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Personalmanagement Menschenbild

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Bereits die Ziele und das Leitbild zeigen die großen Differenzen zwischen der Personalverwaltung und dem Personalmanagement. In der Personalverwaltung wurde als Menschenbild die Unterstellung in den Mittelpunkt gerückt, dass der Mensch jede Arbeit annehmen würde, nur um möglichst viel Geld zu verdienen.

Personalmanagement mit anderem Menschenbild

Mit dem "homo oeconomicus" wird das Menschenbild definiert. Ob man nun an einer Maschine steht oder ob man im Büro arbeitet, spielt keine große Rolle, denn der Mensch strebt vor allem nach gutem Lohn oder Gehalt. Er ist daher dort einsetzbar, wo er gerade gebraucht wird - ob es ihm passt, ist nicht so wichtig. Hauptsache, er leistet gute Arbeit und seine Arbeitsproduktivität ist hervorragend, sodass das Unternehmen den maximalen Nutzen verbuchen kann.

Das Personalmanagement sieht dieses Menschenbild nicht mehr, stattdessen wird der "complex man" in den Vordergrund gerückt. Es handelt sich dabei um ein Mitglied der Organisation, sei es bei einem Verein oder in einem großen Konzern. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter wirken nicht nur mit ihrer Arbeitsleistung mit, sie stehen auch hinter dem, was sie tun. Natürlich wollen sie auch gutes Geld verdienen, aber es gilt die Unterstellung nicht mehr, dass das Geld der einzige Motivationsgrund und Antrieb ist. Viel mehr wollen die Leute glücklich sein und wenn sie das sind, sind sie auch eher bereit, viel zu arbeiten und vor allem effektiv zu arbeiten.

Soziale Rahmenbedingungen sind dabei ein Stichwort, auch das Eingehen auf die Talente der Leute, Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Aufstieg im Unternehmen und das Hören von Klagen und Vorschläge samt Ideen sind Fakten, die im Personalmanagement eine Rolle spielen. In der Personalverwaltung wurde die Idee zur Verbesserung vom Maschinenarbeiter auch gehört, aber bis diese Idee in die Führungsetage gelangt war, war sie vielleicht gar nicht mehr relevant oder sie kam dort nicht an.

Im Personalmanagement werden ganz andere Möglichkeiten offenbar. Dazu gehören Arbeitsgruppen, bei denen Führungskräfte direkt hören können, was in der Abteilung los ist, wo es zwickt und was man verbessern könnte. So verbessert sich das Verhältnis von Führungsgremien und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter und auch das Unternehmen selbst, wenn man sich auf gleicher Ebene austauschen kann. Das Unternehmen ist flexibler und das Personal begeistert, weil es wahrgenommen wird und Ideen, soweit umsetzbar, zu Verbesserungen bei der täglichen Arbeit führen. Umgekehrt erkennen die Führungskräfte, welches Wissenspotential im Personal steckt und kann bares Geld daraus abschöpfen, indem man darauf eingeht.

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Personal Personalmanagement MenschenbildArtikel-Thema: Personalmanagement Menschenbild
Beschreibung: Das Personalmanagement setzt als Menschenbild jenes des Mitarbeiters ein, der auch Mitglied des Unternehmens ist und entsprechend gehört und gefördert werden muss.

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