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Materialverbrauch Skontrationsmethode

Skontrationsmethode: Zugänge und Abgänge als Basis

Die Inventur ist auch bei der Skontrationsmethode gefragt, um einen Anfangsbestand zu erhalten. Mit diesem wird dann weitergearbeitet, um den tatsächlichen Materialverbrauch für die Kostenrechnung ergo die Kosten- und Leistungsartenrechnung zu erhalten. Neben dem Anfangsbestand sind auch die Zugänge und Abgänge erforderlich.

Materialverbrauch durch Skontrationsmethode erfassen

Die Berechnung lautet:
Anfangsbestand
+ Zugänge
- Abgänge
= rechnerischer Endbestand

Damit unterscheidet sich diese Vorgehensweise von der Inventurmethode durch die erfassten Abgänge, wobei die Dokumentation genauer ist. Wenn im Lager Material entnommen wird, wird dies auf einem Materialentnahmeschein festgehalten. Dabei erfährt man nicht nur wie viel man entnommen hat, sondern auch wofür. Damit ist die direkte Zuweisung des Materialverbrauchs auf eine Fertigung oder eine bestimmte Aktion möglich.

Nicht nur die Abgänge sind genau dokumentiert, auch die Zugänge erfährt man über die Lieferscheine und kann so die Bewegungen viel genauer erfassen und nachvollziehen. Das Ergebnis in Kombination mit dem Anfangsbestand ergibt den rechnerischen Endbestand. Dieser wird so genannt, weil er nicht der tatsächliche Endbestand sein muss. Wenn es zu einem Schwund gekommen sein sollte, gibt es eine Abweichung zu diesem Ergebnis. Dabei hilft aber wieder die Inventur, die die tatsächlichen Zahlen durch das Zählen im Lager zur Verfügung stellen kann.

Im Gegensatz zu den einfacheren Varianten hat man große Vorteile bei der täglichen Arbeit und natürlich auch im Gesamten gesehen bei der Kostenrechnung. Man erfährt genau, wann wo welches Material wofür entnommen und verwendet ergo verbraucht wurde. Auch der Schwund lässt sich so recht leicht feststellen und der Endbestand analysieren.

Vor allem aber ist die Zurechnung des Materials wichtig, um zu wissen, wie viel Holz bei der Herstellung eines Schrankes benötigt wurde und damit kann die Kalkulation präzisiert werden. In der Inventurmethode weiß man zwar auch den Materialverbrauch, aber nur in Summe. Wie viel wofür eingesetzt wurde, erfährt man dort nicht.

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Die Kostenartenrechnung ein wesentliches Werkzeug in der Kostenrechnung und trennt die Werte der Buchhaltung von den Zielen der Kostenrechnung. Es gibt daher die betriebliche Abgrenzung und die zeitliche Abgrenzung mit der Frage, welche Beträge in den vorgesehenen Zeitraum fallen und welche zu entsorgen sind.

Das Thema Personal ist auch wichtig. Bei den Personalkosten müssen die gleichen Fragen gestellt werden und das betrifft die Gehälter genauso wie die Löhne und natürlich auch die Lohnnebenkosten. Ebenfalls ein Thema ist die Beurteilung der Kosten im Hinblick auf die Steuern und auf die kalkulatorische Abschreibungen.

Ein sehr großer Bereich etwa bei Erzeugern ist die Frage der Materialkosten und zwar im Hinblick auf die Bewertung des Materials. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die einfache Erfassung oder auch die retrograde Methode. Andere Lösungen sind die Inventurmethode und die Skontrationsmethode.

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Infos zum Artikel

Kostenartenrechnung Materialkosten SkontrationsmethodeArtikel-Thema: Materialverbrauch Skontrationsmethode
Beschreibung: Bei der Skontrationsmethode erfasst man den Materialverbrauch für die Kostenrechnung durch Zugänge und Abgänge im Beobachtungszeitraum.

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