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Kundenarten im Handel

Verhalten definiert die Gruppe der Konsumenten

Der Handel ist der Umschlagplatz, an dem sich sehr viele Anbieter vom Hersteller bis zum Kleinsthandel einerseits und noch viel mehr Menschen als Kunden andererseits treffen. Die Interessen sind dabei ähnlich und auch wieder nicht. Ähnlich sind sie, weil sie an einem Handelsgeschäft, einem Kauf/Verkauf, interessiert sind. Unähnlich sind sie natürlich insofern, als die Kunden möglichst wenig Geld ausgeben möchten, die Anbieter aber möglichst viel Geld einnehmen möchten.

Es ist aber nicht jeder Kunde für jedes Angebot passend und so muss man auch wissen, mit welchen Leuten man es zu tun hat und wie man darauf reagieren kann. Das reiht die Millionen an möglichen Kundinnen und Kunden in bestimmte Kategorien ein, wobei diese nicht immer eingehalten werden. Trotzdem gibt es ein paar wenige Kundenarten, die sich herausarbeiten lassen.

Welche Kundenarten gibt es im Handel?

Die Definitionen können je nach Sichtweise variieren, aber ein wichtiger Begriff in diesem Zusammenhang ist jener vom hybriden Kunden. Darunter versteht man einen Kunden, der zum Teil im Supermarkt günstig einkaufen will und zum Teil gibt es dann aber auch den Einkauf an Orten, wo man weiß, dass man teurer fährt - zum Beispiel Lebensmittel an der Tankstelle einkaufen. Die zweite Kaufentscheidung widerspricht der ersten, weshalb es zum Begriff des hybriden Kunden kam, weil die Situation bei der Kaufentscheidung und ihre Konsequenz sich nicht eingrenzen lassen. Man springt von einer Entscheidung zur nächsten und wechselt damit sein Kaufverhalten.

Ein anderer Begriff, der weit verbreitet ist, ist jener vom Smart Shopper. Darunter versteht man einen Kunden, der sich an hoher Qualität orientiert, aber diese nicht zu jedem Preis kauft. Diese Leute wissen, was sie wollen und sie wissen auch, bis zu welchem Preis sie bereit sind, die Waren einzukaufen. Wenn es zu teuer wird, lässt man es eben bleiben. Das Grundargument ist aber die hohe Qualität, an der man sich orientiert.

Ein sehr lockerer Begriff ist jener vom Schnäppchenjäger, womit man sarkastisch jene Kundinnen und Kunden umschreibt, die auf Sonderangebote anspringen. Dabei muss das Sonderangebot gar nicht so günstig sein, wie schon oft herausgearbeitet wurde, doch die Angebote locken. Solche Leute können auch hybride Käufer sein, sie können auch Smart Shopper sein, in erster Linie orientieren sie sich an den günstigen Angeboten, bei denen sie auf jeden Fall den Nutzen der Geldersparnis erleben wollen.

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Übersicht der Themen

Best Ager
Best Ager oder zu deutsch Junge Alte ist die Bezeichnung einer Kundengruppe im Handel und definiert je nach eigenem Ermessen Menschen ab dem 40. Lebensjahr.

Hybrider Kunde
Der hybride Kunde ist aus Sicht des Handels ein Kunde, der sein Kaufverhalten je nach Situation, oft auch aus Lust und Laune verändert und mal günstig und mal teuer einkauft.

Schnäppchenjäger
Als Schnäppchenjäger bezeichnet man im Handel Kundinnen und Kunden, die vor allem die Sonderangebote für ein günstigeres Einkauf ausnutzen wollen.

Smart Shopper
Der Smart Shopper ist im Handel ein Kunde, der bewusst hohe Qualität bei den Produkten anstrebt und dabei aber dennoch die Preise sehr genau vergleicht.

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