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Geschlossener Fonds oder Investmentfonds

Investmentfonds mit Zeitplan

Bei der großen Zahl an Investmentfonds haben sich typische Unterteilungen ergeben, um das Angebot ein wenig besser überblicken zu können. Auch wurde damit erreicht, dass der Charakter des Fonds leichter erkannt werden kann. Zu diesen Unterteilungen zählt auch die Unterscheidung zwischen einem offenen und einem geschlossenen Investmentfonds, wobei der offene Fonds deutlich häufiger anzutreffen ist als die gegenteilige Variante.

Was ist ein geschlossener Fonds?

Der Unterschied zwischen den beiden genannten Systemen besteht darin, dass man beim offenen Investmentfonds nach Lust und Laune Geld einzahlen kann. Damit erhöht man seine Beiträge und bei gutem Kursverlauf erhöht sich somit auch der Gewinn. Außerdem kann man seine Anteile auch bei Bedarf verkaufen und so flexibel agieren - ganz nach aktueller eigener finanzieller Situation und möglichen Plänen für Investitionen.

Und darin unterscheidet sich der geschlossene Fonds vom offenen. Er wird wie der offene Fonds von Banken und anderen Beratern empfohlen, wobei Banken häufig Investmentfonds selbst auflegen. Man kann sich beteiligen, indem man Geld in den Investmentfonds einzahlt, aber das ist nur bis zu einem bestimmten Termin möglich. Ab diesem Termin wird der Fonds - daher auch der Name - geschlossen und es gibt keine Möglichkeit mehr, um seine Anteile zu erhöhen und man kann seine Anteile auch nicht verkaufen. Denn ab diesem Termin wird mit dem eingezahlten Geld gearbeitet.

Da nun aber auch keine Anteile verkauft werden können, lässt sich der Kurs besser abschätzen und vor allem kennt die Fondsverwaltung jederzeit die Geldmenge, die zur Verfügung steht. Damit sind höhere Erträge als beim offenen Fonds möglich und das ist für Anlegerinnen und Anleger durchaus interessant, die ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum binden wollen. Man kann also durchaus den offenen Fonds als normales Sparbuch und den geschlossenen Fonds als Sparbuch mit Bindung verstehen.

Praktisches Beispiel zum geschlossenen Fonds

Häufig werden Projekte damit verbunden und man zahlt bis zum Termin Geld ein, um sich zu beteiligen und dann wird der Fonds für ganze sechs Jahre geschlossen, wobei die jährlichen Erträge wiederveranlagt werden. Das kann auch anders vereinbart werden, meist bleibt das Geld aber im Fonds und erhöht den Ertrag zum Ende des Fonds. Läuft der Fonds aus, werden die Anteile plus Gewinnbeteiligung ausbezahlt. Manchmal gibt es auch ein Folgeangebot, um in den nächsten geschlossenen Fonds einzahlen zu können.

Geschlossener Fonds in der Praxis

Eine solche Variante des Investmentfonds wird auch von Banken empfohlen, weil sie eine Alternative zum Sparbuch mit Bindung zu Zeiten niedriger Zinsen darstellen. Zu beachten ist aber weiterhin, dass man Gebühren zahlen muss und daher einen guten Kursverlauf braucht, um mit Gewinn auszusteigen. Bei den meisten geschlossenen Fonds wird das aber eigentlich erwartet, bloß gibt es keine Garantie, dass die Kurse auch wirklich immer ansteigend sein - Stichwort Wirtschaftskrise.

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Börse Fonds geschlossener FondsArtikel-Thema:
Geschlossener Fonds oder Investmentfonds
letztes Datum:
19. 07. 2019

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