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Börsenbegriffe zu Währungen

Vom Leitzins bis zur harten Währung

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Die Währungen spielen im täglichen Börsenhandel eine wichtige Rolle, weil täglich mit Währungen gearbeitet wird. Die Bezahlung als Tourist in einer währungsfremden Zone ist ein Beispiel, die Bezahlung von Rechnungen ist ein anderes Beispiel und dazu kommen noch die Investitionen in verschiedene Währungen, um damit Gewinn zu erzielen. Rund um die Währungen gibt es verschiedene Begriffe, die auch in den Medien manchmal genannt werden und relevant für die aktuelle Handelssituation an den Börsen, aber auch in den Banken ist.

Auf dieser Seite werden einige der wichtigsten Begriffe zusammengefasst.

Greenback

Beliebter Begriff für den US-Dollar und schlichtweg nur ein anderer Name für die wichtige Währung.

Harte Währung

Der Begriff der harten Währung umschreibt eine Währung eines Landes oder eines Wirtschaftsraumes ohne große wirtschaftliche Überraschungen. Das heißt, dass die Währung auch dann ihr Niveau halten kann, wenn es eine Krisenstimmung an der Börse oder generell in der Wirtschaft gibt - mehr noch: es gibt sogar ein Aufwertungspotential gegenüber vielen anderen Währungen, das heißt, der Wert dieser Währung steigt im Vergleich zu anderen.

Neben der Tatsache, dass diese Währung sehr stabil agiert, ist sie vor allem als Kriterium ein Thema. Denn eine solche Währung wird gerne für Währungspaare herangezogen, also für den Wertevergleich mit anderen Währungen und ist somit auch eine Referenz. Der Schweizer Franken gilt als solch harte Währung. Das Gegenteil der harten Währung ist die weiche Währung.

Leitwährung

Als Leitwährung wird vor allem der US-Dollar bezeichnet, weil der Wert der Währung weltweit beachtet wird. Oft ist der US-Dollar auch als Zahlungsmittel akzeptiert. Doch der eigentliche Grund ist ein wirtschaftlicher im Sinne des Börsenhandels, weil mit dem US-Dollar Rohstoffe wie das Rohöl (Erdöl) gehandelt wird, auch Gold und Silber werden in US-Dollar abgerechnet.

Leitzins

Der Zins ist generell der Preis, den man für das Geld erhält. Gibt es zuviel Geld im Umlauf, sinkt der Preis ergo der Zins. Das gilt für den Zins am Sparbuch genauso wie für den Leitzins, wobei der Leitzins die Ausgangsbasis ist und von den Zentralbanken festgelegt wird. In den USA ist dies Sache der Fed, in der Eurozone der Europäischen Zentralbank (EZB) und in der Schweiz der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Der Leitzins ist dabei der Preis, der zu zahlen ist, um sich Geld von der Zentralbank ausborgen zu können, also zum Beispiel ein Bankinstitut. Je höher der Leitzins ist, desto höher sind die allgemeinen Zinsen - jene für das Guthaben am Sparbuch und auch jene für Kredite. In einer starken Wirtschaftsphase sind die Leitzinsen weltweit hoch, in einer Krise niedrig bis gegen 0.

Währungspaar

Umschreibung für den Vergleich der Werte zweier Währungen, zum Beispiel dem Euro-Dollar-Kurs oder dem Dollar-Franken-Kurs. Dabei wird wie bei Aktienkurse ein Trend (Kurs) errechnet, um die Veränderungen ablesen zu können. Abhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen Situation kann es wenige bis sehr massive Werteunterschiede geben.

Weiche Währung

Die weiche Währung ist das Gegenteil zur harten Wertung und hat im Krisenfall den Trend zur Abwertung. Das bedeutet, dass die Währung gegenüber einer harten Währung eher an Wert verliert. Das ist für die Spekulation interessant, aber wirtschaftlich ist das für das betroffene Land oder für den betroffenen Wirtschaftsraum weniger günstig. Der Hintergrund ist meist, dass die Wirtschaft Probleme hat und wenn die Wirtschaft nicht vom Fleck kommt, wertet die Währung eher ab, bei einem Wirtschaftsrückgang erst recht.

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Leitwährung

Bedeutung der Leitwährung und der Zusammenhang mit dem internationalen Handel, der Wirtschaft und dem Austausch von Währungen generell.

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