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Personalplanung analytisches Schätzverfahren

Erfahrung und Daten in Kombination

Die beiden großen Bereiche der Personalbedarfsplanung sind die summarischen Methoden, die mit Zahlen wie Kennzahlen oder Schlüsselzahlen arbeiten und die analytischen Methoden, bei denen die tatsächlichen Tätigkeiten und Arbeitszeiten als Basis herangezogen werden. In beiden Fällen soll eine Basis erarbeitet werden, um den Personalbedarf zu erheben.

Persönliches Wissen und Zahlen in einem

Es gibt aber, wie die Praxis auch häufig zeigt, kein starres Nebeneinander, denn beide Überlegungen lassen sich auch kombinieren. Das analytische Schätzverfahren ist eine Methode der Personalplanung, die genau dies aufzeigt. Dabei werden die gespeicherten Informationen über die Arbeitsplätze und Tätigkeiten mit den eingetragenen Bearbeitungszeiten einerseits genutzt und andererseits wird auch mit den betroffenen Menschen gesprochen.

So gibt es die Daten als Grundlage für die Überlegungen und Entscheidungen, wie viel Personal man benötigt und diese Grundlage wird hinterfragt, indem man mit den Leuten spricht, die die eigentliche Arbeit täglich durchführen. Sie können aus ihrem Arbeitsalltag berichten, ob das Personal ausreicht oder ob man mehr Leute braucht und noch viel wichtiger werden deren Eindrücke dann, wenn man eine Umstrukturierung oder eine Erweiterung andenkt. Soll zum Beispiel eine neue Abteilung aufgebaut werden, sind die Informationen aus der Vergangenheit sehr hilfreich. Das gilt sowohl für die vorhandenen Aufzeichnungen über die durchgeführten Arbeiten, als auch über die persönlichen Informationen, die man aus Gesprächen und Interviews mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen kann.

Fehler oder Fehleinschätzungen lassen sich so leichter vermeiden, weil man auch verstehen lernt, warum eine Tätigkeit X am Montag kürzer dauert als am Freitag und dass das nichts mit dem Wochenende zu tun hat, sondern damit, dass eine bestimmte Situation sich unterschiedlich darstellen kann.

Das analytische Schätzverfahren ermittelt so auf zwei Arten den möglichen Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bindet die betroffenen Leute auch ein, um bisherige Fehler aufzuzeigen, was die Personalplanung verbessern kann. Auch die Motivation steigt, wenn das Personal in diese wichtigen Entscheidungen einbezogen wird und sei es nur, dass deren Meinung erfragt wird. Diese Methode ist interessant, weil sie beide Seiten hinterfragen kann. Sie kann die Aussagen mit den Daten gegenprüfen und umgekehrt aus den Aussagen mehr herausfinden, als die Daten verraten würden.

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Um diese Ziele erreichen zu können, braucht es je nach Situation verschiedene Methoden und diese teilen sich in zwei Gruppen, in die summarischen und in die analytischen Methoden, wobei man beides auch kombinieren kann. Es gibt daher viele Ansätze wie Laufzettelmethode, Selbstaufschreibung, Statistische Methode und Schlüsselzahlen als einige dieser Optionen.

Weitere Methoden in der Personalbedarfsplanung sind mit der Analogiemethode, Leitungsspanne, sowie mit den Methoden des Schätzverfahren sowie der Zeitaufnahmen gegeben. Was von all diesen Möglichkeiten ausgewählt wird, hängt von der Situation ab und verschiedene Lösungen lassen sich auch vernetzen.

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Personalplanung analytisches SchätzverfahrenArtikel-Thema: Personalplanung analytisches Schätzverfahren
Beschreibung: Das analytische Schätzverfahren verbindet in der Personalplanung persönliche Erfahrungen und Daten, um als Kombination den wirklichen Bedarf zu ermitteln.

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