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Elektronische Buchhaltung

Verarbeitung der Buchungssätze per Computer

Noch vor einigen Jahren haben viele Buchhaltungen ihre Vollendung durch manuelle Arbeit erlebt und zwar sowohl die monatliche Buchhaltung zum Ermitteln der zu zahlenden Umsatzsteuer als auch die Abschlussarbeiten für die Bilanz. Auch bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung war dies so, wobei diese in der Regeln viel weniger Arbeit verursacht, da häufig kleine Betriebe oder Einzelunternehmen mit dieser Art der Buchhaltung agieren.

Buchhaltung per Computer

Heute ist der Computer so normal geworden, dass er auch bei der Buchhaltung Einzug hielt. Einnahmen-Ausgaben-Rechner schreiben nur noch selten mit der Hand die Einnahmen und Ausgaben in ihre Liste der Geschäftsfälle. Viel öfter wird mit einer Tabellenkalkulation (zum Beispiel Excel, Open Office etc.) oder mit einem kleinen Buchhaltungsprogramm jeder Geschäftsfall eingetragen und abschließend die Summen gebildet. Das gilt auch für das Kassabuch etwa bei kleinen Einnahmen, das über eine Tabellenkalkulation per einfachem Dokument möglich ist.

Bei der doppelten Buchhaltung sind mehr technische Anforderungen zu erfüllen, denn als Grundlage muss ein Kontenrahmen vorhanden sein, im Rahmen dessen man sich auf den Konten bewegen kann. Der Buchungssatz wird mit Soll und Haben, Datum und Betrag eingegeben und automatisch vom Programm zugewiesen. Die zweite Ebene dieser Programme, oft eine eigene Software, sind Programme für die Bilanzerstellung.

Der Unterschied zwischen der manuellen doppelten Buchhaltung und der elektrisch geführten über Programme und Computer ist nur der Aufwand bei der Umsetzung. Mit einem Buchhaltungsprogramm sind 1.000 und mehr Geschäftsfälle am Tag zu erfassen, das schafft man mit der Hand auf keinen Fall, zumal man bei der manuellen Eintragung auch darauf achten muss, dass die Texte und Beträge gut lesbar sein müssen, beim Computer spielt das keine Rolle und mit der Tastatur hat man einen Geschäftsfall in Sekunden erfasst, das geht mit der Papierversion gar nicht.

Daher haben immer mehr Unternehmen umgestellt und das wird von den Finanzbehörden eigentlich auch erwartet. Steuererklärungen werden auf elektronischem Weg übermittelt und selbst die Betriebsprüfungen laufen häufig durch Übermittlung der geforderten Daten in elektronischer Form.

Dennoch ist die manuelle Lösung keine schlechte, um sich in das System hineindenken zu können. Hat man das System verstanden, kann man es auf elektronische Weise betreuen.

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Ein wesentliches Thema der doppelten Buchhaltung ist die Gewinnermittlung mit den beiden Unterarten Gewinnermittlung direkt sowie Gewinnermittlung indirekt.

Ausgangslage jeder Handlung abseits des Abschlusses ist ein Geschäftsfall wie etwa ein Einkauf. Aus dem Geschäftsfall wird mit dem System von Soll und Haben ein Buchungssatz gebildet.

Diese Buchungssätze werden dann eingetragen, man spricht vom Buchen. In der Schule lernt man das Verständnis von Soll und Haben mit Hilfe der T-Konten und der besseren Übersicht der beiden Spalten. In der professionellen Buchhaltung hat längst die elektronische Buchhaltung Einzug gehalten.

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elektronische BuchhaltungArtikel-Thema: Elektronische Buchhaltung
Beschreibung: Die elektronische Buchhaltung mit Buchhaltungsprogramm und Computer ersetzte die manuelle Buchung per Papier und Bogen.

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