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Börsenhandel Limitierter Auftrag oder Limit Order

Börsenauftrag mit Preislimit

Bei einem Auftrag an der Börse etwa beim Kauf oder Verkauf von Aktien gibt es im normalen Verlauf keine Einschränkungen und je nach System werden die erteilten Aufträge auch sofort oder sehr rasch umgesetzt. Das kann in dynamischen oder gar hektischen Kursverläufen sehr wichtig sein. Es gibt aber verschiedenste Möglichkeiten, wie man seinen Auftrag definieren und gestalten kann. Eine Variante ist dabei der Überbegriff vom limitierten Auftrag oder im englischen Sprachgebrauch vom Limit Order.

Was versteht man unter einem limitierten Auftrag? Oder dem Limit Order?

Börse Order Limit OrderDie Definition für den limitierten Auftrag ist dergestalt, dass die Aufträge mit einem Preislimit versehen werden. Dabei gibt es je nach Situation unterschiedliche Szenarien.

Wenn man zum Beispiel Aktien kaufen möchte, kann man den Kaufauftrag als limitierten Auftrag definieren, was bedeutet, dass Aktien nur bis zu einem bestimmten Preis gekauft werden sollen. Das hat den Hintergrund, dass man ja nicht selbst alleine Aktien kaufen könnte, es gibt Millionen anderer Leute weltweit, die die gleiche Idee haben könnten. Wenn nun nach guten Nachrichten sehr viele Interesse an einer bestimmten Aktie haben, kann der Kurs schnell steigen. Angenommen, der Kurs beläuft sich gerade bei 20 Euro, so kann er nach den neuesten Quartalszahlen schnell auf 27 Euro ansteigen, wobei es keine Garantie gibt, dass er dann noch weiter steigt. Es kann auch nach dem starken Kaufverhalten sein, dass der Kurs dann wieder leicht fällt.

Kauft man also erst bei 26 Euro ein, dann wird man kaum einen Gewinn erzielen und sollte der Kurs rasch wieder auf 25 Euro fallen, gerät man sogar in die Verlustzone. Legt man den Auftrag aber mit einem Preislimit von 22 Euro an, dann wird entweder nicht gekauft, weil der Kurs in der Zwischenzeit schon darüber geklettert ist oder man kauft bis zum Wert von 22 Euro und nascht am Anstieg bis 27 Euro mit. Somit hat das Preislimit eine gewisse Sicherheit für den Anleger. Problem kann nur sein, dass zu viele beim gleichen Wert das Limit setzen und es ist schon vorgekommen, dass es dann mit dem Limit nicht so klappt wie vorgesehen.

Die andere Situation ist, wenn man Aktien verkaufen möchte. Die Wirtschaftsdaten sind nicht ganz so gut und man möchte die Aktien verkaufen, aber nicht zu jedem Preis. Der Kurs ist bei 27 Euro und man gibt als Preislimit 25 Euro ein, damit hat man vielleicht noch einen Kursgewinn abhängig vom Kurs beim Kauf der Wertpapiere, aber bei 22 Euro wäre man in der Verlustzone. Auch hier ist der limitierte Auftrag eine Möglichkeit für mehr Sicherheit, wobei wie bereits erwähnt es davon abhängt, wie viele diese Lösung wählen.

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