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Investmentfonds Classic-Fonds

Investmentfonds mit hohem Aufschlag

Am Börsenhandel nehmen die unterschiedlichsten Leute mit den unterschiedlichsten Motivationen teil. Viele beteiligen sich am Börsenhandel, weil sie den Nervenkitzel suchen und weil sie mit hochspekulativen Finanzinstrumenten den maximalen Gewinn erzielen möchten und das auch möglichst kurzfristig. Andere haben ein wenig Geld auf der Seite und wollen dieses möglichst ertragreich aber auch sicher anlegen.

Was ist ein Classic-Fonds?

Für die zweite Personengruppe könnten die Classic-Fonds interessant sein. Dabei handelt es sich um Investmentfonds, die in der Anschaffung relativ teuer sind. Kauft man beim Classic-Fonds Anteile, so muss man mit einem Ausgabeaufschlag rechnen, der zwischen drei und fünf Prozent betragen kann, wodurch schon sehr viel Kursgewinn notwendig ist, um die Kosten kurzfristig wieder abdecken zu können. Selbst beim normalen Ausgabeaufschlag der Investmentfonds wird empfohlen, für drei Jahre zu planen, damit sich die Anlage rechnen kann, beim Classic-Fonds sind wohl drei bis fünf Jahre eher anzusetzen.

Was heißt das konkret? Wenn man 100 Euro in einem solchen Investmentfonds einzahlen würde, dann würde man bei 5 Prozent 95 Euro tatsächlich als Anteil sein eigen nennen. 5 Prozent ergo in diesem Fall 5 Euro gehen verloren und werden als Gebühren für den Fondsmanager und/oder die Fondsgesellschaft genutzt, um die Fixkosten abzudecken. Das heißt, dass man beim sofortigen Verkauf auf jeden Fall einen Realverlust erleiden würde. Wer schnell zocken will, wird sicher Aktien wählen und nicht einen Fonds und schon gar nicht einen Classic-Fonds.

Der Classic-Fonds als langfristiges Sparbuch

Dieser Investmentfonds ist daher kaum als Mittel geeignet, wenn man kurzfristig Gewinn erwirtschaften möchte. Für jemanden, der aber sein Geld langfristig anlegen möchte, kann diese Art von Investmentfonds durchaus interessant sein. Die etwas höheren Anschaffungskosten der Anteile spielen bei der langfristige Geldanlage keine so tragende Rolle und mittel- bis langfristig rechnet sich die Anlage durchaus.

Denn der Classic-Fonds hat zwar höhere Anschaffungskosten, dafür entfällt eine jährliche Provision, die bei Trading-Fonds sehr wohl verrechnet wird. Als Schätzwert kann man davon ausgehen, dass sich Classic-Fonds ab sechs Jahre Laufzeit rechnen. Sie werden gerne für die Pensionsabsicherung eingesetzt und können auch früher bereits Gewinne abwerfen, wenn die Marktsituation sich entsprechend darstellt. Berücksichtigt man aber allgemeine Hochs und Tiefs, ist man mit einer Planung ab sechs Jahre ganz gut unterwegs und damit hat man eine Entscheidungsalternative zum Sparbuch, dessen Zinsen in den letzten Jahren deutlich reduziert wurden und zum Teil über Jahre bei Null Prozent zu finden sind.

Die Spekulation ist beim Classic-Fonds kaum vorhanden, große Sprünge sind daher auch nicht zu erwarten, aber dementsprechend auch keine großen negativen Überraschungen. Für sichere Anlegerinnen und Anleger ist ein solcher Investmentfonds daher eine Überlegung wert.

Zwar gibt es bei jedem Fonds ein Restrisiko, aber man kann den Classic-Fonds fast wie das Sparbuch unter den Investmentfonds bezeichnet und so wird das auch in der Finanzierungsberatung bei der Bank seines Vertrauens formuliert.

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Börse Fonds Classic-FondsArtikel-Thema:
Investmentfonds Classic-Fonds
letztes Datum:
19. 07. 2019

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