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Präsenzbörse und ihre Bedeutung

Börsenhandel vor Ort

Der Börsenhandel kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden. Der typische Fall, der lange Zeit auch Gültigkeit hatte, war in der Börse selbst gegeben, wenn die handelnden Personen auch wirklich vor Ort anwesend waren und das Geschehen mitverfolgt haben. Die Telefonaufträge folgten später und mittlerweile gibt es mit der Computerbörse eine ganz andere Form des Handels mit Wertpapieren oder Waren. Diesem Begriff gegenübergestellt ist die traditionelle Börsenform, die man auch Präsenzbörse nennt.

Was ist eine Präsenzbörse?

Der Name Präsenzbörse deutet es bereits an, denn dabei handelt es sich um eine Börsenart oder auch um eine Art von Börsenhandel, bei der der Auftraggeber genauso vor Ort vorhanden ist wie auch der Händler selbst. Das heißt, es gibt auch den Sichtkontakt und man kann die Präsenzbörse mit einer normalen Verkaufssituation im Supermarkt vergleichen, wenn man mit dem Personal an der Kassa Kontakt hat. Zwar zahlt man heute oft schon mit Bankomatkarte oder in anderer Form, doch man ist persönlich anwesend, um Waren auszuwählen und zu zahlen.

Das ist bei der Präsenzbörse auch so, denn man gibt persönliche Seine Aufträge für den Kauf oder Verkauf von Aktien, Fondsanteilen oder auch Waren und Termingeschäften bekannt und diese werden dann auch entsprechend umgesetzt.

Bedeutung der Präsenzbörse

Wie die Beschreibung schon vermuten lässt, ist diese Art der Börse zwar weiterhin möglich und viele genießen den Besuch der Börse, aber zeitgemäß ist es nicht mehr, weil man selbst über die Webseiten der Hausbank bereits Aufträge an die Börse abgeben kann und dazu gibt es viele andere Webseiten von Anbietern der Konten und Depots, die nötig sind, um am Börsenhandel mitwirken zu können und zu dürfen. Selbst der Handel per Telefon ist deutlich zurückgegangen und ein anderer Begriff ist in den Mittelpunkt gerückt, nämlich jener der Computerbörse.

Damit wird einerseits klar, dass fern der Börse und auch fünf Minuten vor Mitternacht noch Handel betrieben werden kann, obwohl die Börse geschlossen hat und andererseits ist damit die Präsenzbörse als Begriff weiterhin gültig, aber in der Bedeutung kaum mehr relevant. Das Internet hat dafür gesorgt, dass riesige Beträge und auch riesige Mengen an Aufträgen jeglicher Art einlangen können und auch schnell verarbeitet werden. Hektisch geht es an der Börse trotzdem zu - wohl sogar hektischer als früher, weil viel schneller auf einen Knopf gedrückt werden kann als ehemals Aufträge erteilt werden konnten.

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Es gibt nicht nur die eine Börse, sondern verschiedene Arten von Börsen und auch Begriffe rund um den Börsenhandel abseits von Aktien und Fonds. Die Leitbörse ist etwa eine der Börsenarten, die die Kursentwicklung anderer Börsen mitprägen kann. Die Börse von New York oder jene von Frankfurt zählen dazu. Dann gibt es die Terminbörse mit ihren Termingeschäften als ganz eigene Art an Börse, die Präsenzbörse war lange Zeit üblich, in Zeiten des Internet hat sich das stark verändert.

Und dann gbit es auch Begriffe rund um den Börsenhandel mit der Unterscheidung der Vorbörse und der Nachbörse. Es kann auch etwas sarkastisch sein wie etwa beim Begriff der Zitterbörse, wenn die Lage an der Börse unklar ist.

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Börsenarten PräsenzbörseArtikel-Thema: Präsenzbörse und ihre Bedeutung
Beschreibung: Der Begriff 📈 Präsenzbörse umschreibt den traditionellen Börsenhandel am ✅ Parkett oder auch die Handelsaufträge, die direkt in der Börse durchgeführt werde

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