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Crowdfunding für den Investor

Investor: verschiedene Möglichkeiten des Profits bei der Crowd

Viele Investoren sind durch die Bankenkrise verunsichert worden. Sie wissen nicht, ob sie den Banken noch trauen können bzw. hat sich gezeigt, dass der direkte Kontakt zu Unternehmen gefehlt hat. Es ist kein Zufall, dass sich vor allem solche Geldgeber nach neuen Lösungen umschauen und daher ist die Beliebtheit der Crowd auch keine große Überraschung.

Beim Crowdfunding, auch Crowdinvesting bezeichnet, wendet sich ein potentieller Geldgeber an eine Plattform im Internet, die verschiedene Projekte vorstellt. Das können soziale Projekte in der Gemeinde sein, das können Konzerte, Künstler, kulturelle Projekte sein oder auch Unternehmen und ihre Geschäftsideen samt Projekte. Als Investor überlegt man sich, welche dieser Angebote sehr interessant klingen und stellt Geld zur Verfügung. Im Gegensatz zu anderen Formen der Finanzierung werden hier nicht Millionen verschoben, sondern auch Privatpersonen mit kleinen Beträgen treten als Investor auf, was dem Begriff Crowd entspricht, den man als Menschenmenge oder Publikum übersetzen kann.

Es ist natürlich ein Risiko, sein Geld zu investieren, denn wenn das Projekt scheitert, dann ist auch das Geld weg. Beim Crowdfunding wird im Schnitt ein Betrag um die 500 Euro eingezahlt, also werden große Summen durch viele kleine Teilbeträge aufgetrieben. Und der Profit für die Investoren kann unterschiedlich ausgestaltet sein. Das hängt auch von der durchführenden Plattform und den Verträgen ab.

Vorzugsgewinnanteil

Ab dem Moment, ab dem das geförderte Projekt Gewinn erwirtschaftet, erhält man als Investor einen jährlichen Vorzugsgewinn, der pro Projekt definiert ist.

Ausschüttungen

Es besteht die Möglichkeit, dass ein Unternehmen Ausschüttungen festlegt, die man entsprechend des persönlichen Anteils ausbezahlt bekommt.

Verkauf der Anteile

Interessant ist Crowdfunding auch dadurch, dass man das investierte Geld bzw. daraus folgend die Anteile weiterverkaufen kann. Hier gelten auch festgelegte Spielregeln, ob man am Markt weiterverkaufen darf oder nur zu einem bestimmten Termin, zum Beispiel am Ende jedes Jahres.

Verkauf des Unternehmens

Angenommen, das Unternehmen, in das der Investor einbezahlt hat, wird komplett verkauft. In dem Fall kann das Unternehmen den Beteiligungsvertrag kündigen und der Investor erhält den Anteil des Unternehmens basierend auf dem Verkaufspreis ausgezahlt.

Kündigung

Abhängig von den Vereinbarungen kann man jederzeit oder jedes Jahr am Jahresende oder nach 10 Jahren den Vertrag kündigen und erhält den Anteil am Unternehmen ausgezahlt.

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