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Arbeitsteilung durch die Arbeitsgruppe

Verschiedene Aufgaben durch eine Gruppe lösen

Neben der höheren Motivation ist vor allem das Anforderungsprofil an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Grund, eine Gruppenarbeit einzuleiten. Zwar kann ein Projekt auch von einer Person erledigt werden, aber das würde in der Regel zu lange dauern. Außerdem gibt es viele Situationen, in denen ein einzelner Mensch gar nicht alles wissen und abdecken kann.

Ein großes Projekt, aber viele, die es umsetzen

Ein Beispiel aus dem Bereich vom Webdesign kann hier aufzeigen, wie eine Gruppenarbeit auch außerhalb eines Unternehmens stattfindet und im Zeitalter des Internet ist das gar nicht mehr so besonders. Wenn man sich dazu entschlossen hat, mit Subunternehmer zusammen Projekte durchzuführen, so kann es sein, dass ein Unternehmen die Programmierung von Webseiten für Kunden durchführt, ein anderes kümmert sich um die Grafik und ein drittes um die technische Machbarkeit wie Internetverbindung, Servertechnologie und vieles mehr. Zusammen sind sie eine Gruppe, besprechen mit dem Kunden die Wünsche und die Agentur tritt als Auftraggeber auf. Ob der Kunde weiß, dass die Mitarbeiter eigentlich eigene Unternehmen sind, ist unwesentlich, denn die Leute könnten auch Mitarbeiter sein, die Gruppenarbeit funktioniert auf beiden Ebenen und deshalb ist die Gruppenarbeit nicht auf ein Unternehmen beschränkt.

Im konkreten Fall kann ein einzelner zwar Grafik, Technik und Programmierung abdecken, aber er müsste Kompromisse eingehen. Der reine Grafiker kennt alle Spielregeln und ist ein Experte, der reine Programmierer kennt ebenfalls alle Tricks und konzentriert sich auf seine Stärken und das gilt bei der Technik ebenso. Das Ergebnis sind gute Lösungen für den Kunden, die schnell erreicht werden können und jeder hat seinen Auftrag in seinem Kerngebiet. Die Agentur hat das Ergebnis dem Kunden zu präsentieren, wobei er entspannt die Arbeit vorstellen kann.

Solche Gruppenarbeiten decken daher zweierlei ab: erstens arbeiten Menschen zusammen, die sich auch absprechen und gegenseitig helfen können und zweites können sie auch größere Aufträge gemeinsam schneller lösen als dies in der Einzelarbeit der Fall wäre. Sie arbeiten effizienter und das motiviert natürlich zusätzlich. Vor allem aber werden die Vorteile jedes Mitglieds genutzt.

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Viele Aufgaben werden im Unternehmen oder jeder anderen Organisation solo erledigt, aber es gibt größere Aufgaben oder neue Projekte, die in der Gruppe besser aufgehoben sind. Eine Gruppenarbeit braucht aber gewisse Voraussetzungen als Garantie für ein Gelingen. Ein analytisches Denken sowie die fachliche Kompetenz sind zwei der wichtigen Parameter, die erfüllt sein müssen. Es braucht also gewisse Qualifikationen für eine sinnvolle Mitarbeit in der Gruppe, ebenso wie die Motivation mitwirken zu wollen und die soziale Kompetenz.

Es kommt aber in der Gruppenarbeit immer wieder zu Gruppenphänomene, die wenig erwünscht sind. Der Gruppendruck und das Gruppenwesen sowie Gruppendenken werden dann oft genannt. Die Einzelmeinung geht unter, die Gruppe gibt den Takt vor, auch wenn man sonst anderer Meinung wäre. Es kann auch zur Übermotivation Einzelner kommen, die sonst vielleicht nicht gehört werden und manchmal auch zu Vielredner oder schlichtweg nervige Gruppenmitglieder werden.

Weitere Gruppenphänomene entstehen bei der Kommunikation, wenn manche Mitglieder mehr Info bekommen als andere. Die Aufteilung der Arbeitsauftrage und Kompetenzen kann zu einer sehr guten Arbeitsteilung führen, aber auch zu Reibereien in der Gruppe. Die kognitive Dissonanz ist ein Phänomen, bei dem man mit dem Ergebnis nicht glücklich ist. Ein anderer Prozess entsteht, wenn die Gruppe sich sehr stark fühlt und mehr wagt als geplant war, man spricht dann vom Risikoschub in der Gruppenarbeit.

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Gruppenarbeit ArbeitsteilungArtikel-Thema: Arbeitsteilung durch die Arbeitsgruppe
Beschreibung: Arbeitsgruppen entstehen innerhalb und außerhalb eines Unternehmens auch durch die komplexe Aufgabenstellung und die Gliederung in einzelne Aufträge für verschiedene Leute.

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