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Analytisches Denken in der Gruppenarbeit

Fähigkeit, die weiteren Schritte planen zu können

"Learning by Doing" ist ein Schlagwort, das viele Menschen kennen und das in manchen Bereichen sogar sehr erfolgreich funktioniert. Manche Unternehmer haben so ihre Selbständigkeit begonnen und sind in die Aufgabe hineingewachsen. Bei der Gruppenarbeit ist dieses Prinzip aber nur bedingt anwendbar.

Faktenlage gut analysieren können

Wenn sich eine Arbeitsgruppe bildet, um Verbesserungen in einem bestimmten Bereich zu besprechen und zu erreichen, dann braucht es verschiedene Voraussetzungen, um erfolgreich agieren zu können. Eine Voraussetzung ist das fachliche Wissen, um Ideen zu entwickeln und die Machbarkeit zu prüfen, ein anderes ist das analytische Denken, das man auch den methodischen Kompetenzen bei der Teamarbeit zuordnet.

Analytisch muss man dabei auf zwei Ebenen vorgehen können, wobei die Anforderung nicht für jedes Mitglied der Gruppenarbeit Gültigkeit haben muss. Die erste Ebene betrifft die Arbeitsgruppe selbst, denn wenn man mit Planung und Analyse den Weg zum Ziel in Schritte und Phasen einteilen kann, erleichtert dies die Arbeit für alle Betroffenen ungemein. So entsteht eine Art Fahrplan, durch den man weiß, was wann zu tun ist, der aber flexibel genug für Freiraum sein muss. Wenn nur Leute versammelt sind, die halt irgendwann irgendwas schon irgendwie machen werden, wir das Ziel vielleicht auch erreicht, aber eher auf dem Prinzip Zufall aufbauend.

Die zweite Ebene betrifft die Analyse der Entscheidungen, die in der Arbeitsgruppe getroffen werden. Angenommen, es soll ein ganzer Unternehmensbereich Veränderungen unterworfen werden, dann muss man sich in der Arbeitsgruppe als Vertreter aller betroffener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im klaren sein, was das für die einzelnen Leute bedeutet. In der Gruppenarbeit die Veränderung X zu beschließen ist eine Sache, aber was das in der täglichen Arbeit bedeutet, ob die Arbeitszeit ausreicht, wie lange die Vorbereitung für die Umstellung dauert etc. - das sind Fragestellungen, die nur mit einer guten Analyse zu bewerkstelligen sind.

Nicht selten ist aus dem Ergebnis einer Gruppenarbeit, über das alle stolz waren, nichts geworden, weil die praktische Umsetzbarkeit gescheitert ist. Und das, obwohl Fachleute sehr wohl in der Gruppe mitgewirkt haben, aber man hat einfach vergessen, was die massiven Umstrukturierungen in der Praxis wirklich bedeuten. Solche Probleme werden in der Öffentlichkeit gerne diskutiert, wenn ein Ministerium neue Gesetze erlässt, aber nicht überlegt, was dies für die Behörden an Mehrarbeit, aber auch für Unternehmen an Mehraufwand bedeuten kann.

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Viele Aufgaben werden im Unternehmen oder jeder anderen Organisation solo erledigt, aber es gibt größere Aufgaben oder neue Projekte, die in der Gruppe besser aufgehoben sind. Eine Gruppenarbeit braucht aber gewisse Voraussetzungen als Garantie für ein Gelingen. Ein analytisches Denken sowie die fachliche Kompetenz sind zwei der wichtigen Parameter, die erfüllt sein müssen. Es braucht also gewisse Qualifikationen für eine sinnvolle Mitarbeit in der Gruppe, ebenso wie die Motivation mitwirken zu wollen und die soziale Kompetenz.

Ein Teil der Gruppenarbeit wird als Team beschrieben. Davon leiten sich die positiven Umschreibungen Teamspirit und Teamwork ab. Man arbeitet gut zusammen und es geht auch etwas weiter, man spricht auch von der Teamfähigkeit.

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Gruppenarbeit analytisches DenkenArtikel-Thema: Analytisches Denken in der Gruppenarbeit
Beschreibung: Analytisches Denken hilft bei der Gruppenarbeit, um bereits im Vorfeld die nötigen Arbeitsschritte zum Ziel abstecken zu können.

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