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Publikumsfonds

Investmentfonds für alle Interessierten

Die Zahl der Investmentfonds steigt immer weiter an und daher braucht es eine Übersicht und das sind die grundsätzlichen Arten der Fonds, aus denen man wählen kann wie dem Aktienfonds oder dem Anleihenfonds. Zusätzlich gibt es weitere Begriffe und Umsetzungsmöglichkeiten wie den Unterschied zwischen dem offenen und dem geschlossenen Fonds oder bezogen auf die Zielgruppe. Hier unterscheidet man vor allem den Publikumsfonds vom Spezialfonds.

Grundlagen zum Publikumsfonds

Ein Publikumsfonds ist ein Investmentfonds, der für alle interessierten Anlegerinnen und Anleger zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass vom kleinen Anleger, der alternativ zum Sparbuch sein überschüssiges Geld gewinnbringend investieren will bis zu einer großen Investorgruppe alle mitspielen dürfen. Das Gegenteil zum Publikumsfonds ist der Spezialfonds, der nur bestimmten Institutionen und Anlegergruppen vorbehalten ist und auch nur jenen angeboten wird wie zum Beispiel Versicherungsunternehmen. Der kleine Anleger darf mit seinen paar Hundert Euro dort nicht mitspielen - er erfährt nicht einmal etwas von diesem Fonds, der aufgelegt wird.

Die meisten Investmentfonds sind Publikumsfonds und das hat für das Fondsmanagement den Vorteil, dass man sehr viele Menschen erreichen kann und so gute Gelder zusammengetragen werden können. Für die Leute selbst ist es eine Alternative zum Sparbuch, wenn die Zinsen zu wünschen übrig lassen. Ungeklärt ist aber, ob es sich um einen offenen oder geschlossenen Fonds handelt und dabei gibt es gerne auch Verwechslungen.

Ein Publikumsfonds spricht alle an, kann aber ein geschlossener Fonds sein. Das heißt, dass er zwar alle anspricht, aber eine bestimmte Zeitspanne nur zur Verfügung steht, um seine Investition zu tätigen. Dann wird der Fonds geschlossen und mit dem Geld gearbeitet. Beim offenen Fonds kann man jederzeit weiteres Geld zuschießen und seine Beteiligung erhöhen oder auch Anteile wieder verkaufen. Diese Variante ist die häufigere und daher ist der Publikumsfonds meist auch ein offener Fonds - beide Definitionen haben aber eine andere Bedeutung.

Publikumsfonds an der Börse

Dieser Investmentfonds wird von Banken gerne beraten, häufig auch von Banken selbst aufgelegt, um viele Kundinnen und Kunden zu erreichen. Man kann mit dem Fonds monatlich eine Einlage tätigen, wenn es ein offener ist und kann auch individuelle Pläne schmieden, wie lange man das Geld auf der Seite haben möchte oder ob man eine bestimmte Kursentwicklung abwarten möchte, um dann das Geld samt Gewinn herauszulösen und die geplante Aktion (Auto, Wohnung etc.) durchzuführen.

Es gilt beim Publikumsfonds wie bei den meisten Investmentfonds natürlich auch das Problem der Kosten, denn bei 3 % Gebühren muss man erst einmal das verlorene Geld erarbeiten, ehe man in die Gewinnzone kommen kann. Dennoch ist die Anlageform sehr beliebt geworden, da die Sparbücher nicht mehr genug Ertrag bieten können.

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Börse Fonds PublikumsfondsArtikel-Thema:
Publikumsfonds
letztes Datum:
19. 07. 2019

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