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Investmentfonds No-load-Fonds

Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Ein No-load-Fonds ist ein Investmentfonds und zeichnet sich dadurch aus, dass seine Anteile ohne dem normalerweise verrechneten Ausgabeaufschlag verkauft werden. Im Gegenzug wird dafür eine höhere Verwaltungsgebühr verrechnet. Damit wird der Investmentfonds für gewisse Anlegerinnen und Anleger sehr interessant.

Grundlagen zum No-load-Fonds

Der No-load-Fonds ist eine spezielle Form des Investmentfonds und dient natürlich so wie alle anderen Formen zu den Optionen für die Geldanlage. Durch seine spezifischen Parameter zielt er aber auf ein anderen Publikum hin, als der normale Investmentfonds. So ist der No-load-Fonds besonders gut für jene Anlegerinnen und Anleger geeignet, die ihre Anlageform gerne wechseln und auf einen kurzfristigen Ertrag abzielen. Man spricht dabei auch gerne vom "switchen" der Anlageform, weil von einem Fonds zum nächsten gewechselt wird.

Dazu muss man ein wenig ausholen. Beim Investmentfonds gibt es normalerweise einen Ausgabeaufschlag, der meist um die drei Prozent des Anlagebetrags angesiedelt ist. Diese drei Prozent muss man erst einmal erwirtschaften, damit man ohne Verlust aussteigen kann und bis es einen Gewinn gibt, braucht es noch mehr Zeit. Daher ist der Investmentfonds nicht dazu geeignet, von Montag auf Freitag von Fonds A zu Fonds B zu wechseln, es sei denn, man ist seines Geldes Feind.

Mit dem No-load-Fonds hat man hingegen ein Werkzeug zur Hand, das die gleichen Vorteile hat wie jeder andere Investmentfonds, nämlich die Streuung des Risikos auf mehrere Aktien, ohne selbst als Aktionär aufzutreten. Gleichzeitig hat man weniger Gebühren, auch wenn die Verwaltungsgebühr etwas höher ist und damit kann man schneller in die Gewinnzone kommen und dann nach Lust und Laune den Fonds auch wieder verlassen, um sein Glück beim nächsten zu probieren.

No-load-Fonds in der Praxis

Auf diese Weise kommt sehr viel Bewegung in den einzelnen Investmentfonds, weil man ständig ein Kommen und Gehen hat. Es ist daher schwer, die genaue Geldsumme zu kennen, mit der die Fondsverwaltung arbeiten kann, um Geld zu investieren. Andererseits ist diese Form des Fonds auch sehr spannend, weil es zu einer größeren Dynamik kommt, als man es beim Investmentfonds sonst gewohnt ist. Wer also nicht mit Aktien handeln möchte, weil die Verlustgefahr zu groß ist, hat mit dem No-load-Fonds eine Option, sicherer zu fahren und dennoch häufiger wechseln zu können.

Natürlich ist auch der Investmentfonds nicht vor Verlusten geschützt und gerade die Aktienfonds sind immer wieder von größeren Verlusten betroffen, doch in guten Wirtschaftszeiten lassen sich durch das Wechseln interessante Erfolge erzielen - dazu muss man aber auch die Nerven und die Lust haben. Wer sein Geld ruhig und sicher anlegen möchte, wird diese Variante kaum wählen.

Wer hingegen sich stets mit seinen Anteilen beschäftigt und das Maximum herausholen will, könnte sich die No-load-Fonds näher ansehen und ein paar Versuche starten. Allerdings ist die Frage, ob man dann nicht mit dem aktiven Aktienhandel besser dran ist. Das hängt in erster Linie davon ab, wie kurzfristig man wirklich handelt. Wenn jemand schnell einsteigen möchte und nach einem halben Jahr seine Anteile gewinnbringend verkaufen möchte, hat mit dieser Art von Investmentfonds vielleicht das richtige Mittel zur Hand.

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Börse Fonds No-load-FondsArtikel-Thema:
Investmentfonds No-load-Fonds
letztes Datum:
19. 07. 2019

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