Sie sind hier: Startseite -> Unternehmen -> Franchising -> Franchising Gebühren

Franchising Gebühren

Was muss man als Franchise-Nehmer zahlen?

Natürlich kann es sein, dass man einem Franchise-Geber sympathisch ist und deshalb als Franchise-Nehmer ausgewählt wird, aber das ist eher der seltenere Fall. Denn der Franchise-Geber möchte Geld verdienen und erfolgreich sein. Es liegt ihm daher viel daran, dass die Nehmer ihre Unternehmen in seinem Namen positiv starten und ausbauen, aber auch die Einnahmen sind wichtig und dazu gehören vor allem die Gebühren.

Franchising Gebühren: der Inhalt

Franchsing Gebühren: was kostet Franchising?

Franchising Gebühren KostenBei den Gebühren gibt es drei verschiedenen Formen, wobei die Schwierigkeit bei einer allgemeinen Bewertung darin zu sehen ist, dass die Gebühren, vor allem die Einstiegsgebühren und die Sondergebühren werden nicht immer in Rechnung gestellt. Die laufenden Gebühren sind hingegen stets ein Thema.

Als Einstiegsgebühren versteht man eine Zahlung beim Zustandekommen eines Vertrages zwischen dem Franchise-Geber und dem Franchise-Nehmer. Man kann diese Form von Gebühr als Abgeltung für die Entwicklung des Systems und für den Systemeintritt verstehen. Die Höhe ist unterschiedlich und hängt vom System ab, manche Geber fordern diese Gebühren auch gar nicht ein.

Die laufenden Gebühren sind als Provision für den Franchise-Geber zu verstehen. Üblicherweise gibt es eine prozentuelle Abrechnung basierend auf dem Nettoumsatz des Franchise-Nehmers. Auch hier kann die Höhe verschieden hoch sein, meist liegt sie in einem Bereich von 5 bis 15 Prozent.

Alle weiteren möglichen Gebühren werden als sonstige Gebühren zusammengefasst. Besonders oft wird dabei eine Abgeltung für die Werbemaßnahmen eingefordert. Doch auch hier gilt, dass dies nicht bei jedem System der Fall ist und daher unterscheiden sich die Gebührensituationen von Franchise-System zu Franchise-System. Heikel ist das Thema insofern, als man die Gebühren nicht zurückgezahlt bekommt, wenn man wieder aussteigt. Bei den Einstiegsgebühren geht es um Beträge von EUR 10.000,-- oder mehr und nur mal zum Spaß als Franchise-Nehmer zu starten und schnell wieder aufzugeben wird daher sehr teuer, denn das Geld wird nicht retourniert, wenn man nach zwei Monaten keine Lust mehr hat.

Franchising Einstiegsgebühr: Abgeltung für das System und die Arbeit

Zu den wesentlichen Gebührenarten beim Franchising zählt die Einstiegsgebühr, die der Franchise-Geber dem Franchise-Nehmer verrechnen kann. Kann deshalb, weil nicht in jedem System und nicht von jedem Franchise-Geber diese Gebühren in Rechnung gestellt werden und es daher von System zu System eine unterschiedliche Kostensituation gibt.

Die Einstiegsgebühr ist ein einmaliger Betrag, der beim Vertragsabschluss von Franchise-Geber und Franchise-Nehmer fällig ist und bei dem die Höhe vom System abhängig ist. Je bekannter das System ist, je erfolgreicher das System am Markt agiert, umso wertvoller ist diese Form von Franchising natürlich auch interpretiert und das erhöht die Einstiegsgebühr im gleichen Sinne. Dabei gibt es aber keine Rangliste und keine Berechnungsformel.

Auch von Land zu Land kann die Höhe der Gebühren unterschiedlich gestaltet sein. In Österreich kann man von einem Betrag von etwas EUR 10.000,-- ausgehen, wobei die durchschnittliche Einstiegsgebühr laut KMU-Forschung Austria im Jahr 2011 bei etwa EUR 14.000,-- lag. Das heißt aber nicht, dass die Gebühr nicht auch deutlich geringer ausfallen könnte, denn viele Geber verrechnet unter EUR 10.000,-- für den Eintritt in ihr System.

Je erfolgreicher das Franchising-System ist, umso höher können sich auch die Einstiegsgebühren gestalten, wobei manchmal auch keine Gebühren verrechnet werden. Zu beachten ist für jene, die ein Unternehmen im Rahmen vom Franchising gründen wollen, dass ein Testlauf sehr teuer kommen kann. Denn die Einstiegsgebühr ist bei Vertragsabschluss fällig und wird nicht zurückgezahlt. Daher sollte dieser Schritt sehr genau überlegt werden, bevor man wirklich startet.

Franchising laufende Gebühren: regelmäßiger Kostenfaktor im System

Während die Einstiegsgebühr nicht immer im Rahmen des Franchising-Systems verrechnet werden und die sonstigen Gebühren auch von Fall zu Fall bzw. von System zu System unterschiedlich gehandhabt werden, ist die finanzielle Größe der laufenden Gebühren stets zu beachten. Diese Gelder sind regelmäßig zu bezahlen und stellen eine Art Provision für den Franchise-Geber dar.

Die Grundlage der Gebührenhöhe bezieht sich dabei nicht auf die Bekanntheit des Systems wie bei der Einstiegsgebühr, sondern auf den tatsächlichen Erfolg des einzelnen Franchise-Nehmers. Denn dessen Nettoumsatz ist das Kriterium für die Berechnung, wobei aber die Höhe auch vom System abhängig ist. Und zwar in dem Sinne, dass eine prozentuelle Berechnung durchgeführt wird, die üblicherweise von 5 bis 15 Prozent reichen kann.

Je höher also der Umsatz ist, je erfolgreicher ein Franchise-Nehmer am Markt agiert, umso höher wird auch die laufende Gebühr, die an den Franchise-Geber zu zahlen ist. Dieses Geld ist in den Überlegungen einzuplanen, andererseits kann man die Gebühren auch als Abgeltung für den bekannten Namen und für die Unterstützung ansehen, die man vom Geber erhält, um selbst erfolgreich sein zu können. Da es keine Gebühren zu zahlen gibt, wenn man keinen Umsatz macht und man hohe Gebühren zahlt, wenn man sehr viel Umsatz macht, ist die Gebühr nicht das Problem, denn sie ist gewinnorientiert anzusehen.

Bezahlt werden die laufenden Gebühren pro Monat und die Höhe hat mit der Form des Franchising und der Bekanntheit des Systems zu tun. Vor allem im Dienstleistungssektor sind die prozentuellen Anteile der Gebühren am Netto-Umsatz höher als beim Handel, wobei dies aber wieder von Fall zu Fall und System zu System unterschiedlich gehandhabt werden kann.

Franchising sonstige Gebühren: Werbekosten und andere Gebühren

Die laufenden Gebühren sind regelmäßig vom Franchise-Nehmer an den Franchise-Geber zu bezahlen und stellen die Provision dar, wodurch der Geber am Nettoumsatz des Nehmers mitverdienen kann. Alternativ zu diesen regelmäßigen Zahlungen, die je nach Erfolg höher oder niedriger ausfallen können, gibt es die Einstiegsgebühr, die nicht immer verrechnet wird und einmal zu zahlen ist und die sonstigen Gebühren.

Während die Einstiegsgebühr und die laufenden Gebühren klare Definitionen aufweisen, sind die sonstigen Gebühren sehr stark situationsabhängig. Sie können verrechnet werden, müssen aber nicht verrechnet werden und es hängt auch stark davon ab, wie das Franchise-System agiert, wo und mit welchem Aufwand.

Sonstige Gebühren umfassen alle Leistungen, die gesondert verrechnet werden. Am häufigsten werden die Aufwende für Werbung oder allgemeiner für das Marketing in Rechnung gestellt. Die Höhe beträgt auch hier unterschiedlicherweise je nach Situation und System zwischen ein und drei Prozent und als Basis gilt wieder der Nettoumsatz des Franchise-Nehmers.

Eine andere Situation, die bei den sonstigen Gebühren häufiger auftreten kann, ist der Aufwand für die Fort- und Weiterbildung. Auch diverse über das normale Maß hinausgehende Dienstleistungen des Franchise-Gebers können als sonstige Gebühren in Rechnung gestellt werden. Die verschiedenen Situationen sind im Franchising-Vertrag festzuhalten und fix zu definieren. Denn während die Marketingkosten durchaus mit dem Umsatz in Verbindung stehen, gibt es auch sonstige Gebühren, die nicht vom Nettoumsatz abhängig sind. Diese und weitere Vereinbarungen sind also genau abzuklären, um auch die Kostensituation besser abschätzen zu können.

Denn 1 - 3 % vom Nettoumsatz kann schon eine spürbare Summe bedeuten, wobei man bei der Gründung eines neuen Unternehmens als Franchise-Nehmer noch gar nicht abschätzen kann, wie hoch der Umsatz sein wird. Andererseits kann man aber auch die These vertreten, dass ein hoher Umsatz auch viel Erfolg bedeutet, der auf Basis der Zusammenarbeit entsteht und dann schmerzen die Gebühren nicht so sehr.

Zooplus Produkte

HSE24 - Extra der Woche

Tchibo Shop Deutschland / Tchibo Shop Österreich

Ebenfalls interessant:

Franchising Formen

Grundlagen über die verschiedenen Formen des Franchising als Basis für eine Unternehmensgründung mit bekannter Marke oder bekannten Produkten.

Franchising System

Das Franchising und sein System als Kooperation von Geber und Nehmer und als Alternative für eine Unternehmensgründung.

[aktuelle Seite]

Franchising Gebühren

Das Franchising und die Gebühren, die aus Sicht des Franchise-Nehmers zu zahlen sind oder sein können, wenn sie sich dazu entschließen.

Franchising Leistungen

Grundlagen über die Leistungen von Franchise-Geber und Franchise-Nehmer, um den Erfolg des Systems zu ermöglichen.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Themenliste:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Franchising

Startseite Unternehmen