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Retrograde Methode beim Materialverbrauch

Zurückrechnen des Verbrauchs für die Kostenrechnung

Die meisten Methoden zur Ermittlung des Materialverbrauchs gehen vom Anfangsbestand aus und rechnen unter Bezug von Zugänge und manchmal auch der Abgänge sowie Endbestand den tatsächlichen Verbrauch aus, den die Kostenrechnung für die Kosten- und Leistungsrechnung benötigt.

Wie funktioniert die retrograde Methode bei den Materialkosten?

Die retrograde Methode beim Ermitteln des Materialverbrauchs geht man von bekannten Sollwerten aus und rechnet hoch, wie viel Material verbraucht worden sein müsste und vergleicht dies mit Werten, die aufgrund der Erstellung einer Inventur bekannt wurden. Somit spielt die Inventur auch hier wieder eine wesentliche Rolle als Vergleichsmittel. Das bedeutet, dass man aufgrund der Sollwerte abzieht, wie viel Material für die Herstellung von x Produkten benötigt worden ist und vergleicht das Ergebnis mit der letzten Inventur. Man rechnet also zurück, statt vom Anfangsbestand nach vor.

Beispiel für die Überlegungen

Wenn also ein Schrank hergestellt wird, weiß man, wie viel Holz für die Fertigung dieses Möbelstücks benötigt wird. Man spricht hier auch von den Soll-Verbrauchsmengen und kann für einen Monat oder jede andere Zeitspanne ausrechnen, wie viel Holz verbraucht wurde, wenn x Schränke produziert wurden. Das gilt für alle Waren, die hergestellt wurden oder auch für andere Projekte, bei denen das Material eine Rolle spielt.

Sollmaterial - Verbrauch = Inventur, oder auch nicht

Hat man das Material für alle Fertigungsschritte hochgerechnet, dann kann der Vergleich mit den Inventurzahlen erfolgen. Dabei können verschiedene Situationen zu Abweichungen führen. Es kann ein Schwund entstehen, es kann aber auch sein, dass die Soll-Zahlen nicht einzuhalten sind, wenn zum Beispiel eine Holzplatte verschnitten und eine zweite benötigt wurde, um den Schrank herstellen zu können. Defekte Maschinen, Probleme bei der Herstellung sind immer wieder möglich und beim Vergleich wird dann der Unterschied offenbar.

Die retrograde Methode klingt spannend, ist aber auch problematisch und zwar dann, wenn verschiedenste Materialien zu berücksichtigen sind und damit das Zurückrechnen kompliziert wird. Daher ist es eine Methode, die bei einfachen Produkten durchaus ihre Daseinsberechtigung hat, aber bei komplexeren Produkten wenig Sinn macht.

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Die Kostenartenrechnung ein wesentliches Werkzeug in der Kostenrechnung und trennt die Werte der Buchhaltung von den Zielen der Kostenrechnung. Es gibt daher die betriebliche Abgrenzung und die zeitliche Abgrenzung mit der Frage, welche Beträge in den vorgesehenen Zeitraum fallen und welche zu entsorgen sind.

Das Thema Personal ist auch wichtig. Bei den Personalkosten müssen die gleichen Fragen gestellt werden und das betrifft die Gehälter genauso wie die Löhne und natürlich auch die Lohnnebenkosten. Ebenfalls ein Thema ist die Beurteilung der Kosten im Hinblick auf die Steuern und auf die kalkulatorische Abschreibungen.

Ein sehr großer Bereich etwa bei Erzeugern ist die Frage der Materialkosten und zwar im Hinblick auf die Bewertung des Materials. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die einfache Erfassung oder auch die retrograde Methode. Andere Lösungen sind die Inventurmethode und die Skontrationsmethode.

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Kostenartenrechnung Materialkosten retrograde MethodeArtikel-Thema: Retrograde Methode beim Materialverbrauch
Beschreibung: Die 💰 retrograde Methode ist eine Rückrechnung des ✅ Materialverbrauchs für die Kostenrechnung ergo auch für die Kostenartenrechnung.

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