Sie sind hier: Startseite -> Kommunikation -> Messeauftritt -> Messe Messestand

Messeauftritt: eigener Messestand

Überlegungen zur Gestaltung und weiteren Ideen

Das Konzept "Hoppla, da bin ich" funktioniert auf einer Messe nicht, wenn man für sein Unternehmen mit einem eigenen gemieteten Messestand Werbung betreiben möchte. Das kann man machen, wenn man nur Besucher ist, aber wenn man sich selbst mit einem Stand präsentieren will, ist die Sachlage eine ganz andere. Denn es gibt viele Unternehmen, die anwesend und präsent sind und wenn der Messeauftritt nicht gefällt, ist er auch schnell wieder vergessen.

Messestand aufbauen: der Inhalt

Aufbau des eigenen Messestands

Messe MessestandDas grundsätzliche Problem beim Messestand besteht darin, dass meist nicht ausreichend Platz gegeben ist, um sich zu verwirklichen. Es gibt Ratgeber, die vom Eingangsportal über viele, viele Logos bis zu Multimedia und eigener Kommunikationsecke schreiben, aber soviel Platz steht häufig gar nicht zur Verfügung.

Die Frage ist auch, was die Leute erwarten und davon sollte man in erster Linie ausgehen. Das ist bei einer erstmaligen Teilnahme schwierig, aber auch bei Erfahrung ein Problem, denn manche kommen wegen genau einem Produkt, andere wollen sich einen Überblick verschaffen. Die zweite Frage ist, wie man Leute zum Messestand bringt, die eigentlich nicht dorthin wollten - Multimedia wäre dazu eine Idee, aber die Idee haben auch andere, also muss man sich davon abheben können, um aufzufallen.

Und schließlich beginnt die Arbeit am Messestand schon lange, bevor die Messe überhaupt ihre Tore öffnet, indem man interessierte Kundinnen und Kunden sowie Partner zur Messe einlädt. Das kann durch Gratistickets erfolgen, durch günstigere Gutscheine oder einfach nur durch die Information, dass man bei der Messe X in der Halle Y zu finden ist und sich auf ein Wiedersehen freuen würde.

Auch das Informationsmaterial muss im Vorfeld fertiggestellt sein und man muss wissen, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter man braucht und wer wann zur Verfügung stehen kann oder muss. Der Messeauftritt und damit der Messestand ist scheinbar begrenzt auf die Tage der Messe selbst, doch der Aufbau beginnt viel früher und umfasst viele Themen, auch Themen, an die man nicht sofort denken würde.

Messestand richtig planen

Große Kosten können beim Messeauftritt entstehen, wenn man sich um den Messestand auch in handwerklicher Art und Weise kümmern muss. Es hängt von der Messe ab, welcher Beschaffenheit der gemietete Messeplatz hat. Es gibt Messen, bei denen Tische und Einrichtung bereits zur Verfügung gestellt werden und im Vorfeld Logo und möglicherweise sogar die Werbebotschaft gemailt wurden. Diese sind dann schon auf den Rückwänden angebracht, bevor man überhaupt das Messeareal betritt.

Andere Messen haben wohl als obere Erkennung über dem Messestand das Logo und den Namen des Unternehmens angebracht, aber ansonsten muss man sich um den Stand selbst kümmern, denn dieser ist leer. Je nach Vorgehen und Veranstaltung hat man dann Kosten durch den Messestandaufbau zu berücksichtigen. So gibt es auch Spezialisten, häufig Tischler (Schreiner), die entsprechende Aufbauten durchführen können.

Das hängt dann auch vom Budget und von den Rahmenbedingungen ab. Entsprechende Informationen werden schon frühzeitig den interessierten Ausstellern zur Verfügung gestellt, bevor der Messestandplatz gemietet werden kann. So kann man leicht abschätzen, welchen Aufwand man einkalkulieren muss und ob man externe Unternehmen beauftragen sollte, um einen professionellen Auftritt hinzubekommen.

Häufig werden solche Leistungen auch von den Messeveranstaltern selbst angeboten, die durch Partnerunternehmen dazu in der Lage sind. Aber ebenso häufig ist es auch so, dass es die Tische schon gibt und statt komplizierter Aufbauten werden die Rückwände als Leinwand für Präsentationen genutzt und weitere Einrichtungen sind gar nicht nötig, um seine Werbebotschaft präsentieren zu können.

Logo einsetzen

Ein Tipp, der für den Aufbau des Messestands immer wieder genannt wird, ist das Logo und zwar im Sinne vom massiven Einsatz des Logos. Der Tipp hat seine Berechtigung, schießt manchmal aber auch über das Ziel hinaus. Als Unternehmen, das an einer Messe teilnimmt und einen Messestand sein eigen nennt, um Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen, sollte über ein Logo verfügt, das repräsentativ für die Angebote steht, die den Besucherinnen und Besuchern ans Herz gelegt werden sollen. Dass man dieses Logo, das man auf der Webseite, beim Briefpapier oder auf der Visitenkarte nützt, auch für den Messestand verwendet, sollte klar sein.

Weniger klar ist, warum man ein Logo häufig beim Messestand verwenden sollte. Ein Unternehmen, das man noch nicht kennt, wird nicht bekannter, indem es 20mal sein Logo am Messestand anbringt. Dass man das Logo bei der PC-Präsentation und auf den verteilten Visitenkarten wiederfindet, ist hingegen fast schon logisch.

Daher ist das Logo natürlich Teil des Konzepts und der Werbebotschaft, aber darüber hinaus sollte man dezent damit umgehen, denn die Qualität der Beratungsgespräche, der gesamte Messeauftritt und auch die Angebote bzw. die Frage, ob diese das Interesse getroffen haben, wiegen dann doch schwerer als das Logo selbst.

Das bestätigt sich auch bei bekannten Unternehmen. Diese haben natürlich auch ihr Logo im Einsatz und werden durch dieses schnell erkannt, aber sie setzen es nicht bei jeder Ecke des Messestands ein.

Werbebotschaft: was ist meine Message?

Neben dem Messestand selbst und der Präsentation des Unternehmens durch das Logo ist die Werbebotschaft ein zentrales Werkzeug, damit der Messeauftritt erfolgreich durchgeführt werden kann. Was man bei der Messe eigentlich vermitteln möchte, ist vor der Messe festzulegen.

Eigentlich sollte dieses Ziel schon vor der Entscheidung, ob man an der Messe teilnehmen möchte, bekannt sein. Denn die Werbebotschaft sollte auch zum Thema der Messe passen und das kann bei manchen Unternehmen mit einer Unzahl an Angeboten schon eine Herausforderung darstellen. Hat man fünf zentrale Produkte, die man anbieten und vorstellen möchte, ist die Geschichte nicht so schwierig.

Hat man aber 5.000 Produkte, dann gilt es, Schwerpunkte zu setzen. Bei einer Messe über Bauen & Wohnen können dies die neuesten Baustoffe sein oder Dienstleistungen rund um die Beratung der neuen Energieformen für Heizung und weitere Energieverbraucher. Mit dem Schwerpunkt ist auch das Thema für die Materialien festgelegt.

Wenn das Thema bekannt ist, kann man entsprechendes Fotomaterial für den Hintergrund des Messestandes vorbereiten, um die Besucherinnen und Besucher später auf den Stand zu locken. Prospekte sollten das festgelegte Thema behandeln, aber weitere sollten auch gegeben sein, um darüber hinaus das Angebot vorzustellen.

Die Werbebotschaft ist die zentrale Einladung an Partner, Kundinnen und Kunden, um sich für das Unternehmen und die Angebote zu interessieren. Gibt es darüber hinaus weitere Schnittmengen, ist dies umso besser. Sich nur auf die in der Werbebotschaft angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu beschränken, wäre ein wirtschaftlicher Fehler.

Tolle Gespräche durch angenehme Gesprächsatmosphäre am Messestand

Ob ein Mensch einen Einkauf tätigt oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Der Preis ist ein Faktor, der besonders häufig genannt wird, die Atmosphäre ist aber nicht minder wichtig. Wenn sich ein Mensch wohlfühlt, kauft er auch dann gerne ein, wenn er ein paar Euro mehr ausgeben muss.

Das Wohlfühlen ist daher auch ein Prinzip, das beim Planen des Messeauftritts eine Rolle spielen sollte. In diversen Ratgebern steht zu lesen, dass man einen Empfangsbereich ebenso einrichten sollte wie auch einen Bereich, wo Gespräche stattfinden können - seien es Beratungsgespräche mit interessierten Kundinnen und Kunden als auch Gespräche mit möglichen Partnern.

Doch der Platz ist oft gar nicht gegeben, dass man beides einrichten kann und häufig gibt es eine Gruppe von Tischen und Stühlen, aber für mehr reicht es nicht. Die Leute wollen meist aber gar nicht Platz nehmen, sondern ein kurzes Gespräch führen, das aber angenehm verlaufen muss. Wird dies doch länger, dann ist eine Sitzgelegenheit natürlich sehr von Vorteil.

Eine Sitzgruppe sollte es daher auf jeden Fall geben, wobei ein Tisch mit ein paar Stühlen oft schon ausreicht, um den Bedarf abzudecken. Dass man dann Kaffee und Orangensaft anbieten kann, versteht sich von selbst. Schon hat man das Gesprächsklima deutlich verbessert und die Möglichkeiten, das Gespräch erfolgreich zu gestalten, sind erheblich gestiegen. Natürlich hängt es auch vom Thema ab und ob man Angebote bieten kann.

Ob nun dieser Bereich in der Mitte oder am Rand des Messestands aufgebaut wird, ist Geschmackssache und hängt auch davon ab, ob vielleicht der nächste Messestand eben dort auch seine Gesprächsrunden plant, wodurch es recht laut werden könnte. Wesentlicher als der Ort ist es, dass gemütliche Plaudereien möglich sind. Beliebt wurden zum Beispiel auch die Gespräche im Stehen mit einem Pult, wo man sich wie bei einer Bar anlehnen kann und dabei gemütlich ein Getränk konsumiert, während man sich am Messestand informiert.

Ordnung am Messestand repräsentiert Professionalität

Wenn man einen möglichen Kunden die Auswahl zwischen einem Unternehmen, das total chaotisch arbeitet und einem Unternehmen, bei dem alles strukturiert abläuft, anbietet, würden die meisten wohl zweiteres auswählen, um sich beraten zu lassen oder gar den Einkauf zu tätigen.

Diese Überlegung ist für den Messestand und die Umsetzung von großer Bedeutung. Wer dort mit Chaos aufwartet, erheitert vielleicht viele Besucherinnen und Besucher, erfolgreich wird man eher selten agieren können. Daher ist Ordnung nicht nur im Sprichwort das halbe Leben, sondern auch die halbe Miete, wenn man neue Kundschaft ansprechen und gewinnen möchte.

Zur Ordnung gehört, dass nicht alles kreuz und quer liegt und dass die Ansprechpersonen nicht erst zum Suchen anfangen müssen, wenn man sich mit einer Fragestellung an sie wendet. Denn der Eindruck wird vermittelt, dass dies bei dem Unternehmen immer so ist und Verlässlichkeit ist ein großes und wichtiges Gut eines Unternehmens. Das Image, dass man sich blind darauf verlassen kann, dass die Bestellungen so ablaufen, wie gewünscht, ist für den Geschäftserfolg sehr relevant.

Bei der immer größeren Konkurrenz unterscheiden sich die Anbieter häufig nur noch durch den Kundenservice und die Verlässlichkeit. Beides kann man beim Messeauftritt repräsentieren, aber dafür muss Ordnung herrschen. Gleiches gilt für die Sauberkeit.

Ist ein Informationsgespräch beendet worden, dann muss das verwendete Geschirr, meist Becher, Gläser oder Tassen, weggeräumt werden, sodass ein weiteres Gespräch stattfinden kann und der Messestand wieder einladend aussieht. Bleiben diese Dinge länger liegen, wirkt das nicht gerade professionell.

Auch das Prospektmaterial muss in einer schönen Anordnung zu finden sein. Prospektständer sind eine Möglichkeit, Prospekte in einer geometrisch gelungenen Anordnung, die am Tisch zur Entnahme liegen, ist eine weitere Idee. Kam die Anordnung durcheinander, dann muss sie von Zeit zu Zeit wieder hergestellt werden.

Infos am Messestand: weiterführendes Material anbieten

Aus der Fernsehwerbung ist bekannt, dass man sich nach fünf Werbespots kaum daran erinnern kann, welche Werbung die erste war. Daher gibt es auch Unternehmen, die zwei Werbungen in einen Block schalten lassen, damit dieser Effekt aufgehoben wird. Beim Messeauftritt sollte man dies auch überdenken.

Denn die Besucherinnen und Besucher sind mit manchmal 200, manchmal bei kleineren Messen weniger, bei riesigen Messen viel mehr Ausstellern konfrontiert, die allesamt ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten wollen. Und dabei klingt einer wie der andere und man verschwindet in der Masse an Werbern.

Ein interessanter Messestand kann dabei schon helfen, sich aus der Masse zu verabschieden, aber die Möglichkeiten sind meist auch begrenzt. Das Informationsmaterial ist ein anderer Ansatz und dieser sollte gut geplant sein. Natürlich verteilt man auch Visitenkarten, aber auf die Idee sind auch die anderen Aussteller längst gekommen.

Grundlage des Informationsmaterials muss es daher sein, die Erinnerung an den Messestand hervorzurufen, möglicherweise an ein positives Kontaktgespräch, an eine kurze, aber qualitativ hochwertige Beratung oder einfach an die Produkte, an denen man interessiert ist. Daher ist es wichtig, dass die beabsichtigte Werbebotschaft sich in den Prospekten, Listen, Formularen und Rücksendekarten wiederfindet.

Wenn man zum Beispiel Büromöbel in einer Messe vorstellen möchte und dabei den Schwerpunkt auf die neuen Tischsysteme und ihre flexiblen Möglichkeiten legt, dann sollten die Prospekte entsprechend diesen Schwerpunkt anbieten und nicht die Rollläden, die man zwar weiterhin anbietet, die aber nicht Thema des Messeauftritts sind. Diese Produkte und weitere kann man als Ergänzung dokumentieren, doch schon bei der Annäherung zum Messestand sollten die neuen Tischsysteme das Thema sein. Plakate, die solche Tische in Anwendung zeigen, können ebenfalls helfen und natürlich gibt es Kataloge, Folder oder andere Broschüren. Der Leitsatz des Messeauftritts, die Gestaltung des Messestandes sowie das verteilte Informationsmaterial muss wie aus einem Guss wirken, damit man das Ziel der Messe erreichen kann bzw. die Kosten für den Aufwand hereingespielt werden können.

Multimedia einsetzen: wenn, dann gezielt

Die neue Technik hat auch die Messelandschaft stark verändert. Gab es früher wenige Möglichkeiten, den Messestand mit Technik aufzuwerten, so sind heute Beamer, Notebook und die Optionen wie Animationen, Filmvorführung und Bildergalerien jederzeit umsetzbar. Und dies ist sogar mit geringen Mitteln möglich, denn das Notebook hat man sowieso im Unternehmen im Einsatz, eine Animation lässt sich schnell herstellen und kostet auch nicht viel, wenn sie von einem Partner (Grafiker zum Beispiel) angefertigt wird und der Beamer ist mittlerweile auch schon fast Standard in den Unternehmen und wird für Vorträge, Besprechungen und ähnliche Veranstaltungen eingesetzt.

Also hat man für den Messestand kaum Mehraufwand, aber darin liegt auch eine Gefahr. Wenn man sich bei manchen Messen umsieht, so spielt ein Film nach dem anderen und aus der Sicht von Besucherinnen und Besuchern wird man teilweise "vollgedröhnt" und ist froh, wenn es einmal einen ruhigeren Messestand gibt. Das kann man natürlich auch ausnützen.

Die Tatsache, dass man mit Notebook, Beamer & Co. arbeitet, heißt nicht zwangsläufig, dass man dies auch dauerhaft tun muss. Wenn auf Knopfdruck zur Unterstützung eines Gespräches eine bestimmte Informationsschiene dargestellt wird - zum Beispiel eine Animation über bestimmte Immobilien, die man anbietet oder über bestimmte Büromöbelserien - dann ist dies hilfreich und wird gerne angenommen.

Häufig ist weniger mehr. Statt eine automatische Animation laufen zu lassen, kann man auch ein provokantes Bild einsetzen. Ein graues Feld mit "Eingang" schürt die Neugierde und dieser einfache Trick hat oft schon funktioniert. Damit erzeugt man ein Fragezeichen beim Betrachter und auf Anfrage kann man die Mediendarstellung starten.

Auch ein Überblick über das Angebot bietet sich an, zum Beispiel ein stets eingeblendetes Feld mit sechs Fläche, die jeweils die Geschäftsfelder zeigen. Nichts ist animiert, aber auf Anfrage und bei Bedarf kann zum jeweiligen Punkt eine Animation, Erläuterungen oder auch eine Bildergalerie oder ein kurzer Film gestartet werden. Durch den anfänglichen Überblick sehen die Leute binnen einer Sekunde, worum es beim Unternehmen geht und welchen Umfang das Angebot hat. Würde man einen kompletten Film abspielen lassen, dann müssten sich die Besucher/innen den ganzen Film anschauen, um das gleiche Wissen zu erhalten - einfache Lösungen sind daher oft günstiger und effektiver.

Idee für den Messestand: Geduldspiele

Messe Messestand GeduldspieleWenn man sich durch eine Messeveranstaltung bewegt, wird man sehr viele Ähnlichkeiten bei den Messeauftritten der einzelnen Unternehmen feststellen. Die meisten unterscheiden sich vielleicht durch Größe und Farben, aber die Aussagen sind häufig sehr ähnlich. Handelt es sich dabei noch dazu um eine Messe mit sehr eingeschränktem Themenspektrum, dann wird die Unterscheidung noch schwieriger - zum Beispiel bei einer Computermesse, bei der viele Handelsunternehmen und auch Hersteller ihre Computerprodukte anbieten wollen - die Rechner sehen fast immer gleich aus.

Dieses Problem haben auch junge Unternehmen oder wenig bekannte Unternehmen, wenn sie sich entschließen, an einer Messe mit einem eigenen Stand teilzunehmen. Dabei gibt es aber simple Ideen, die durchaus gut funktionieren können, um sich aus der Masse abzuheben.

Eine Idee klingt kaum sinnvoll, wurde in der Praxis aber schon oft erfolgreich eingesetzt: die Geduldspiele. Wer kennt nicht das Schiebepuzzle, bei dem auf einem Quadrat für 16 Flächen 15 verschoben werden können, um die Zahlen in die richtige Reihenfolge zu bringen? Solche Schiebepuzzle werden häufig in großer Stückzahl als Werbegeschenke angeboten und können auf der Rückseite auch mit einem Logo versehen werden. Legt man sie am Messestand auf und gelingt es, den ersten Besucher dazu zu bewegen, ein wenig mit einem Puzzle herumzuspielen, dann werden weitere Personen neugierig und prompt hat der Messestand mehr Interesse geweckt, als man erwarten sollte.

Eine andere Option sind Geduldspiele, bei denen eine Kugel in ein Loch manövriert werden soll. Solche Spiele, die aus Kunststoff hergestellt werden, kann man auch stapeln und zur freien Entnahme anbieten. Sie sind nicht nur für Kinder witzig, sondern auch Erwachsene fühlen sich herausgefordert. Auch damit kann man das Interesse am Messestand wecken, losgelöst davon, ob die "Spieler" an den Produkten interessiert sind oder nicht.

Und so gibt es viele Möglichkeiten, mit scheinbar nicht thematisch passenden kleinen und günstigen Spielen für Aufmerksamkeit zu sorgen - eine der Grundregeln, wenn man auf der Messe auffallen und aus der Masse hervorstechen möchte.

Mit Gewinnspiel Besucher anlocken

Im vorherigen Artikel ist die Idee mit den Geduldspielen angesprochen worden, eine weitere Idee, um Menschen für den Messestand zu interessieren, kann ein Gewinnspiel sein, das zudem einen doppelten Nutzen haben kann. Dazu braucht es eigentlich nicht viel. Man bereitet eine Box vor, in die die Besucherinnen und Besucher der Messe den Abschnitt hineinwerfen können, den sie ausfüllen mussten, um mitspielen zu können. Dieser Abschnitt kann Teil eines Prospekts sein, es kann aber auch ein Fragebogen sein, wodurch man mehr über die Interessen der Leute erfährt - oder einfach nur ein kleiner Zettel mit Logo und den Feldern für den Namen und eventuell die Anschrift.

Interessant ist das Gewinnspiel auch insofern, als man ein Feld einbauen kann, in das interessierte Leute ihre E-Mail-Adresse oder Postanschrift eintragen können. Die E-Mail-Adresse wäre für einen Newsletter nützlich, wobei eine Box zum Ankreuzen angeboten werden sollte, ob man den Newsletter beziehen möchte. Mit dieser Technik ausgestattet, erreicht man zweierlei auf einfache Weise: a) bewirbt man den Messestand, weil die Leute wissen wollen, ob sie gewonnen haben und b) erhält man zusätzliche Adressen für den Newsletter, um auch abseits der Messe den Kundenstock aufzubauen, zu erweitern und die Angebote vorstellen zu können.

Das Gewinnspiel selbst kann man so lösen, dass man jede Stunde oder besser alle zwei Stunden eine Ziehung durchführt. Wer gezogen wurde und vorhanden ist, hat gewonnen. Viele Besucherinnen und Besucher werden dann vielleicht nicht mehr auf dem Messegelände zu finden sein, andere kommen aber und die Menschentraube macht nicht nur den Messestand attraktiv, auch andere Unternehmen werden darauf aufmerksam, was für eine spätere Zusammenarbeit ebenfalls hilfreich sein kann.

So ist das Gewinnspiel eine einfache Lösung, die viel Effizienz mit sich bringen kann. Man braucht kaum eine große Vorbereitung und vermarktet den Messestand dennoch nachhaltig.

Zooplus Produkte

HSE24 - Extra der Woche

Tchibo Shop Deutschland / Tchibo Shop Österreich

Ebenfalls interessant:

Messe Zielsetzung

Die Zielsetzung beim Messeauftritt für die Entscheidung, ob eine Teilnahme mit dem Unternehmen oder Projekt Sinn macht.

Messe Messeanalyse

Die Messeanalyse mit der Fragestellung, welche Messe für den eigenen Messeauftritt in Frage kommen kann und ob diese beim Publikum erfolgreich ist.

Messe Kommunikation

Die Möglichkeiten der Kommunikation im Rahmen einer Messe, sei es ein Unternehmen mit Messestand oder auch als Besucher.

Messe Nutzenanalyse

Das Hinterfragen des Nutzens eines eigenen Messeauftritts und der Kosten-Nutzen-Rechnung, soweit diese möglich ist.

[aktuelle Seite]

Messe Messestand

Der Messestand für den eigenen Messeauftritt und verschiedene Ideen und Konzepte, um Werbung für das Unternehmen zu machen.

Messe Einladungen

Die Einladungen zum Messestand sind eine Gelegenheit, mehr Menschen zum Messestand zu locken, die sonst vielleicht nicht zur Messe kommen würden.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Themenliste:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Messeauftritt

Startseite Kommunikation