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Börsenhandel Stop Market Order

Zusammenfassung der limitierten Börsenaufträge

Mit dem Begriff des Stop Market Order werden verschiedene weitere Umschreibungen für Börsenaufträge zusammengefasst. Stop Loss Order ist eine Möglichkeit, Stop Buy Order eine andere - in all diesen Fällen wird ein Auftrag an die Börse für den Kauf oder Verkauf erteilt, aber nicht grenzenlos.

Genereller Begriff Stop Market Order

Diese Aufträge unterliegen nämlich einem Limit. Wenn man Aktien kaufen möchte, kann man ein Limit angeben, bis zu dem gekauft werden kann. Es wird aber erst dann gekauft, wenn das Limit überschritten wird. Wenn man also zum Beispiel Interesse an einer Aktie hat, die bei 23 Euro liegt, kann man als Limit 25 Euro anführen und wenn der Kurs dieses Niveau erreicht hat, wird der Kauf automatisch durchgeführt. Bis zu diesem Limit wird nicht gehandelt.

Das umgekehrte Beispiel ist beim Verkauf, wenn man seine Anteile dann verkaufen möchte, wenn ein bestimmter Wert unterschritten wird. Hier könnte umgekehrt der Kurs bei 25 Euro liegen und man möchte nicht unter 20 Euro verkaufen. Auch dann gilt das Unterschritten des Limit als Anlassfall, den Börsenauftrag durchzuführen.

Der Unterschied zum normalen Auftrag - der Order - besteht also darin, dass man seinen Auftrag näher spezifiziert. Dadurch kann man sich besser vor negativen Überraschungen absichern und man kann das Börsensystem automatisch arbeiten lassen, ohne ständig auf die Kurse achten zu müssen. Damit verpasst man auch nichts, auch wenn man selbst keine Zeit hat, sich um die Börse zu kümmern.

Stop Market Order als Überbegriff

Somit sind beide Richtungen im Zusammenhang mit dem Risiko begrenzt, sei es beim Einkaufen von Finanztitel oder beim Verkaufen. Das gilt für Aktien genauso wie für den Handel von Währungen oder Rohstoffe. Man kann damit verhindern, dass man zu viel Verlust einfährt oder einen erzielten Gewinn wieder verliert. Daher sind Auftragsmöglichkeiten wie Stop Loss beim Verkaufen für den Börsenhandel von sehr großer Bedeutung und helfen auch beim Mitnehmen von Gewinne.

Ein Beispiel ist eine Aktie, die man bei 33 Dollar eingekauft hat und die bei 43 Dollar steht. Mit Stop Loss Order und einem Limit von 40 Dollar stellt man sicher, dass der Gewinn von 7 Dollar auf jeden Fall eingefahren wird. Er kann nur geringfügig geringer sein, wenn der Kurs stark fällt und daher der Kurs bei der Ausführung knapp unter 40 Dollar liegt.

Die Stop Market Order helfen also beim Börsenhandel, um die eigene Situation abzusichern. Gerade beim kurzfristigen Handel oder in einer unsicheren Börsensituation kann man damit größere Verluste vermeiden und eigentlich auch fast gänzlich ausschließen. Trotzdem kann es manchmal auch Probleme geben, wenn etwa eine Reaktion bei einem Limit durchgeführt wird und der Auftrag erst viel später umgesetzt werden kann.

Das Negativbeispiel gab es beim Euro-Franken-Kurs, als die Schweizerische Nationalbank ein lange gesetztes unteres Limit fallen ließ und damit den Kurs von 1,20 Franken pro Euro aufgab. Viele setzten eine Stop-Loss-Order, um das Risiko zu reduzieren, doch der Kurs fiel so extrem schnell, dass manche Aufträge bei viel geringerem Wert durchgeführt wurden, was natürlich viele Diskussionen und großen Ärger zur Folge hatte.

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Börse Order Stop Market OrderArtikel-Thema:
Börsenhandel Stop Market Order
letztes Datum:
17. 07. 2019

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