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Börsenhandel Stop-Limit-Order

Kaufauftrag nur bis zu einem bestimmten Wert

Mit Orderfunktionen wie Stop-Buy-Order kann man ab einem bestimmten Wert automatisch zum billigst möglichen Tarif einen Wert an der Börse kaufen wie Währung, Rohstoff oder Aktien. Dabei besteht aber das Risiko, dass man doch mehr Geld investiert, als eigentlich geplant war, weil andere Leute auf die gleiche Idee gekommen sind. Um dieses Risiko zu reduzieren, kann man einen weiteren Auftrag erteilen und zwar in Form der Stop-Limit-Order.

Wie funktioniert die Stop-Limit-Order?

Dabei handelt es sich um einen Auftrag, der einen Wert beinhaltet bis zu dem gehandelt werden darf. Wenn man also ab einem bestimmten Wert einkaufen möchte, zum Beispiel bei 1,40, kann man mit 1,41 eine Stop-Limit-Order erteilen, sodass man nicht mit 1,43 auch noch kauft und mehr Geld ausgibt, als man eigentlich wollte. Dieser Auftrag reduziert also das Handelsvolumen und reduziert gleichzeitig das Risiko, zu teuer zu fahren.

Man kann daher verschiedene Überlegungen auch miteinander vernetzen, um genau die Handlung zu setzen, die man sich eigentlich überlegt hatte. Weiterhin gilt, dass man automatisiert seinen Auftrag erteilt, sodass man nicht ständig auf die Börsenkurse blicken muss, sondern sich darauf verlässt, dass ein Kauf erfolgt, wenn die Möglichkeit dazu besteht.

Beispiel in Kombination mit Stop-Buy-Order

Angenommen, der Euro-Dollar-Kurs liegt bei 1,33 US-Dollar pro Euro und man rechnet damit, dass beim Überschreiten von 1,35 eine Dynamik entsteht, wodurch der Kurs deutlich ansteigt. Dann könnte man mit einer Stop-Buy-Order bei 1,35 dafür sorgen, dass ab diesem Wert gekauft wird. Nun lässt sich dieser Auftrag mit Stop-Limit-Order kombinieren, indem man festlegt, dass nur bis 1,353 gekauft werden soll. Hat der Kurs diesen Wert erreicht, wird der Kauf eingestellt. Auf diese Weise reduziert sich die Gefahr, dass man teurer kauft, als gewollt.

Nur mit der Stop-Buy-Order könnte ein Kauf mit 1,37 auch erfolgen, die Ergänzung mit dem Limit verhindert dies und reduziert damit die Kosten beim Anlegen und Investieren.

Stop-Limit-Order in der Praxis

Im Börsenalltag werden solche Aufträge häufig genutzt, wobei das Internet auch eine Rolle spielt. Durch die Möglichkeit, per Internet den Börsenhandel durchzuführen, hat man ganz andere Werkzeuge zur Hand und kann seine Aktivitäten sehr gut planen. Die Tools bieten diese Order an, um entsprechend seine Aktivitäten zu gestalten und man kann sie auch wie im Beispiel davor kombinieren. Somit steuert man stärker seine Handlungen und kann gleichzeitig das Risiko überschaubarer machen.

Trotzdem bleibt natürlich ein Restrisiko erhalten. Wenn der Kurs tatsächlich auf 1,35 steigt, heißt das noch lange nicht, dass er dann auf 1,38 hinaufsteigt, er kann genauso gut auch wieder auf 1,33 sinken - oft sogar ohne ersichtlichen Grund. Die Werkzeuge helfen, das Risiko zu reduzieren, sie entsorgen das Risiko aber nicht und so ist die Stop-Limit-Order hilfreich, aber keine Garantie dafür, dass man wirklich erfolgreich fährt.

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Börse Order Stop-Limit-OrderArtikel-Thema:
Börsenhandel Stop-Limit-Order
letztes Datum:
17. 07. 2019

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