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Langläufer und Aktienhandel

Langläufer: mindestens 15 Jahre am Markt

Beim Sparbuch ist ein Kriterium in vielen Fällen jenes, dass es eine fixe Laufzeit gibt, zum Beispiel die Laufzeit für zwei Jahre mit bekanntem Zinsertrag. An der Börse werden Gelder häufig kurzfristig eingesetzt, um schnelle Gewinne erwirtschaften zu können, aber es gibt auch Anlageformen, die über viele Jahre laufen können. Die Finanztitel selbst sind dabei genauso kurzfristig wie langfristig möglich wie auch die Art und Weise des Handels, den man auswählt.

Was ist ein Langläufer?

Der Begriff Langläufer repräsentiert Investmentfonds oder Aktien, die sehr lange schon auf dem Markt sind. Das heißt nicht, dass man nicht kurzfristig damit handeln kann - wie man damit umgeht und welche wirtschaftlichen Entscheidungen man trifft, ist eine eigene Angelegenheit. Aber die Aktie oder der Fonds selbst sind schon lange am Markt und unterscheiden sich daher enorm von den kurzfristigen Anlagemöglichkeiten, die es an der Börse gibt, zum Beispiel Anlageformen bei Rohstoffe oder Währungen, die für einige Wochen oder Monate vorgesehen sind.

Als Grundlage für die Langläufer gilt, dass der Fonds oder die Aktie zumindest 15 Jahre schon an der Börse gehandelt wird. 15 Jahre sind im Börsenalltag eine sehr lange Zeit und weit über dem Zeitraum anzusiedeln, der für Analysen oft herangezogen wird. Auch bei der Anlageberatung werden häufig Grafiken von Charts gezeigt, die den Verlauf der letzten drei bis fünf Jahre zeigen. Nur selten gibt es Langläufer, die einen solch langen Zeitraum aufweisen können.

Das hat auch damit zu tun, dass immer neue Fonds entwickelt werden und immer neue Aktiengesellschaften an der Börse notiert werden oder sich die Verhältnisse ändern, beispielsweise durch eine Fusion von zwei Unternehmen. Die Langläufer sind oft die großen Unternehmen und Fonds, die beständige Werte an der Börse darstellen.

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