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Aktienanalyse für die Risikoeinschätzung

Aktienanalyse: Analyse des Aktienkurses samt Kennzahlen

Die Aktienanalyse ist der Versuch, herauszufinden, wie sich der Kurs einer bestimmten Aktie in der nahen Zukunft verhalten wird. Dabei bewegt man sich zwar immer noch im spekulativen Bereich, doch abhängig von der Form der Analyse kann man das Risiko, falsch zu liegen, durchaus reduzieren. Bei der Aktienanalyse werden zwei wesentliche Verfahren unterschieden: die Fundamentalanalyse und die Chartanalyse.

Aktienanalyse als Fundamentalanalyse

Grundlage der Fundamentalanalyse sind die bekannten Fakten des Unternehmens, dessen Aktienwert beleuchtet werden soll. Dabei konzentriert man sich auf die Unternehmensdaten und die vorliegenden Kennzahlen. So wird beispielsweise ermittelt, wie es um den Cash Flow bestellt ist, wie das Verhältnis zwischen Kurs und tatsächlichem Gewinn aussieht und natürlich auch, welche Perspektiven bestehen.

Auch die geplanten Aktivitäten der nahen Zukunft werden in die Fundamentalanalyse eingebaut und so erhält man ein Gesamtbild, aufgrund dessen festgelegt werden kann, ob Gewinne zu erwarten sind oder nicht und dementsprechend kann man eine Prognose stellen, wie sich der Kurs verändern wird. Daraus lässt sich eine Empfehlung für das Kaufen oder Verkaufen der Aktie ableiten.

Aktienanalyse als Chartanalyse

Einen komplett anderen Weg geht die Chartanalyse. Dabei werden die Kennzahlen und fundamentale Daten des Unternehmens vorsätzlich ignoriert, um sich ganz auf den Chart zu konzentriert. Die Chartanalyse besteht im Hinterfragen der bisherigen Kursverläufe. Man versucht, typische Entwicklungen herauszulesen und auf die aktuelle Situation zu übertragen.

Die Chartanalyse, die oft auch als technische Analyse bezeichnet wird, beruht auf der Annahme, dass sich Kursentwicklungen wiederholen können und hier wird versucht, bestimmte Indikatoren aus dem Kursverlauf der letzten Jahre zu entdecken, die einen Hinweis darauf liefern könnten, wie sich der Kurs in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln könnte.

Kursanalyse in der Praxis

Beide Verfahren sind sehr interessant, um Details zur Aktie herauszufinden, aber beide haben natürlich auch die Chance, völlig falsch zu liegen. Das Problem mit der Chartanalyse besteht darin, dass es Situationen geben kann, die vorher noch nie eingetreten waren und dann kann es zwangsläufig keine Wiederholung geben. Die Fundamentalanalyse ist eine eher konservative Lösung, birgt aber auch das Risiko, dass die Dynamik an der Börse die Aktie mehr beeinflusst, als die Unternehmensdaten dies ableiten lassen.

Gerade die Jahre nach der globalen Finanzkrise haben gezeigt, wie falsch beide Varianten sein können. Es gab extreme Situationen bei den Umrechnungskursen der wichtigsten Währungen, die in keinem Chart zu finden waren und weshalb viele Unternehmen, vor allem Versicherungen und Banken sowie entsprechende Aktienfonds deutlich nach unten oder manchmal auch nach oben gegangen sind, was in der Form davor noch nie passiert war.

Ebenfalls ein Thema ist der Faktor Psychologie. Der hatte an der Börse immer eine Rolle gespielt, ist aber verstärkt worden. Wenn eine Fluglinie schlechte Zahlen geschrieben hat, weil man einfach falsch gewirtschaftet hatte, dann fallen auch die Werte der anderen Fluglinien. Und zwar auch dann, wenn man sehr gute Ergebnisse liefert. Das widerspricht damit in manchen Situationen sogar beiden Analyseformen. Der Fundamentalanalyse, weil die Wirtschaftsdaten aus der Realwirtschaft viel besser sind als die Entwicklung beim Aktienkurs und der Chartanalyse, weil es einen Rückschritt geben kann, der so noch nicht da war.

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Mit Kaufen und Verkaufen von Aktien ist es nicht getan, denn es gibt im Börsenhandel jede Menge Begriffe, wie etwa die Aktienbegriffe. Dabei sind die Unternehmen genauso gemeint wie die Wertpapiere selbst wie etwa die Aktienanalyse zur Einschätzung des Risikos als Anleger. Dabei gibt es verschiedene Informationen und Systeme wie die Aktienanalyse EBIT sowie die Chartanalyse und die Fundamentalanalyse.

Der Begriff Rendite spielt auch eine große Rolle wie bei der Gewinnrendite oder der Dividendenrendite, womit man auch schon bei der Dividende angelangt ist. Die Eigenkapitalquote sowie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sind weitere wichtige Aktienbegriffe rund um die Aktiengesellschaft selbst und die Risikoanalyse, wenn man Geld anlegen möchte.

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AktienanalyseArtikel-Thema: Aktienanalyse für die Risikoeinschätzung
Beschreibung: Grundsätzliches über die Analyse von Aktienkursen mit verschiedenen Methoden und Kennzahlen, um Entscheidungshilfen für den Handel mit Wertpapieren zu erhalten.

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