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Börsenhandel Intra-Day-Handel oder Day Trading

Zweifache Aktion innerhalb eines Börsentages

Die Art und Weise, wie man die Börse für sich nutzbar macht, kann sich sehr unterscheiden. Ein Privatanleger hat vielleicht etwas Geld auf der Seite und möchte mehr Ertrag als mit dem Sparbuch und legt das Geld in einen Investmentfonds oder direkt in Aktien an. Dabei ist das Ziel, auf sichere Weise einen höheren Ertrag zu erwirtschaften und man lässt das Geld arbeiten. Ein anderer Börsennutzer ist in einer ganz anderen Richtung unterwegs und möchte den schnellen Erfolg haben. Ein Investmentfonds ist dann nicht ratsam, er handelt mit Aktien oder anderen Finanzprodukten wie etwa den Rohstoffen und Währungen und dabei kauft und verkauft er in rascher Abfolge. Erfolgt dies innerhalb eines Börsentages, dann spricht man vom Intra-Day-Handel oder im englischen eher vom als Daytrading oder Day Trading bezeichneten Handelsverhalten.

Was ist der Intra-Day-Handel oder auch das Daytrading?

Börse Order DaytradingIn vielen Fällen kauft man Wertpapiere wie Aktien, Beteiligungen an Fonds und dergleichen, um sie länger zu besitzen und Ertrag zu erwirtschaften. Ein Day Trader agiert ganz anders. Er kauft in der Früh Aktien ein und hofft darauf, dass der Aktienkurs weiter steigt. Erfolgt dies auch, dann verkauft er die gleichen Aktien am Nachmittag wieder und hat damit einen guten Gewinn gemacht. Da der Kauf und Verkauf am gleichen Handelstag erfolgt sind, spricht man vom Intra-Day-Handel oder eben Day Trading, also vom Börsenhandel mit den gleichen Wertpapieren innerhalb des gleichen Börsentages.

Was gekauft und verkauft wird, ist nicht wesentlich. Das Prinzip ist wichtig und es handelt sich dabei um reine Spekulation und nicht um eine Geldanlage wie im Fall eines Investmentfonds oder eines Anlegers, der Aktien kauft, um sie für Jahre zu behalten. Ein klassischer Investmentfonds ist für den Intra-Day-Handel auch gänzlich ungeeignet, weil man meist um die drei Prozent Gebührenabschlag zahlen muss und diese drei Prozent müssen erst einmal erwirtschaftet werden. Das ist binnen eines Tages nur bei einer sehr dynamischen Börsenlage möglich.

Mit Aktien, Währungen oder Rohstoffe lässt sich schon eher innerhalb weniger Stunden Gewinn machen. Nervös darf man aber nicht werden, denn diese Spekulation kann auch nach hinten losgehen und ist nicht der Fall für Leute, die ihr Geld in Sicherheit wissen wollen.

Bedeutung des Intra-Day-Handels

Die Versuchung, mit Tricks Erfolg zu haben, ist nicht zu leugnen. Schon manches Mal hat jemand Aktien günstig eingekauft und dann falsche Meldungen im Internet verbreitet, wodurch viele ebenfalls die Aktie gekauft haben. Der Kurs steigt steil nach oben und der Verursache verkauft seine Aktie bei 25 Dollar und hat einen satten Gewinn hereingespielt. Aber auch ohne diese fiesen Tricks ist die Spekulation binnen eines Tages problematisch und daher gibt es Initiativen, um diesen Handel einzudämmen. Denn die Aktiengesellschaften wissen dann nie so recht, mit wie viel Geld sie arbeiten können und auch die Arbeitsplätze können in Gefahr geraten, wenn zu extrem kurzfristig gehandelt wird.

Die Börse sollte eine Dienstleistung der Wirtschaft sein und daher sollten die Aktien längerfristig im Besitz der Aktionäre bleiben. In Österreich hat man mit einer Sperre von einem Jahr reagiert, wodurch Gewinne an der Börse höher versteuert werden, die innerhalb eines Jahres erreicht wurden. Hat man Aktien länger als ein Jahr und verkauft sie dann, gilt die Sperre nicht und man hat keine Spekulationssteuer zu bezahlen.

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Börsenhandel Daytrading

Intraday-Handel oder auch Daytrading sind zwei Begriffe der Börsensprache für die Spekulation an der Börse, wenn man innerhalb eines Handelstages zweimal aktiv wird.

Börsenhandel Iceberg-Order

Iceberg-Order ist ein spezieller Auftrag an der Börse für institutionelle Anleger, die große Stückzahlen kaufen oder verkaufen, wobei der Auftrag nicht gleich komplett abgearbeite

Börsenhandel Limit Order

Ein limitierter Auftrag oder englisch Limit Order ist ein Auftrag an der Börse, der durch Angabe eines Preislimit in der Ausführbarkeit eingeschränkt wird - bei Kauf und Verkauf.

Börsenhandel Open Order

Open Order ist eine weitere Option bei den Aufträgen an der Börse und stellt auch einen direkten Auftrag zum Kaufen oder Verkaufen dar, ist aber noch nicht abgeschlossen.

Börsenhandel Stop-Buy-Order

Stop-Buy-Order ist ein bedingter Kaufauftrag an der Börse, der erst ab einem bestimmten Kurswert seine Gültigkeit erreicht, um von der erwarteten Dynamik zu profitieren.

Börsenhandel Stop-Limit-Order

Stop-Limit-Order ist ein Kaufauftrag an der Börse, der nur bis zu einem bestimmten Kurswert gilt, um ein zu teures Einkaufen von Anteilen (Aktien) zu vermeiden.

Börsenhandel Stop Loss Order

Stop Loss Order ist ein Auftrag an der Börse für den Verkauf, wenn bei einem Kurs eine bestimmte Untergrenze erreicht worden ist.

Börsenhandel Stop Market Order

Stop Market Order ist ein Überbegriff und kein eigener Auftrag an der Börse und fasst all jene Aufträge (Order) zusammen, die begrenzt eingesetzt werden.

Börsenhandel Trailing-Stop-Order

Trailing-Stop-Order ist ein Börsenauftrag, der je nach Kurssituation das festgelegte Limit für den Verkauf automatisch nach oben korrigieren kann.

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