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Offener Investmentfonds

Jederzeit ist eine Geldanlage möglich

Die große Zahl an Investmentfonds wird nach verschiedenen Kriterien unterteilt, um mehr Übersicht zu schaffen und betrifft zum einen die Art der Finanzierung, zum anderen die Art des Fonds selbst. Die Art der Finanzierung untergliedert sich in Aktien, Anleihen, Mischfonds und andere Varianten, deren Namen einen Hinweis darauf geben, wo und wie das Geld angelegt werden soll. Bei der Art des Fonds wird unterschieden, wie der Fonds selbst funktioniert. Eine häufige Variante ist dabei der offene Investmentfonds.

Grundlagen offener Investmentfonds

Unter einem offenen Investmentfonds versteht man einen solchen Fonds, bei dem man jederzeit einsteigen kann und das unterscheidet ihn von einem geschlossenen Fonds. Beim geschlossenen Fonds gibt es einen Termin, bis zu dem man Geld in den Fonds einzahlen kann, danach wird die Aufnahme beendet und bis zum Ablauf des Fonds mit dem Geld gearbeitet. Weitere Gelder kann man nicht mehr einzahlen - ganz zum Unterschied vom offenen Fonds.

Möglichkeiten beim offenen Investmentfonds

Die Variante des offenen Fonds ist viel mehr verbreitet als die des geschlossenen Fonds und es gibt auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wie man damit umgehen kann. Man könnte zum Beispiel EUR 5.000,-- in einen Fonds einzahlen und das Geld sechs Jahre arbeiten lassen. Das wäre von der Vorgehensweise her einem geschlossenen Fonds sehr ähnlich.

Aber man kann beim offenen Fonds nach zwei Jahren nochmals einen Betrag einzahlen und das ist beim geschlossenen Investmentfonds nicht möglich. Eine beliebte Variante war es auch lange Zeit und ist es zum Teil heute noch, dass man das überschüssige Geld in den Fonds einzahlt und damit einen Ansparplan in Kombination mit einem Fonds statt einem Sparbuch anstrebt. Dazu gibt es auch die Option, dass man einen fixen Betrag pro Monat investiert und je nach Kurs mehr oder weniger Anteile erwirbt.

Ein Ablaufdatum hat ein solcher Investmentfonds nicht. Er ist auch meistens ein Publikumsfonds, das heißt, dass jeder interessierte Anleger mitspielen darf. Das Gegenteil wäre ein Spezialfonds, der nur bestimmten Branchen oder Personengruppen sowie Unternehmen vorbehalten wäre. Aber der offene Fonds ist fast immer ein Publikumsfonds und soll auf diese Art und Weise möglichst viel Interesse provozieren, um mehr Gelder zusammentragen zu können. Mit diesem Geld wird dann je nach Thema angelegt - vom Immobilienfonds über Länderfonds bis zu klassischen Aktienfonds.

Mehr Ertrag als beim Sparbuch, aber Gebühren beachten

Durch die verschiedenen Möglichkeiten inklusive jederzeit herauslösbarer Gelder wurde der offene Investmentfonds auch zur Alternative zum Sparbuch. Die Zinsen wurden immer niedriger, bis sie bei Null angekommen sind, mit dem Fonds kann man bei gutem Verlauf deutlich mehr Erträge erwirtschaften. Zu beachten sind hier aber wie bei den meisten Fonds die Kosten und Gebühren. Bei einem Sparbuch mit fester Bindung zum Beispiel über fünf Jahre hat sich herausgestellt, dass der Fonds nicht immer gewinnt. Das Sparbuch hat keine Gebühren mit Ausnahme der Kapitalertragssteuer, der Investmentfonds braucht einen guten Kurs, um den Verlust durch die Gebühren kompensieren zu können. Läuft der Kurs optimal, hat das Sparbuch keine Chance. Läuft der Kurs mittelmäßig, kann es auch sein, dass man mit einem Sparbuch besser fährt - natürlich abhängig von der aktuellen Zinssituation.

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Börse Fonds offener FondsArtikel-Thema:
Offener Investmentfonds
letztes Datum:
19. 07. 2019

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