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Aktien Dividende

Gewinnanteil pro Aktie

Die Dividende ist eine sehr erfreuliche Sache, denn sie ist die Bezeichnung für den Anteil der Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft, der auf eine einzelne Aktie entfällt. Allerdings ist die Dividende nicht zu verwechseln mit dem Reingewinn, weil bestimmte manipulative Bilanzhandlungen wie beispielsweise Rückstellungen und Abschreibungen den Wert mindern können.

Auszahlung der Dividende

Abhängig von den nationalen Vorgaben und den individuellen Spielregeln wird die Dividende einmal oder mehrmals pro Jahr ausbezahlt, wenn es zu einem Gewinn gekommen ist. In Mitteleuropa wird die Dividende normalerweise jährlich ausbezahlt, während in den USA oder auch in England eine vierteljährliche Zahlung oft angestrebt wird, die jährliche Zahlung ist dort aber auch möglich.

Die Höhe der Dividende ist eines der Hauptthemen der jährlichen Hauptversammlung im Rahmen der Aktiengesellschaft. Bei der Hauptversammlung werden die Fakten zusammengetragen und es wird entschieden, wie hoch die Dividende ist und wie es oder ob es zur Auszahlung kommt. Daher muss es nicht zwingend sein, dass die Dividende ausbezahlt wird.

Es kann nämlich gut sein, dass man das Geld lieber als Innenfinanzierung nutzt und ein neues Geschäftsfeld aufbaut, mit dem später noch mehr Gewinn möglich sein könnte. Es kann auch sein, dass man dringende Sanierungen vornehmen muss oder dass man Geld in die Forschung steckt, um wieder konkurrenzfähig zu werden. All dies muss vorgeschlagen werden und braucht die Zustimmung auf der Hauptversammlung.

Formen der Auszahlung

Drei Möglichkeiten stehen zur Verfügung, wenn es um die Auszahlung einer Dividende geht. Es wurde bei der Hauptversammlung festgestellt, dass die Geschäfte gut gelaufen sind und pro Aktie ist der Betrag X als Ausschüttung möglich. Die erste Variante ist natürlich, dass die Ausschüttung die Aktionäre auch wirklich erreicht und somit hat man einen Profit mit den erworbenen Aktien und ein gewinnbringendes Wertpapier gekauft und im Besitz.

Es kann aber beispielsweise auch bei der Hauptversammlung ein neues Projekt präsentiert werden, für das die Gelder, die sonst ausgeschüttet würden, eingesetzt werden. In diesem Fall entfällt die Ausschüttung und die AG investiert die Gelder in das neue Projekt. Der einzelne Aktionär sieht dann kein Geld für seine Aktien, aber er weiß, wofür das Geld investiert wird und kann damit spekulieren, dass es später einen umso besseren Ertrag gibt. Die Entscheidung, die Dividende komplett zu streichen, erfolgt meist nicht ohne vorheriger intensiver Diskussion, da verschiedene Interessen aufeinander treffen.

Möglich ist auch eine Mischform, indem ein Teil der Dividende ausgeschüttet wird, der verbliebene Teil wird in neue Aufgaben und/oder Projekte investiert, um auch langfristig den Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. Diese Variante ist bei notwendigen Investitionen eine beliebte Form, wenn sie umsetzbar ist. Die Aktionäre haben doch einen Profit für ihre Anteile, dennoch bleibt Geld für die neuen Projekte übrig.

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Börse Aktien DividendeArtikel-Thema:
Aktien Dividende
letztes Datum:
18. 07. 2019

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