat selbst und andere Dienstleistungsorganisationen können dazu gezählt werden. Ebenfalls Teil dieses Bankbereiches sind Geschäfte mit anderen Bankinstitute, wobei deutlich höhere Geldbeträge in Umlauf gebracht werden.

Das Gegenteil zum Wholesale-Banking ist das Retail-Banking, das man auch als Mengengeschäft bezeichnen kann, wobei der wesentliche Unterschied ist, dass beim Autokredit nicht die Summe aufgebracht werden muss, die ein Konzern braucht, um im Bundesland X eine Fabrik und 200 Arbeitsplätze aufzubauen.

Bedeutung vom Wholesale-Banking

"Viel Kleinvieh macht auch Mist" ist eine beliebte Redewendung und trifft auf das Retail-Banking zu. Wenn die Menschen ihre kleinen Reserven zur Bank bringen, um sie dort via Sparbuch oder in Form von Beteiligungen an Investmentfonds einzahlen, dann kommt in Summe ein großer Betrag heraus. Das ist aber nur möglich, wenn sehr viele Menschen sich daran beteiligen. Beim Wholesale-Banking ist es umgekehrt. Denn da kommt ein Geschäftsführer bei der Tür herein und verschiebt gleich Millionen an Euro aufgrund seiner Geschäftstätigkeiten oder es gibt Zahlungen und Einlagen bei Staatsbetrieben.

Dabei werden Beträge bewegt, die der normale Bürger nie besitzen, erhalten oder einzahlen wird und so ist der Kampf um die Großkunden für die Bankinstitute ebenso wichtig wie der Kampf um die Masse der Kontobesitzerinnen und Kontobesitzer. Man braucht eigentlich beides - ein paar wirklich gute Großkunden oder ein Netzwerk von Partnern wie Partnerbanken und guten Zulauf von der breiten Masse.

Der Haken ist natürlich, dass ein Großkunde noch nicht den großen Erfolg bringt. Denn auch ein Konzern kann unter Druck geraten, auf die falschen Produkte setzen oder sein Marketing verschlafen und schon ist das ausgeborgte Geld weg und die Bank hat ein Problem. Daher ist Größe alleine oder auch das Volumen der Geldbeträge keine Aussagekraft über den Erfolg, den ein Bankinstitut mit dem Wholesale-Banking erreichen kann und möglicherweise auch wird.

Läuft die Zusammenarbeit aber gut, dann will man diese Großkunden an sich binden und umgekehrt werden die Konkurrenzbanken sich Mühe geben, an diese Kunden auch heranzukommen. Man befindet sich damit wieder im Feld von Angebot und Nachfrage, wobei Großkunden sehr bevorzugt behandelt werden. Aber alles ist nicht möglich und die Banken wissen sehr wohl, dass sie die vielen kleinen Sparer genauso brauchen - ein Setzen auf ein paar Großkunden ist zu riskant für das gesamte Institut.

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Mit dem Ausdruck Retail-Banking oder zu deutsch Mengengeschäft umschreibt man jene Bankbereiche für die breite Masse wie Sparen und Kreditangebote.

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Wholesale-Banking
Wholesale-Banking ist ein Begriff für jene Bankgeschäfte, bei denen große Geldsummen in Umlauf sind, etwa für die Großkunden der Banken.

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