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Börsenhandel Stop-Buy-Order

Kauf erst ab einem bestimmten Wert

Der Börsenhandel besteht nicht nur darin, dass man eine Aktie oder einen Rohstoff kauft und verkauft, sondern auch darin, vorausschauend seine Aktivitäten zu setzen und zu planen. Dabei gibt es viele Hilfswerkzeuge, die besonders beim Online-Traden im Internet hilfreich zur Seite stehen können. Eine Möglichkeit ist dabei die Orderfunktion Stop-Buy oder Stop-Buy-Order.

Wie funktioniert die Stop-Buy-Order?

Börse Order Stop-Buy-OrderEs handelt sich dabei um eine bedingte Kauforder. Man spekuliert damit, dass sich ab einer bestimmten Grenze der Kurs deutlich steigern wird und möchte dabei mitnaschen. Um nicht alle zwei Sekunden den Kurs überprüfen zu müssen, kann man diese Order setzen, sodass ab einer Marke der Kauf durchgeführt werden kann und man verpasst damit nicht die Möglichkeit des deutlichen Gewinns. Somit unterscheidet sich die Stop-Buy-Order von der normalen Order insofern, als sie erst gültig ist, wenn ein bestimmter Wert eintritt. Steigt der Kurs nicht bis zu diesem Wert, dann ist der Auftrag auch hinfällig.

Beispiel für Stop-Buy-Order

Angenommen, der Euro-Dollar-Kurs liegt bei 1,33 US-Dollar pro Euro. Bis 1,35 wird nicht viel passieren, aber wenn diese Marke überstiegen wird, ist mit einem deutlichen Anstieg bis 1,38 zu rechnen. Es bestünde hier die Möglichkeit, dass man eine Stop-Buy-Order vergibt und zwar mit der Marke 1,35. Wird diese erreicht, dann gilt der Kaufauftrag als erfüllt und somit kann man beim erwarteten Anstieg des Kurses profitieren. Natürlich hätte man auch schon bei 1,33 kaufen können, aber die Marktsituation kann so gestaltet sein, dass erst bei einer bestimmten Marke Dynamik im Kurs entsteht.

Eine solche Situation ist öfter anzutreffen und man kann sich mit diesem Auftrag vor dem möglichen Risiko ein wenig besser absichern und muss zudem nicht ständig überprüfen, wie es an der Börse aussieht.

Stop-Buy-Order in der Praxis

Die Orderfunktionen helfen bei der Steuerung seiner Aktivitäten an der Börse. Das ist im Alltag hilfreich, wenn man mit vielen Finanztiteln handelt, das kann aber auch ein nützliches Thema sein, wenn man zum Beispiel im Urlaub nur einmal kurz in der Früh nachschauen möchte, ob alles in Ordnung ist und dann entsprechende Aufträge vergibt.

Die Stop-Buy-Order ist eine Möglichkeit, um rechtzeitig zu kaufen, wenn man einen bestimmten Kursverlauf zu erkennen glaubt. Natürlich gilt auch hier, dass man sich irren kann. Es braucht nur irgendein ungeplanter Krisenfall aufzutauchen und schon ändert der Kurs seine Strategie und fällt, statt zu steigen. Das Risiko ist aber generell an der Börse gegeben und hat nur bedingt mit den vergebenen Ordern zu tun. Mit dem Stop-Buy-Order ist die Möglichkeit gegeben, automatisch billigst ab dem angegebenen Wert einkaufen zu können, ohne es selbst durchführen zu müssen.

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