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Rating AA bis BBB

Sichere Anlagen mit verschiedener Aussage

Das Rating von Unternehmen und Staaten führt zu Bewertungen, die auf den Finanzplätzen Konsequenzen haben. Dabei gibt es verschiedene Gruppierungen und entsprechende Ansichten. Triple A bzw. AAA ist die Bestnote und steht für absolute Kreditwürdigkeit, aber auch die Bewertung von AA ist noch kein Problem.

Bedeutung der Ratings AA bis BBB

Generell geht man bei Bewertungen von AA bis BBB davon aus, dass es sich um sogenannte "Investment Grade" handelt, also um Anleihen, die man als relativ sicher ansehen kann, wobei die Sicherheit mit der Bewertung natürlich steigt. BBB ist die untere Grenze dieser Gruppe von Finanztitel, bei AA ist man noch viel mehr auf der sicheren Seite. Diese Beurteilung hat natürlich Folgen, denn wenn man BBB verliert und nur noch den Status BB erhält, bedeutet dies, dass man in die Gruppe der spekulativen Finanztitel rutscht.

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Das hat zur Folge, dass man mehr Zinsen versprechen muss, um überhaupt Anleihen am Markt verkaufen zu können und so neues Geld erhält, mit dem beispielsweise ein Staat arbeiten kann. Der umgekehrte Fall ist dann gegeben, wenn ein Staat sehr schlecht bewertet wurde, aber die Kurve bekommen hat. Sparprogramme wurden eingeleitet, die Wirtschaft hat sich stabilisiert und erholt sich langsam und die Ratingagenturen beurteilen diese Veränderungen positiver und erteilen ein BBB.

Damit ist man zwar als Staat noch an der Untergrenze der interessanten und recht sicheren Anleihen angelangt, aber die Zuverlässigkeit wird aus der Bewertung herausgelesen und das erleichtert das Agieren an der Börse nachhaltig. Das Rating ist damit eine zwar immer wieder kritisierte, aber dennoch wichtige Einrichtung, um das Sicherheitsrisiko abschätzen zu können. Bei den unzähligen Faktoren, die zu berücksichtigen sind, ist das Rating eine Größe, mit der man leichter beurteilen kann, ob eine Investition zu einem Zahlungsausfall führen kann oder ob man auf der sicheren Seite ist.

Daher muss es für Unternehmen wie Staaten ein Ziel sein, am besten AAA zu bekommen und zu halten, aber auf keinen Fall darf man unter BBB rutschen, weil man sonst ernste Probleme bekommt.

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Immer wieder ist das Rating in den Finanznachrichten mit einer Hauptrolle versehen, weil davon sehr viel abhängt. Länder mit schwachem Rating haben große Finanzierungsprobleme am Kapitalmarkt, Länder mit gutem Rating haben es viel leichter und der Eindruck entsteht, dass hier mehr Politik als Wirtschaftsfakten zählt. Das meinen etwa jene, die kritisieren, dass die US-Ratingagenturen im Mittelpunkt stehen - es gibt nämlich noch viel mehr. Bekannt sind natürlich die Ratingagenturen Fitch RatingsMoody´s und Standard & Poor´s (S & P). Weniger in den Medien ist die kanadische Agentur DBRS um ein Beispiel zu nennen.

Wesentlich ist das Rating selbst. Das Rating AAA (Triple A) ist der Höchstwert, den man erreichen kann. Geld in Länder oder Unternehmen mit diesem Rating sollte ziemlich sicher sein, was aber nicht heißt, dass es beim Kurssturz nicht auch Probleme gibt, aber das Risiko ist gering. Anders sieht es schon bei den Ratings von AA bis BBB aus. Hier wird das Risiko schon höher und hochspekulativ kann es dann beim Rating BB (Ramsch-Status) werden.

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Finanzierung Rating AA bis BBBArtikel-Thema: Rating AA bis BBB
Beschreibung: Grundlagen über das Rating für Finanzentscheidungen und die Bewertung AA bis BBB als Kriterium am Finanzplatz.

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Wer das letzte Bearbeitungsdatum angeben will oder muss: letztes Datum: 10. 09. 2020