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Inventurmethode beim Materialverbrauch für die Kostenrechnung

Verbrauch und Zugänge werden berücksichtigt

Eine andere Möglichkeit, für die Kostenrechnung den Materialverbrauch zu ermitteln, ist die Inventurmethode, in deren Namen bereits das Konzept steckt. Denn die Inventurmethode braucht drei Einheiten: den Anfangsbestand, den Endbestand und die Zugänge im Beobachtungszeitraum. Mit diesen drei Werten kann die Berechnung durchgeführt werden.

Was ist die Inventurmethode beim Materialverbrauch?

Die Inventurmethode braucht für die Feststellung des Materialverbrauchs im Sinne der Kostenartenrechnung den Anfangsbestand, den Endbestand und jeglichen Zugang an Material in der Beobachtungszeit. Erstellt man die Kostenartenrechnung für den Monat August, dann muss ich wissen, wie viel Material war zu Beginn des August im Lager, wie viel gab es am Ende und wie viel wurde zugekauft.

Grundzüge der Inventurmethode für den Materialverbrauch

Die Berechnung ist simpel:
Anfangsbestand
+ Zugänge
- Endbestand
ergibt den Materialverbrauch.

Die Inventurmethode ist aufgrund ihrer Anwendung häufiger auch als Bestandsdifferenzrechnung bekannt, seltener wird von einer Befundrechnung gesprochen.

Die Grundvoraussetzung, um diese Methode anwenden zu können, damit man den exakten Materialverbrauch für die Kostenrechnung erhält, ist die Kenntnis von Anfangsbestand und Endbestand. Diese Zahlen erhält man nur durch eine Inventur am Beginn und Ende des Beobachtungszeitraumes. Will man also jeden Monat eine entsprechende Kostenartenrechnung durchführen, dann braucht es auch jeden Monat die Inventur, um die Zahlen nutzen zu können.

Was passiert bei der Inventur?

Mit der Inventur wird festgestellt, wie viel Material vorhanden ist und in Listen eingetragen. Dabei wird aber nicht nur das Material gezählt, sondern alle Vermögenswerte sowie die Schulden und es wird die Menge samt Wert festgestellt und festgehalten. Die Inventur führt zur Inventurmethode, die mit den Zahlen basierend auf dem Material arbeiten kann.

Dass man ständig eine Inventur durchführen muss, spricht gegen die Methode. Noch größer ist der Nachteil, dass man nicht weiß, wofür das Material verwendet worden ist. Man hat zwar ein Ergebnis, wie viel Material verbraucht wurde, aber ob es zum Beispiel bei einer Möbelfertigung in Form von Holz für Stühle oder Schränke verwendet wurde, weiß man nicht und kann daher bei Kalkulationen auch nicht eine direkte Zuschreibung der Materialkosten vornehmen. Dieser Nachteil wirkt eigentlich noch schwerer als die ständig durchzuführende Inventur, um diese Methode einsetzen zu können.

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Die Kostenartenrechnung ein wesentliches Werkzeug in der Kostenrechnung und trennt die Werte der Buchhaltung von den Zielen der Kostenrechnung. Es gibt daher die betriebliche Abgrenzung und die zeitliche Abgrenzung mit der Frage, welche Beträge in den vorgesehenen Zeitraum fallen und welche zu entsorgen sind.

Das Thema Personal ist auch wichtig. Bei den Personalkosten müssen die gleichen Fragen gestellt werden und das betrifft die Gehälter genauso wie die Löhne und natürlich auch die Lohnnebenkosten. Ebenfalls ein Thema ist die Beurteilung der Kosten im Hinblick auf die Steuern und auf die kalkulatorische Abschreibungen.

Ein sehr großer Bereich etwa bei Erzeugern ist die Frage der Materialkosten und zwar im Hinblick auf die Bewertung des Materials. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die einfache Erfassung oder auch die retrograde Methode. Andere Lösungen sind die Inventurmethode und die Skontrationsmethode.

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Kostenartenrechnung Materialkosten InventurmethodeArtikel-Thema: Inventurmethode beim Materialverbrauch für die Kostenrechnung
Beschreibung: Bei der 💰 Inventurmethode zur Ermittlung des Materialverbrauchs für die Kostenrechnung braucht man sowohl den ✅ Bestand als auch die Zugänge des Materials.

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