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Crowdfunding für den Projektbetreiber

Geld für das Projekt abseits der Bank

Interessant ist das Crowdfunding (oder Crowdinvesting) insofern für Unternehmen und Projekte, weil man an Geld herankommen kann, das man normalerweise nicht für die Finanzierung erreichen würde. Über Plattformen kann man sein Projekt mit Dokumentation und zusätzlichen Informationen vorstellen und wenn man die Leute überzeugt hat, sind sie vielleicht bereit, einzusteigen und ihr Geld zur Verfügung zu stellen.

Crowdfunding: Projektbetreiber erhalten die nötigen Gelder

Das hat für den Projektbetreiber einige wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten Finanzierungsmöglichkeiten, weil man schon aufgrund der Prüfung der Unterlagen eine Rückmeldung bekommt, wie das Projekt ankommt. Crowdfunding versteht sich manchmal als Alternative zum Bankenkredit, manchmal als Ergänzung zu den bekannten Kanälen, durch die es Geld für die Finanzierung geben kann. Aber in beiden Fällen müssen die Leute, die ihr Geld investieren wollen, vom Projekt überzeugt sein.

Das bedeutet auch, dass es zu einem engen Kontakt kommen kann, bei dem die Geldgeber Ratgeber werden und die Projektbetreiber Informationen und Tipps erhalten, an die sie selbst nie gedacht hätten. Somit ist nicht nur die Möglichkeit gegeben, dass viele Leute mit kleinen Beträgen (durchschnittlich zahlt man um die 500 Euro in ein Projekt ein) sich beteiligen, sondern man erhält auch aus unterschiedlicher Blickrichtung und mit unterschiedlichem Zugang eine Rückmeldung, die für den Erfolg des Projekts wesentlich sein kann. Damit hat man ein Paket von Finanzierung und Eigendynamik erstellt, das von unschätzbaren Wert sein kann.

Die Grundlage für den Projektbetreiber ist dabei eine Plattform, durch die das Projekt und mögliche Geldgeber zusammengeführt werden können. Diese Portale prüfen die Projekte, ehe sie sie auf der Webseite anzeigen und das bedeutet wiederum, dass es von den gesetzlichen Möglichkeiten und von den eigenen Vorstellungen abhängt, welche Projekte angenommen werden. So werden bei manchen Portalen nur dann Projekte aufgenommen, wenn als Unternehmensform eine GmbH zugrunde liegt. Auch ein Businessplan muss vorliegen.

Andere Portale wenden sich eher an kulturelle Projekte und haben andere Vorgaben. Das ist auch für die Projektbetreiber Neuland, das langsam auch im deutschsprachigen Raum beliebt wird, denn in England und in den USA sind kulturelle und wirtschaftliche Projekte nun schon einige Jahre auf diese Weise finanziert worden. Mittlerweile schafft man es auch in Deutschland über solche Portale als Betreiber eines Projekts, binnen eines Tages, wenn nicht sogar einer Stunde eine Summe von EUR 200.000,-- aufzutreiben - aufgeteilt auf viele verschiedene Geldgeber - eben im Sinne der Crowd oder zu deutsch der Menschenmenge.

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Mit dem Kredit werden nicht alle glücklich. Er kann teuer sein, vor allem aber gibt es ihn nicht immer. Die Banken sind vorsichtiger geworden - was gut ist - aber manchmal zu vorsichtig. Mit dem Crowdfunding gibt es daher einen Plan B, um an die nötigen Gelder für ein Projekt zu gelangen. Die Lösung ist für den Geldgeber als Investor spannend und eine interessante Möglichkeit für den Projektbetreiber zum Sammeln der nötigen Gelder.

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Crowdfunding für den ProjektbetreiberArtikel-Thema: Crowdfunding für den Projektbetreiber
Beschreibung: Was bedeutet die Finanzierung des Crowdfunding für die Betreiber des Projekts, sei es ein Unternehmen, Sportler oder Künstler.

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