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Determinanten bei Optionen

Die Bedingungen für das Optionsgeschäft

Die Optionen sind ein bekannter Teil des Derivatenhandels an der Börse und auch außerhalb davon und teilt sich in Kaufoptionen und Verkaufoptionen, wobei aber allen Optionen gleich ist, dass sie bestimmte Grundlagen brauchen, die man als Optionsbedingungen umschreiben kann. Der Fachbegriff ist Determinant und die Determinanten, die man auch Parameter bezeichnen könnte, legen fest, um was es bei einer Option überhaupt geht und zu welchen Bedingungen ein Geschäft abgeschlossen wird.

Welche Determinanten gibt es bei Optionen?

Die Determinanten oder Parameter umfassen die Bedingungen für den Handel und sie werden am Beginn festgelegt. Wesentlich ist, dass man sie während der Optionslaufzeit nicht mehr verändern kann.

Basiswert
Der Basiswert gibt an, welches Finanzprodukt der Option unterliegt, also um was es eigentlich geht - Rohstoffe, Aktien, Währungen oder was auch immer.

Basispreis = Ausübungspreis
Der Basispreis wird auch deshalb als Ausübungspreis bezeichnet, weil zu diesem Preis die Durchführung des Geschäfts erfolgt. Es wird zu diesem Preis geliefert (als Call bezeichnet) oder abgenommen (als Put bezeichnet).

Optionsfrist oder Optionszeitpunkt
Ob die Option umgesetzt wird, hängt vom Zeitrahmen ab und die Optionsfrist legt fest, wie lange das Derivat läuft. Allerdings kommen hier doch deutlichere Unterschiede zwischen dem Amerikanischen Stil und dem Europäischen Stil zum Tragen. Im Amerikanischen Stil bedeutet eine Frist von drei Monate, dass man jederzeit innerhalb dieser drei Monate die Option ziehen kann und es kommt zur Lieferung/Abholung. Beim Europäischen Stil gibt es hingegen einen fixen Zeitpunkt, wann die Option gezogen werden kann.

Deshalb unterscheidet man auch die Begriffe von Optionsfrist und Optionszeitpunkt, abhängig davon, welcher Stil der Option zugrunde liegt.

Kontraktgröße
Stückzahl des Basiswerts, der dem Geschäft zugrunde liegt.

Optionsverhältnis
Wenn mit Aktien gehandelt werden soll, muss man zwischen den Aktien und Optionsscheinen unterscheiden. Wenn man zum Beispiel zum Bezug einer Aktie drei Optionsscheine braucht, bedeutet dies ein Optionsverhältnis von 3/1. Das Optionsverhältnis drückt also aus, wie das Verhältnis zum tatsächlich gehandelten Finanzprodukt angelegt wurde.

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