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Vorkaufsrecht für bestehende Aktionäre

Bevorzugt Aktionäre bei Kapitalerhöhung

Für viele Laien sind Aktien einfach Wertpapiere zum Geld anlegen, was ja nicht ganz falsch ist. Aber mit diesen Aktien gibt es noch einige rechtliche Möglichkeiten und auch praktische Situationen. Zu den rechtlichen Spielregeln zählt das Stimmrecht der Stammaktie für die Hauptversammlung, zu den praktischen Situationen das Vorverkaufsrecht.

Was ist das Vorverkaufsrecht?

Das Vorkaufsrecht im Rahmen einer Aktiengesellschaft ist eine Möglichkeit, dass die bisherigen Aktionäre ihren Anteil am Unternehmen beibehalten können, wenn neue Aktien auf den Markt geworfen werden sollen. Denn durch die neuen Wertpapiere verändern sich auch die Anteile am Gesamtkapital. Entschließt sich die Hauptversammlung der Aktiengesellschaft, neue Aktien aufzulegen, dann gibt es mehr Aktien, ergo ist jede einzelne in Relation zur Gesamtzahl weniger wert. Deshalb spricht man zuerst die bestehenden Aktionäre an, ob sie ihren Anteil durch junge Aktien ergänzen wollen, ergo einen Teil kaufen.

Junge Aktien verändern die Anteile an der AG

Wenn ein Aktionär beispielsweise fünf Prozent aller Aktien einer Aktiengesellschaft besitzt und es den Beschluss gibt, dass zur Finanzierung neuer Projekte neue Aktien ausgegeben werden sollen, dann verändert sich das Verhältnis der Aktienmengen aller Aktionäre zur Gesamtzahl der Aktien dieses Gesellschaft.

Der Aktionär hält dann nicht mehr fünf Prozent, sondern vielleicht nur noch vier Prozent. Aus diesem Grund wurde das Vorkaufsrecht eingeführt. Wenn die Entscheidung gefällt wurde, dass junge Aktien auf den Markt geworfen werden sollen, um neue Gelder zu organisieren, haben die bestehenden Aktionäre das Recht, vor der Markteinführung der neuen Wertpapiere diese zu erwerben. Sie erhalten also die Möglichkeit, ihr Aktienkontingent aufzustocken, bevor die Aktien vergriffen sind, was bei populären Unternehmen durchaus vorkommen könnte.

Damit hat jeder die Option sich zu überlegen, ob er weiterhin an den fünf Prozent Anteil festhalten will oder nicht. Wenn ja, muss ein Aktienpaket zugekauft werden, um wieder die fünf Prozent zu besitzen, andernfalls muss man damit leben können, dass man nun ein Stück weit weniger Gewicht im Unternehmen hat. Die üblichen Rechte bleiben natürlich wie das Stimmrecht bei Stammaktien oder das Recht auf Anteil an der Dividende.

Vorverkaufsrecht für Aktionäre

Die Aktionäre können sich daher überlegen, ob sie noch mehr Geld in das Unternehmen investieren oder ob sie sich damit zufrieden geben, dass sie einen geringeren Anteil an der Aktiengesellschaft besitzen. Erst nach deren Entscheidung werden die verbliebenen neuen Aktien an der Börse gehandelt, sodass neue Aktionäre gefunden werden können.

Es hängt also davon ab, welches Ziel Aktionäre haben und auch welche Möglichkeiten. Manche wollen ihre fünf Prozent (um beim Beispiel zu bleiben) an dem Unternehmen halten, andere sind nur an den Anteilen interessiert und es spielt wenig Rolle, welches Gewicht ihr Anteil hat. Es kann auch sein, dass man zwar die jungen Aktien gerne erwerben würde, aber es fehlt das Geld, um diese Entscheidung überhaupt treffen zu können.

Dass alle jungen Aktien an die bisherigen Aktionäre vergeben werden, ist ohnehin relativ selten. Meist bleibt genug für einen regen Aktienhandel an der Börse übrig, was auch im Sinne einer dynamischen Marktsituation ist und das Unternehmen mit seinen Anteilen im Gespräch hält.

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Mit Kaufen und Verkaufen von Aktien ist es nicht getan, denn es gibt im Börsenhandel jede Menge Begriffe, wie etwa die Aktienbegriffe. Dabei sind die Unternehmen genauso gemeint wie die Wertpapiere selbst wie etwa die Aktienanalyse zur Einschätzung des Risikos als Anleger. Dabei gibt es verschiedene Informationen und Systeme wie die Aktienanalyse EBIT sowie die Chartanalyse und die Fundamentalanalyse.

In Sachen Aktiengesellschaft gibt es einige weitere wichtige Begriffe. Die Hauptversammlung ist eine besonders wichtige Funktion im Unternehmen und dabei kann es auch um eine Kapitalerhöhung oder um einen Aktiensplit gehen. Ein ganz anderer Weg ist der Ausstieg aus der Börse, der als Going Private bezeichnet wird. Damit verlässt man die Rolle als Anbieter von Wertpapieren am Aktienmarkt.

Weitere Begriffe rund um die Aktien sind etwa mit dem Vorkaufsrecht bei Aktien gegeben sowie mit den Small Caps.

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Aktien VorkaufsrechtArtikel-Thema: Vorkaufsrecht für bestehende Aktionäre
Beschreibung: Das 📈 Vorkaufsrecht bei Aktien besteht für ✅ Aktionäre einer Aktiengesellschaft, die beschlossen hat, ihr Kapital mit jungen Aktien zu erhöhen.

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