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Vorzugsaktie und ihre Bedeutung

Dividende, aber kein Stimmrecht

Der typische Fall in einer Aktiengesellschaft, die an der Börse notiert ist, ist die Ausgabe von Stammaktien, wobei jede Aktie die gleichen Rechte und Ansprüche mit sich bringt, also das Stimmrecht an der Hauptversammlung oder den Anspruch auf die Dividende. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten der Aktien und eine davon ist die Vorzugsaktie.

Was ist eine Vorzugsaktie?

Bei den Stammaktien bringt jede Aktie eine Stimme auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft, das ist aber bei der Vorzugsaktie nicht der Fall. Diese Aktie ist zwar auch ein Anteil am Unternehmen, bringt aber kein Stimmrecht mit sich, dafür einen anderen Vorteil, weshalb es zum Namen kam. Denn Vorzugsaktie heißt das Wertpapier deshalb, weil man beim Dividendenanspruch als Vorzugsaktionär besser aussteigt als die Stammaktionäre. Man kann also nicht mitreden, hat aber den höheren Ertrag im Vergleich zur Stammaktie.

Vorzugsaktie an der Börse

Was kann der Grund dafür sein?

Begründet ist eine solche Maßnahme aus Sicht der Aktiengesellschaft sehr einfach. Angenommen, man möchte das Kapital erhöhen, dann könnte man neue Stammaktien herausgeben, aber das bedeutet, dass sich die Mehrheitsverhältnisse verschieben können. Es könnte also sein, dass die Großaktionäre weniger Anteil am Unternehmen haben als vor der Herausgabe neuer Aktien. Andererseits braucht man aber frisches Geld, um zum Beispiel in eine neue Produktion oder eine andere Geschäftsidee investieren zu können. Um das hinzubekommen, nutzt man die Technik der Vorzugsaktien.

Denn damit kann man an das frische Geld herankommen, ändert aber beim Stimmrecht nichts, sodass die Mehrheitsverhältnisse genauso so zusammengestellt bleiben, wie sie vor der Herausgabe auch waren. Eine Fremdübernahme des Unternehmens ist daher bei knappen Verhältnissen nicht möglich und genau das vermeidet man damit auch bewusst.

Allerdings ist das Spiel mit den Vorzugsaktien begrenzt. Denn als Grundlage gilt das Grundkapital und es dürfen nicht mehr als 50 % dieses Kapitals in Form von Vorzugsaktien ausgegeben werden. Das ist aber bei großen Unternehmen ohnehin schwer zu erreichen und es hängt auch davon ab, wie viel frisches Geld man überhaupt braucht und wie finanzintensiv die geplante Investition sich gestalten könnte.

Die Vorzugsaktie bietet sich also als Alternative an, wenn man neues Geld braucht, um weiterarbeiten zu können und gleichzeitig die Rahmenbedingungen gleich bleiben sollen. Dass die Dividende an die Vorzugsaktionäre höher ist, stört nicht weiter. Ab und an wird die Vorzugsaktie auch als Aktie ohne Stimmrecht umschrieben.

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Die Aktien lassen sich auf verschiedene Art und Weise untergliedern. Ein wesentliches Kriterium ist ihr eigentlicher Charakter. Die Stammaktie ist der typische Fall eines Wertpapiers mit zusätzlichen Rechten. Anders sieht es bei der Vorzugsaktie aus, bei der man etwa kein Stimmrecht sein eigen nennt. Dazu gibt es die Gratisaktie und auch die nennwertlose Aktie.

Das Alter der Aktie ist auch ein Thema. Eine junge Aktie ist fast schon ein Gegenteil zum Langläufer als Aktie mit langem Bestand an der Börse.

Ein auch häufiger verwendeter Begriff ist jener der Wachstumsaktie für Aktien mit großem Potential. Außerdem gibt es viele Begriffe für Aktien bezogen auf das Thema des Wertpapiers bzw. der Aktiengesellschaft. Ein Beispiel dafür sind die 5G Aktien für Technologieaktien rund um Telefon und Internet.

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Vorzugsaktie einer AGArtikel-Thema: Vorzugsaktie und ihre Bedeutung
Beschreibung: Die Vorzugsaktie ist eine Form der Aktie, bei der man bei der Dividende mehr Zugeständnisse erhält, aber dafür kein Stimmrecht sein eigen nennt.

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