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Personalplanung Analogieschlussmethode

Personalermittlung per Vorlage

Die Gruppe der summarischen Methoden zur Ermittlung des benötigten Personals in der Personalbedarfsplanung umfasst auch die sogenannte Analogieschlussmethode. Dies ist eine recht simple Möglichkeit, um den Personalbedarf zu ermitteln, indem man sich einer Vorlage bedient und von dieser auf die eigene Organisationsform schließt.

Vorlage als Basis für die Personalplanung

Die Analogieschlussmethode geht davon aus, dass eine Abteilung mit 20 Leuten und ähnlichen Aufgaben bedeutet, dass man selbst auch 20 Leute braucht, um die Aufgaben bewältigen zu können. Man erfindet also das Rad nicht nur neu, man hinterfragt auch nicht den tatsächlichen Bedarf, sondern orientiert sich an dieser ähnlichen Abteilung innerhalb eines großen Unternehmens. Blöd wird es, wenn die andere Abteilung das gleiche Verfahren umkehrt anstrebt.

Generell ist die Idee nicht so ganz falsch, denn bestimmte Aufgaben brauchen ihre Zeit und ihre Mitarbeiter. Es muss Vertretungsmöglichkeiten geben, man braucht Führungskräfte, bestimmte Fachkräfte und auch eine Struktur. Sich anzuschauen, wie ein anderes Unternehmen in der gleichen Branche agiert, kann vor allem für Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer durchaus Sinn machen, um eine Basis für die eigenen Personalentscheidungen zu haben.

Die große Herausforderung ist aber, Vorlagen zu finden, die auch wirklich passen - die auch wirklich die gleichen Aufgaben haben und von denen man ausreichende Informationen gewinnen kann, wie viele Leute im Einsatz sind, was die Leute arbeiten, wie lange sie tätig sind und wie sie arbeiten. So kann der Vergleich mit einem Unternehmen, bei dem die meisten von zu Hause aus via Computer und Internet tätig sind mit einem Unternehmen, bei dem die Mitarbeiter vor Ort im Büro tätig sind, nur schwer verglichen werden. Auch die Aufgabenstellung kann sich trotz einer gleichen Branche durchaus unterschiedlich gestalten und schon ist der Vergleich mühsam.

Als Grundlage bietet sich die Überlegung dennoch an, wenn man zumindest ähnliche Organisationsformen kennt. Das so ermittelte Ergebnis muss natürlich dann hinterfragt und justiert werden, um die tatsächliche Zahl der benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen zu können.

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Um diese Ziele erreichen zu können, braucht es je nach Situation verschiedene Methoden und diese teilen sich in zwei Gruppen, in die summarischen und in die analytischen Methoden, wobei man beides auch kombinieren kann. Es gibt daher viele Ansätze wie Laufzettelmethode, Selbstaufschreibung, Statistische Methode und Schlüsselzahlen als einige dieser Optionen.

Weitere Methoden in der Personalbedarfsplanung sind mit der Analogiemethode, Leitungsspanne, sowie mit den Methoden des Schätzverfahren sowie der Zeitaufnahmen gegeben. Was von all diesen Möglichkeiten ausgewählt wird, hängt von der Situation ab und verschiedene Lösungen lassen sich auch vernetzen.

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Personalplanung AnalogiemethodeArtikel-Thema: Personalplanung Analogieschlussmethode
Beschreibung: Bei der Analogieschlussmethode ermittelt man in der Personalplanung die Mitarbeiterzahl durch eine Vorlage, was durchaus problematisch sein kann.

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