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Bargeldloser Zahlungsverkehr

Zahlung ohne Bargeld

Das Bargeld ist die Grundbasis für viele Bezahlungen im Rahmen des Zahlungsverkehrs und der Klassiker unter den möglichen Zahlungssystemen. Aber so wie das Internet viele Veränderungen gebracht hat, hat auch die Art und Weise der Bezahlung Trends erfahren und so wird häufig bereits ohne Bargeld die Bezahlung durchgeführt. Bei bargeldlosen Zahlungen denken viele an die Kreditkarte, manche auch an die Bankomatkarte, aber wenige an das Girokonto. Alle zusammen sind Grundlage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

Bargeldloser Zahlungsverkehr und eine Arten

Generell ist diese Art des Zahlungsverkehrs so zu definieren, dass kein Bargeld eingesetzt wird. Der Wert des Geldes wird auf andere Art und Weise übertragen, um beispielsweise Waren einzukaufen oder Dienstleistungen auszugleichen. Zwischen Unternehmen wird schon lange nicht mehr mit Bargeld operiert, aber auch der Handel zwischen Unternehmen und Privatkunden wird immer öfter mit bargeldloser Methodik angestrebt.

Kundenkarten
Eine Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs besteht darin, dass man im Supermarkt nicht mit Bargeld zahlt, sondern stattdessen mit Bankomatkarte. Man erhält die Waren und das Unternehmen bucht entsprechend den Betrag vom Girokonto des Kunden ab und erhält so verspätet sein Geld. Diese Methodik ist auch in Ländern beliebt geworden, in denen das Bargeld weiterhin einen hohen Stellenwert genießt wie etwa in Österreich. Alternativ kann man die Kreditkarte nutzen, die den Vorteil hat, dass erst später und nicht am nächsten Tag der Betrag abgebucht wird.

Überweisungen
Woran viele nicht denken ist, dass eine Überweisung aus welchem Grund immer auch eine bargeldlose Zahlung sind. An die Karten denken viele, aber wenn man vom Konto des Kunden A einen Betrag auf das Konto des Verkäufers B überweist, ist das ein typischer Fall einer bargeldlosen Zahlungshandlung. Dazu gehören auch Daueraufträge, Lastschriftverfahren und Abbuchungsaufträge.

Ob also einmal oder zum Beispiel bei der Miete jeden Monat automatisch überwiesen wird, verändert die Art der Bezahlung nicht. Man könnte aber Abbuchungen auch als Lastschriftverkehr und damit als eigene Kategorie interpretieren. Letztlich ist die Lastschrift aber auch eine Überweisung, wenn auch zu einem vorhersehbaren und fix vereinbarten Zeitpunkt.

Weitere Möglichkeiten
Zwischen Unternehmen sind Wechsel weiterhin eine Option, bei denen gezogene Wechsel und eigene Wechsel denkbar sind. Auch dann ist kein Bargeld im Einsatz und der bargeldlose Zahlungsweg erfüllt. Gleiches gilt für den Scheckverkehr mit Bankschecks und anderen Scheckoptionen wie etwa Inhaberschecks. Die Schecks haben aber durch das Kartensystem deutlich an Bedeutung verloren.

Bedeutung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

Angedeutet wurde bereits, dass das Bargeld weniger oft genutzt wird und man gerne zu den Kundenkarten welcher Art auch immer greift, um seine Waren einzukaufen. Es ist aber auch so, dass typische Bezahlungen längst bargeldlos erfolgen. Heute kann sich kaum mehr jemand vorstellen, sein Gehalt oder seinen Lohn bar am Monatsende ausbezahlt zu erhalten. Das wäre mühsam für den Arbeitgeber und auch für die Arbeitnehmer, die das Geld dann zur Bank bringen müssten. Löhne und Gehälter werden längst über das Girokonto abgewickelt und ohne Girokonto ist daher eine Anstellung praktisch nicht mehr möglich.

Ein weiteres Beispiel ist die monatliche Bezahlung von Versicherungen, der Miete oder ähnlich regelmäßiger Zahlungen. Mit dem Dauerauftrag ist sichergestellt, dass die Beträge rechtzeitig übertragen werden und man braucht selbst nichts dazu beitragen. Einzig auf die Deckung des Girokontos ist zu achten.

Diese Beispiele zeigen die viel höhere Bedeutung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten. Es ist bequemer, per Konto zu bezahlen, verlässlicher und natürlich auch sicherer, wenn man nicht mit großen Geldmengen unterwegs sein muss.

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