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Dienstleistungsfranchising

Dienstleistungsfranchising: Beratung unter gleicher Marke

Neben dem Vertriebsfranchising ist auch das Dienstleistungsfranchising sehr häufig im Einsatz. Diese beiden Formen werden deutlich öfter eingesetzt als das Produktionsfranchising, was natürlich auch die Dienstleistungsgesellschaft und den hohen Bedarf im Vertrieb repräsentiert.

Beim Dienstleistungsfranchising agiert der Franchise-Nehmer im Namen des Franchise-Gebers und dessen Marke, wobei nicht der Verkauf im Mittelpunkt steht wie beim Vertrieb, sondern Beratung und Dienstleistung im eigentlichen Sinne. Dass es hier zu Mischformen auch kommen kann, wenn zum Beispiel eine Versicherungsgesellschaft ein System aufbaut und man Beratung und Verkauf kombiniert, ist häufig eine Tatsache, wobei diese Mischformen auch bei Produktion und Vertrieb im Rahmen des Franchising oft gewählt wird.

Wie bei den anderen Formen des Franchising bietet der Franchise-Geber Informationen an, schult den Nehmer und übermittelt das Konzept für das Unternehmen, sodass ein einheitliches Erscheinungsbild und ein abgestecktes Produktangebot entsteht. Beispiele für das Dienstleistungsfranchising gibt es sehr viele.

Häufig wird diese Form der Kooperation beim Aufbau von Hotels gewählt, wobei das Hotel in Österreich genauso aussieht und agiert wie jenes in Italien oder Deutschland, weil es sich in Wirklichkeit nicht um ein einzelnes Hotel handelt, sondern um einen Franchise-Nehmer, der nach Vorgaben des Gebers das Haus und die Räume gestaltet. Auch zusätzliche Dienstleistungen für die Gäste sind zentral abgestimmt, sodass immer das Angebot zur Verfügung gestellt werden kann, das typisch für die Marke ist.

Auch in der Gastronomie gibt es viele Betrieb, für die gleiches gilt und viele weitere Dienstleistungen bedienen sich dieser Form des Franchising. Der Bogen reicht von der Autovermietung bis zur Unternehmensberatung. In all diesen Fällen agieren die Nehmer wie Filialen des Gebers, arbeiten aber auf eigener Rechnung. Wie bei allen Formen des Franchising sollte eine win-win-win-Situation entstehen. Der Franchise-Geber hat eine Erweiterung seines Netzes und profitiert vom Erfolg des Nehmers, der Nehmer profitiert von der Bekanntheit des Gebers und der Kunde von der Nähe des Anbieters für Dienstleistungen, die er sich wünscht.

Siehe auch
Formen des Franchising



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